(dpa) - Badly Drawn Boy... da war doch mal was! Ach ja so ein kauziger Typ, der immer eine Wollmütze trägt. Und hübsche, nicht immer ganz eingängige Melodien hat er gemacht, die nie in die Mainstream-Ecke drifteten. Jetzt ist Damon Gough alias Badly Drawn Boy schon seit zehn Jahren im Geschäft und bringt mit «It's What I'm Thinking Pt.1 Photographing Snowflakes» bereits sein siebtes Album heraus. Das siebte? Zwischen dem ersten und letzen Album sind für die meisten Leute...
jemand durch und durch Indie ist, dann wohl Damon Gough. Vor zehn Jahren hatte er als Badly Drawn Boy gerade den Mercury Music Prize für sein Debütalbum The Hour Of The Bewilderbeast gewonnen. Ohne Marketing, auf seinem eigenen Label und trotz einer ziemlich dämlichen Strickmütze, die später ausgerechnet DJ Ötzi zum Trend machen sollte. Auch auf seinem neuen Album ist der Badly Drawn Boy ganz und gar Indie - allerdings in der kompletten Version des Wortes, das schließlich...
... Lust aufs Musizieren bekommen. Der englische Produzent Ian Davenport (Band of Skulls, Supergrass, Badly Drawn Boy) hat das Ergebnis wunderbar in Form gegossen. Noch nie klangen Wir sind Helden so ungekünstelt wie hier. Noch nie klangen sie auch so sehr wie eine lebendige, verschworene Einheit. Das beste Beispiel dafür ist Dramatiker. Mit mediterranem, etwas seichtem Flair und einem Text voller albern-verspielter Wortakrobatik, wie es sie sonst nur im HipHop gibt (Dramatiker wird hier...