Hunderte Schüler wurden wegen des Verdachts auf Schweinegrippe in New York nach Hause geschickt, drei Schulen geschlossen. Weltweit gehen die Behörden mittlerweile von über 6000 Infektionen aus.
Die EU-Staaten haben sich ihre gegenseitige Hilfe zugesagt, sollte es aufgrund der Schweinegrippe zu einer Pandemie kommen. Sie wollen im Notfall ihre Medikamentenvorräte teilen. Aus Paderborn wurde ein neuer Verdachtsfall des Grippevirus gemeldet.
Es war nur eine Frage der Zeit - jetzt ist der erste Fall von Schweinegrippe in Deutschland bestätigt. Ein Patient aus Bayern ist an dem Erreger erkrankt. Gleichzeitig werden die Zahlen der Erkrankten und Toten in Mexiko deutlich nach unten korrigiert.
In Deutschland sind inzwischen mehrere Menschen mit dem so genannten Schweinegrippe-Virus infiziert. Das Virus A/H1N1 ist bei einer 22 Jahre alten Frau in Hamburg nachgewiesen worden. Weitere Fälle wurden in Bayern bestätigt.
Noch gibt es in Deutschland keine konkrete Bedrohung durch die Schweinegrippe. Dennoch sind sieben potenzielle Fälle gemeldet worden. Bei einer Patientin in Hamburg gehen Ärzte von einem hochgradigen Verdacht aus.
In Deutschland gibt es drei ungeklärte Verdachtsfälle auf Schweinegrippe. Derweil ist das Virus mit Sicherheit von Mexiko aus per Flugzeug in zwei weiteren Ländern eingetroffen: Zehn Studenten aus Neuseeland und ein Mann aus Israel sind daran erkrankt.
Die Zahl der Grippetoten in Mexiko hat die Hundert überschritten. Wie viele der Opfer tatsächlich durch den mutierten Schweinevirus infiziert wurden, ist noch nicht klar. Die Schweinegrippe beunruhigt längst nicht mehr nur Mexiko und die USA.
Nach der Rückkehr aus Mexiko befinden sich in Neuseeland zehn Schüler mit Verdacht auf Schweinegrippe in Quarantäne. Die jungen Leute waren am Samstag von einer Studienreise zurückgekehrt und hatten über grippeähnliche Symptome geklagt. Das Virus bereitet sich weiter aus.
Trotz seiner Lateinamerika-Reise ist US-Präsident Obama nicht mit der Grippe in Kontakt gekommen, die derzeit in Mexiko grassiert. Doch er ist besorgt, dass die Epidemie sich auf das US-Territorium ausweiten könnte. Inzwischen gibt es in Mexiko schon 68 Tote.