... nicht um höhere Honorare. Die Ärzte verlangten Berechenbarkeit, die ihnen mit der Kündigung der Hausarztverträge der AOK und anderer Kassen genommen worden sei.Die Folge eines Ausstiegs wäre nach Einschätzung von Gesundheitsexperten ein Beben, das das gesamte deutsche Gesundheitswesen erschüttern würde - und keineswegs nur die Kassenärztlichen Vereinigungen. Die Bundesregierung gab sich in einer offiziellen Stellungnahme am Mittwoch dennoch zurückhaltend. Zunächst müsse abgewartet...
... Philipp Rösler (FDP) Luft machen. Die Hausärzte wenden sich gegen das Vorhaben, dass neue Hausarztverträge in der Regel nicht mehr mit überdurchschnittlichen Honorarzuwächsen einhergehen sollen. Alte Abschlüsse sollen geschützt...
... der Hausärzte gegen Röslers Plan, Sondervergütungen in dreistelliger Millionenhöhe für Hausarztverträge einzuschränken. Viele Ärzte im Freistaat sehen deshalb sogar ihre Existenz bedroht. Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) stellte sich hinter die Kritik der Mediziner. «Ich habe großes Verständnis für die Unsicherheit der Hausärzte. Die Sorgen sind sehr berechtigt», sagte Söder der Nachrichtenagentur dpa in München. Er kritisierte, im...
... kein höheres Honorarplus als den anderen Ärzten mehr zuzugestehen. Diese Grenze soll für neue Hausarztverträge gelten, auf deren Basis sich Versicherte freiwillig eingehender versorgen lassen können, wenn sie immer zuerst zum Allgemeinmediziner gehen. Die Hausärzte werten höhere Honorare als Ausgleich jahrelanger Benachteiligung. Derzeit nehmen 20.000 der rund 45.000 Hausärzte mit Kassenpatienten an diesem Modellen teil - sowie 3,9 Millionen Versicherte. Empörung über die...
... hieß es in Berlin. Hintergrund sind die Pläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler. Bei neuen Hausarztverträgen sollen keine Honorarsteigerungen mehr zugelassen werden, die über dem jeweiligen Plus bei den übrigen Medizinern liegen. Die Hausärzte wollen unter anderem mit Praxisschließungen dagegen...
... in Berlin eine Protestkampagne gegen das Vorhaben vorstellen. So wollen Union und FDP bei neuen Hausarztverträgen keine Honorarsteigerungen mehr zulassen, die über dem jeweiligen Plus bei den übrigen Ärzten...
... der Kassenzulassung gegen Pläne protestieren, die eine Absenkung des Vergütungsniveaus der Hausarztverträge auf das allgemeine Honorarniveau vorsehen. Das schreibt die «Berliner Zeitung». Der Protest könne bald bundesweite Dimensionen annehmen. Der Bayerische Hausärzteverband hat seine Mitglieder morgen zu einer Vollversammlung nach Nürnberg eingeladen. Dort soll der Ausstieg aus dem Kollektivsystem Thema...
... Behandlungsverträge schließen. KBV-Chef Andreas Köhler sagte der Süddeutschen Zeitung, mit den Hausarztverträgen in Baden-Württemberg und Bayern klafften bereits zwei riesige Löcher im Sicherheitsnetz. Der Hausärzteverband will gestützt durch den Gesetzgeber diese Verträge bis Sommer an der KBV vorbei abschließen. Der Spitzenverband der Kassen wies die Bedenken gegen die Hausarztverträge zurück. «Wenn sich einzelne Ärztegruppen und Krankenkassen auf zusätzliche...
... steht Sachsen-Anhalt vor dem Problem, dass nur bis Ende Juni die Vergütung der noch bestehenden Hausarztverträge geklärt ist und wie zwischen Krankenkassen und Ärzten abgerechnet werden soll. «Wir steuern auf ein schwarzes Loch zu, was im Juli wird, weiß keiner», sagt Böhme. Die unklare Sachlage ist für ihn aber nur ein Grund für das eigentlich größere Problem, das Hausärzte in Ost- wie Westdeutschland gleichermaßen umtreibt. Die Nachwuchsfrage. Junge Mediziner sind...
... Hausärzte für Programme nach diesen Vorstellungen finden. Die ohnehin vorgeschriebenen Hausarztverträge sollten genutzt werden im Kampf gegen zu reichlichen und falschen Einsatz von Arzneimitteln, sagte der Bremer Gesundheitsökonom Gerd Glaeske. So verordneten Ärzte zu häufig Antibiotika bei Kindern, Pillen bei Senioren und Mittel gegen Asthma und Bluthochdruck. Wechsel- und Nebenwirkungen sollten vermindert werden. Bis zu 80 Prozent der Kinder mit Infektionen der oberen...
... deshalb eine stärkere Lotsenfunktion des Hausarztes, neue Bestimmungen über entsprechende Hausarztverträge seien aber zu streng. Scharf kritisierte er den neuen Finanzausgleich zwischen den Kassen durch den Gesundheitsfonds je nach Krankheit der Versicherten: Milliarden würden per Gießkanne fehlgeleitet. Laut Studie erhalten die Kassen etwa für bis zu 80 Prozent der Menschen mit Depressionen leichterer Formen mehr Geld als nötig, für den Rest der Depressiven bekämen sie zu...
... 30. Juni 2009 Verträge mit Medizinerverbänden über Hausarztmodelle schließen müssen. Diese Hausarztverträge sollen dazu führen, dass Versicherte zuerst zum Hausarzt gehen und dafür etwas besser versorgt werden. Es soll auch mehr Kinderpsychotherapeuten geben; hier gibt es aus Expertensicht...