... seiner Muttersprache «Papa» sagen kann, ohne dabei zu nuscheln? Oder ein Seminar für Babyzeichensprache? Bei solchen Kursen wäre es angebracht, die Eltern in ein Förderprogramm zu stecken und das Kind einfach mal Kind sein zu lassen. Doch es muss sein, denn man will ja nur das Beste für den Nachwuchs. Und man wird quasi von der Gesellschaft gezwungen, es allen anderen modernen Eltern nachzuahmen. Die Kurse zeigen eindeutig, wie verunsichert und eingeschüchtert die jungen...
... sind völlig unumstritten. So sieht Jahn-Zöhrens etwa solche Orchideenlehrgänge für Babyzeichensprache als problematisch an, bei denen die Familien über Zeichen lernen mit ihrem Kind zu kommunizieren. Das sei überflüssig, findet sie. Es reiche völlig, mit dem Kind zu reden und dessen Mimik, Laute, Weinen und Körpersprache wahrzunehmen und deuten zu lernen. Welcher Kurs ist der richtige? Ähnliches gelte für Sprachkurse für Kleinstkinder. «Bilingual aufzuwachsen...
hat einen der Kurse für Babyzeichensprache besucht, die in immer mehr deutschen Städten angeboten werden. «Im englischen Sprachraum sind die Kurse schon seit Jahren sehr verbreitet, in Skandinavien auch», sagt Vivian König, Gründerin des Unternehmens Zwergensprache aus Markranstädt bei Leipzig. Etwa 75 Gebärden werden in ihren zwölfwöchigen Kursen vermittelt, mitmachen dürfen Babys ab sechs Monaten. Das Interesse ist groß. «Das ist im Wachsen...