... Anliegen des palästinensischen Volkes» entscheidend, sagte Gauck in einem Interview der Zeitung Haaretz. Die Zwei-Staaten-Lösung sieht die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates vor, der friedlich Seite an Seite mit Israel existieren soll. Israel hat diese Lösung grundsätzlich akzeptiert, es herrscht jedoch Uneinigkeit über den künftigen Grenzverlauf. Ein Hindernis sind auch israelische Siedlungen in palästinensischen Gebieten. Zum iranischen Atomwaffenprogramm sagte...
... sei er als Freund Israels doch besorgt über die Ergebnisse, antwortete Gauck der Zeitung «Haaretz» auf eine Frage nach dem sinkenden Ansehen Israels in Deutschland. Eine Umfrage hatte ergeben, dass 70 Prozent der Deutschen Israel vorwerfen, seine Interessen ohne Rücksicht auf andere Völker zu verfolgen. Gauck besucht derzeit in Israel und besucht gemeinsam mit Staatschef Schimon Peres auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad...
... des palästinensischen Volkes» entscheidend, sagte Gauck in einem Interview der Zeitung «Haaretz».Die Zwei-Staaten-Lösung sieht die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates vor, der friedlich Seite an Seite mit Israel existieren soll. Israel hat diese Lösung grundsätzlich akzeptiert, es herrscht jedoch Uneinigkeit über den künftigen Grenzverlauf.Zum iranischen Atomwaffenprogramm sagte er: «Dies ist eine Bedrohung nicht nur für Israel, sondern eine potenzielle...
... Einheit geeinigt. Mofas solle stellvertretender Ministerpräsident werden, berichteten «Haaretz» und «Jerusalem Post» online. Am 4. September waren vorgezogene Wahlen geplant. Hintergrund sind innenpolitische Spannungen. Im Zentrum steht der Streit in der Regierungskoalition über ein Gesetz, das bislang Tausenden strengreligiösen Juden ermöglicht hatte, den Armeedienst zu...
... Einheit geeinigt. Mofas solle stellvertretender Ministerpräsident werden, berichteten «Haaretz» und «Jerusalem Post» online. Am 4. September waren vorgezogene Wahlen geplant. Hintergrund sind innenpolitische Spannungen. Im Zentrum steht der Streit in der Regierungskoalition über ein Gesetz, das bislang Tausenden strengreligiösen Juden ermöglicht hatte, den Armeedienst zu...
... seien keine Leute, die in einem solchen Augenblick am Ruder sein sollten, zitierte die Zeitung «Haaretz» den Ex-Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet. Netanjahu hat wiederholt Parallelen zwischen dem Holocaust und der Bedrohung Israels durch eine mögliche iranische Atombombe...
... am palästinensischen «Tag des Häftlings» zu treffen, hieß es.Die israelische Zeitung «Haaretz» berichtete dagegen, das Treffen sei unter Umständen wegen Differenzen über den Transfer von Steuereinnahmen von Israel an die palästinensische Autonomiebehörde abgesagt worden. Fajad habe sich zudem bis zuletzt gesträubt, das Schreiben von Abbas an Netanjahu zu überbringen.Darin soll Abbas israelischen Medienberichten zufolge einen Siedlungsstopp, die Grenzen von 1967 als...
... gesprochen. Auch in Israel selbst ist die Entscheidung umstritten. Die linksliberale Zeitung Haaretz kritisiert am Montag die Entscheidung des Innenministers Eli Jischai (Schas). Die Gefühle seien verständlich, die Überreaktion jedoch schwer zu akzeptieren. «Wenn der Innenminister sagt, er schlage Günter Grass vor, seine falschen und verqueren Werke vom Iran aus zu verbreiten, weil er dort ein begeistertes Publikum habe, versteht er gar nicht die Ironie seiner Worte. Denn es ist...
Die israelische Zeitung «Haaretz» nannte dies am Montag «hysterisch» und eine «Überreaktion». Der israelische Historiker Tom Segev sprach im Interview mit «Spiegel Online» von einem «absolut zynischen und albernen Schritt des Innenministeriums». Auch in Deutschland gab es kritische Stimmen.Grass wollte sich auf dpa-Anfrage zum Einreiseverbot und zur weiteren Debatte um sein jüngstes Gedicht nicht äußern.Segev sagte, die Motivation des Ministers zu diesem Schritt sei der Versuch,...
... In einem Interview, das Segev, der Deutsch spricht, mit Grass für die israelische Zeitung «Haaretz» führte, hatte Grass gesagt, von acht Millionen deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion hätten nur zwei Millionen überlebt. Der Rest sei «liquidiert» worden. Tatsächlich starben in sowjetischer Kriegsgefangenschaft 1,1 Millionen Deutsche, vor allem an Hunger und...
... Prozent - hielten eine militärische Lösung des Problems für letztlich unausweichlich.Bericht in Haaretz, englischBericht in Jerusalem Post,...
... seiner Identität aufgehoben worden. Der Historiker Tom Segev schrieb am Sonntag in der Zeitung «Haaretz», der Fall Demjanjuk veranschauliche wie kein zweiter «die Unfähigkeit des liberalen Justizsystems, Nazis und ihre Helfershelfer angemessen zu bestrafen». Das israelische Justizsystem habe sich damals an seine strengen Grundregeln gehalten und sei daher gezwungen gewesen, ihn entkommen zu lassen, obwohl seine Schuld deutlich gewesen sei.Operation Last Chance,...
... hieß es weiter unter Berufung auf palästinensische Angaben. In der israelischen Zeitung «Haaretz» war von zehn toten Palästinensern die Rede. Nach israelischen Medienberichten wurden vom Gazastreifen aus auf Israel mehr als 40 Raketen und Granaten abgefeuert. Dabei seien acht Menschen verletzt worden, so der israelische Onlinedienst...
... gezwungen werden soll, sein vermutetes geheimes Atomprogramm aufzugeben. Die israelische Zeitung «Haaretz» berichtete, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei überzeugt, dass Sanktionen und Diplomatie keinen Erfolg brächten. Das Blatt beruft sich auf einen ungenannten...
... gezwungen werden soll, sein vermutetes geheimes Atomprogramm aufzugeben. Die israelische Zeitung «Haaretz» berichtete, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei überzeugt, dass Sanktionen und Diplomatie keinen Erfolg brächten. Das Blatt beruft sich auf einen ungenannten...
Haaretz wurde 1919 gegründet und gehört zur Haaretz-Gruppe. Die Erstausgabe erschien in Jerusalem am 18. Juni 1919 noch unter dem Titel Chadaschot ha-Aretz ("Neuigkeiten des Landes"), bevor man im Dezember 1919 zum heutigen Titel wechselte. Das Blatt erscheint auf hebräisch und englisch, die englische Ausgabe ist der International Herald Tribune beigelegt und wird in Kooperation mit der New York Times verlegt. 2006 zählte die Wochenendauflage etwa 95.000 Exemplare. Als konservatives Gegenstück zur englischen Version gilt die Jerusalem Post. Haaretz ist im Besitz der Familie Schocken. Gershom Schocken wirkte von 1939 bis 1990 als Chefredakteur maßgeblich an der Prägung ihrer politischen Linie mit. Chefredakteurin ist nun Tami Litani, der Herausgeber David Landau. Das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg kaufte 2006 im November 25 % des Aktienkapitals der Haaretz-Gruppe und damit auch an Haaretz. Die Kapitalaufstockung wurde vornehmlich in die Ausweitung lokaler Wochenblätter und zum Ausbau des Internetgeschäfts investiert.