(dpa) - Britische Forscher warnen vor möglichen Gefahren durch die Hirnforschung. Einerseits ließen sich damit vielleicht einmal Gedanken manipulieren, andererseits könnten dadurch neue Waffengattungen entstehen.Für Laien klingt es nach Science Fiction, aber nach Ansicht von Forschern wächst die Gefahr der Gedankenkontrolle. Vor allem mit Blick auf Militärtechnik hat eine Gruppe von Forschern nun zu mehr Umsicht im Umgang mit den Erkenntnissen gewarnt. Sowohl Regierungen und die...
... «Kognitive Einsichten nutzen nichts.»Die Pädagogin erklärt das mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung: Während der Verstand sachlich argumentiert, seien Emotionen, wie Angstgefühle in einem älteren Hirnareal, dem limbischen System, organisiert. Eigentlich, so Klimmer, habe es die Natur gut mit uns gemeint, als sie Gefühlshirn und Großhirn voneinander trennte: «Es geht darum, in Gefahrensituationen ohne Umschweife und Überlegungen reagieren zu können.» Dumm nur, wenn die...
... «Science» von diesem Freitag. Prof. Leo Peichl vom Frankfurter Max-Planck-Institut für Hirnforschung lobte die Technik. «Das ist eine sehr interessante Verbesserung für die biologische Forschung. Das wird die Wissenschaft enorm weiterbringen», sagte er auf Anfrage der dpa.Der 49-jährige Hell hat für sein neuartiges Lichtmikroskop bereits etliche renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Deutschen Zukunftspreis und den Körber-Preis. Die Technik ermöglicht es erstmals,...
... W. Amann- Jennson. «Dass wir aber den Schlaf zum Lernen brauchen, haben Experimente der Hirnforschung bereits mehrfach bestätigt», erklärt er weiter. Im sogenannten nicht-deklarativen Gedächtnis speichern wir unser Wissen darüber, wie wir bestimmte Dinge tun - also beispielsweise, wie wir eine bestimmte Tastenkombination eingeben, ein Instrument spielen oder bestimmte Bewegungsabläufe im Sport ausführen. Wer zum Beispiel lernt, ein Gedicht vor einem Publikum...
... Die Experten sollen über Forschungsergebnisse zum Beispiel aus der Bio- oder Gentechnologie, der Hirnforschung oder der Reproduktionsmedizin diskutieren. Vorsitzender ist der ehemalige Bundesjustizminister Edzard Schmidt-Jortzig (FDP).Beratung im...
... ist.Ihre Erkenntnisse veröffentlichen die Experten des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung in der Fachzeitschrift «Neurology». Ein einzelner kranker Patient hat dem Team um die Neurologen Jörn Pomper und Thomas Haarmeier die entscheidenden Hinweise gegeben. Der Mann sei mit Schmerzen und häufigen Blasenentzündungen zum Arzt gegangen. Die Untersuchung zeigte dann, dass er nicht nur eine schwere Blasenentleerungsstörung hatte, sondern dass seine Pupillen nicht auf...
Fans von Rosamunde Pilcher und Co. können aufatmen: Die ewige Liebe - es gibt sie doch. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Wissenschaftler, die die Hirnaktivität von Langzeitpaaren mit der von Frischverliebten verglichen.
... Zudem habe die Bank Charakterprofile ihrer Kunden erstellt, die auf Erkenntnissen der modernen Hirnforschung beruhten. Die Kunden wussten davon nichts.«Die Bank hat sich bei der Aufklärung des Datenschutzverstoßes kooperativ gezeigt und das beanstandete Vorgehen eingestellt», sagte Caspar. «Das haben wir zugunsten der Haspa berücksichtigt.» Seit August werde ein geändertes technisches Verfahren eingesetzt, das den Anforderungen des Datenschutzes gerecht werde. Die unzulässigen...
... neurologischen Erkrankungen, wie die Neurologin Daniela Berg vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung schildert. Gemeinsam ist den Betroffenen des «Syndroms der ruhelosen Beine» eine gelegentliche bis permanente Unruhe, meist in den Beinen, seltener in Füßen und Armen. Diese ist häufig mit einem unstillbaren Bewegungsdrang gepaart, der den Patienten keine Ruhe lässt. «RLS ist tatsächlich eine schwer zu beschreibende Erkrankung», sagt Lilo Habersack,...
... Druck rausnehmen und mehr Gelassenheit reinbringen. Mehr spielen, mehr Effizienz. Das beweist die Hirnforschung. Trifft das auch auf die Arbeitswelt zu? Buland: Das kommt darauf an. Wenn sie frei entscheiden können, hat es Spielelemente. Die Arbeit bei Medien zum Beispiel ist schon nahe an spielerischen Prozessen, recherchieren, Ideen spinnen und Gespräche, das fällt weit gefasst auch unter Spiel. Bei Fließbandarbeit kann man nicht davon sprechen. Was ist denn eigentlich...
... Kreiter, Professor für Zoophysiologie am Zentrum für Kognitionswissenschaften Institut für Hirnforschung der Universität Bremen in die Schlagzeilen. Tierschützer und die Bremer Bürgerschaft setzen sich seit Jahren dafür ein, dass seine Versuche mit Makaken-Affen verboten werden. Seit mehr als zehn Jahren erforscht der Neurobiologe an den Tieren die Funktionen des Gehirns, indem er sie dressiert, in einem Affenstuhl fixiert und ihnen Sonden ins Hirn steckt, während die Affen für...
... Kammer eingeführt, damit die Tiere nicht krank werden. International gehen wir in der Hirnforschung alle so vor. Da ist auch der Bremer Hirnforscher Andreas Kreiter, der in den vergangenen Jahren wegen seiner Affenversuche immer wieder in die Schlagzeilen geraten ist, keine Ausnahme. Tut es den Affen nicht unheimlich weh, wenn Sie ihnen mit Sonden im Gehirn herumstochern? Scheich: Überhaupt nicht. Das Gehirn ist zwar der Sitz von Empfindungen - auch von Schmerzempfindungen -...
... Jahre hinauszögern können», hofft der Wissenschaftler vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung. Millionen Menschen könnten von der Arbeit der Tübinger Forscher profitieren. Bis zu vier Millionen Menschen leiden heute weltweit an Parkinson, in Deutschland sind es etwa 250.000. Auf ihr Schicksal macht der Weltparkinson-Tag an diesem Sonntag aufmerksam - der 11. April ist der Geburtstag von James Parkinson, der die Symptome 1817 als erster beschrieb. Den Schlüssel für die...
Bereits im Alter von nur sieben Monaten können Babys genau hören, ob Glück oder Ärger in den Stimmen von Mama und Papa mitschwingen. Ihre Gehirne reagieren auf diese Emotionen bereits wie die von Erwachsenen. Das hat eine Studie ergeben.
Eine Spritze, und Ängste lösen sich in Luft auf: Dieses ferne Ziel hatten japanische Forscher bei Experimenten mit Goldfischen im Blick. Mit konditionierten Tieren und Wirkstoff Lidocain im Kleinhirn konnten sie irrationale Phobien abschalten.