... an. Sie fordert Hilfen wie etwa einem Sonderfonds bei der Bundesagentur für Arbeit oder Geld für Transfergesellschaften. Als Hauptrednerin bei einer Kundgebung auf dem Ulmer Marktplatz (11.30) wird Verdi-Landesleiterin Leni Breymaier erwartet.Info zum Schlecker-InsolvenzverfahrenEigendarstellung...
... Verdi kündigte für die Versammlung Proteste an. Sie fordert Hilfen wie etwa Sonderfonds oder Transfergesellschaften.Für die verbliebenen Schlecker-Märkte steht seit Montag auch der Beginn des Ausverkaufes fest. Nach dem endgültigen Aus startet die insolvente Drogeriekette damit diesen Freitag. In jedem noch geöffneten Laden werde es anfangs Rabatte zwischen 30 und 50 Prozent auf das gesamte Sortiment geben, sagte ein Sprecher der Insolvenzverwaltung der dpa.Derweil weisen sich...
Die Betroffenen brauchten neue Jobs und keine Transfergesellschaften. Sachsen hatte sich gegen eine bundesweite Lösung für die Schlecker-Frauen gesperrt und stattdessen Instrumente der Arbeitsagentur als Lösung angepriesen. Morlok widersprach am Dienstag erneut dem Vorwurf, unsolidarisch gehandelt zu haben. Baden-Württemberg habe Sachsen bei der Quelle-Insolvenz seinerzeit auch nicht mit einer Bürgschaft unterstützt. Die Linken bezeichneten das Agieren Morloks als...
... verteidigte Döring die Entscheidung der FDP-Wirtschaftsminister gegen staatlich abgesicherte Transfergesellschaften für Schlecker-Mitarbeiter. «2011 gab es in Deutschland 30 000 Insolvenzen, bei denen in einigen Fällen auch Transfergesellschaften gegründet wurden. Doch in keinem Fall gab es staatliche Bürgschaften. Es wäre eine Perversion der sozialen Marktwirtschaft, wenn es künftig hieße: Bei großen Pleiten kommt der Bundesadler, bei kleinen der Pleitegeier.»Döring zeigte...
... Argumentation von FDP-Vizekanzler Philipp Rösler zu eigen mache. Aus Sicht der Kanzlerin seien Transfergesellschaften jedoch Einrichtungen aus der Zeit der Massenarbeitslosigkeit.Die FDP verteidigte ihre Haltung. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erklärte: «Es hilft den Schlecker-Betroffenen nicht, wenn ihnen aus wahltaktischen Gründen Versprechen gegeben werden. Für eine Drogerie mit 4000 Filialen kann nichts anderes gelten als für den Einzelhändler an der...
... mit unkalkulierbaren Risiken rechnen müssen.» Zuvor waren Gespräche der Bundesländer über Transfergesellschaften, die die Beschäftigten aufgefangen hätten,...
... Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Zuvor waren Gespräche der Bundesländer über Transfergesellschaften, die die Beschäftigten aufgefangen hätten, gescheitert. «Der Tag hat uns gezeigt, welche Wertstellung Frauenarbeit in Deutschland hat. Das ist bitter.» Knapp 10 000 Mitarbeiter erhalten die Kündigung.Nun werde der Einsatz für die verbleibenden Mitarbeiterinnen der insolventen Drogeriekette aus Ehingen weitergehen. Dazu seien in den nächsten Tagen Gespräche mit der...
... mit unkalkulierbaren Risiken rechnen müssen.» Zuvor waren Gespräche der Bundesländer über Transfergesellschaften, die die Beschäftigten aufgefangen hätten, gescheitert. «Für die Frauen ist das eine Katastrophe und aus meiner Sicht ein Skandal», sagte Nutzenberger.Den Landesregierungen von Niedersachsen, Bayern und Sachsen hätten sich aus «durchsichtigen ideologischen Gründen vor der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung für die betroffenen Frauen» gedrückt,...
... letztlich Bayern gegeben, das sich auf Drängen der FDP nicht an der nötigen Bürgschaft für die Transfergesellschaften beteiligen wollte.Weiter Rekordtief bei Arbeitslosigkeit - 3,028 Millionen ohne JobNürnberg (dpa) - Trotz leichter Konjunkturschwäche ist die März-Arbeitslosigkeit in diesem Jahr auf ein neues Rekordtief gesunken: Mit 3,028 Millionen waren so wenige Männer und Frauen arbeitslos wie zuletzt zum Frühjahrsbeginn vor 20 Jahren. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am...
(dpa) - Unmittelbar nach dem Scheitern der Gespräche über Transfergesellschaften hat die Drogeriekette Schlecker rund 10 000 Kündigungen herausgeschickt. Die Schreiben hätten schon vorbereitet und unterschrieben bereitgelegen, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz. Mehrere Schlecker-Beschäftigte hätten das Unternehmen in den vergangenen Tagen bereits freiwillig verlassen, so dass jetzt nur noch rund 10 000 Menschen gekündigt werden...
... Scheitern einer Transfergesellschaft rasch eine neue Arbeit zu vermitteln. Generell sieht die BA Transfergesellschaften eher kritisch; sie hätten überwiegend eine «soziale Ausgleichsfunktion».Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) betonte, die BA müsse den Beschäftigten von Schlecker nun schnell neue Perspektiven aufzeigen. «Die Arbeitsmarktsituation ist günstig.» Dem widersprach die Bundestagsfraktion der Linkspartei; sie wies unter Berufung auf BA-Zahlen darauf hin,...
... Beschäftigten, die wegen Pleite der Drogeriekette ihren Job verlieren sollen, könnten in den Transfergesellschaften weitergebildet und bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt werden. Außerdem hätten sie für sechs Monate einen Großteil ihres Gehaltes...
... Kurt Beck (SPD) sprach von einem Skandal.Die rund 11 000 Beschäftigten hätten in den Transfergesellschaften weitergebildet und bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt werden sollen. Außerdem hätten sie für sechs Monate einen Großteil ihres Gehaltes sicher gehabt. Doch dafür wäre der 70-Millionen-Euro-Kredit der Staatsbank KfW nötig gewesen, den die Länder durch Bürgschaften hätten absichern müssen. Baden-Württemberg hatte zuletzt Zusagen von 12 Ländern. Nur...
... München. Nach dem Scheitern dieser Lösung wären die Beschäftigten sofort arbeitslos. In den Transfergesellschaften sollten sie eigentlich weitergebildet und bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt werden. Außerdem hätten sie für sechs Monate einen Großteil ihres Gehaltes sicher. «Für die bayerische Staatsregierung ist eine Drei-Länder-Lösung wie von Baden-Württemberg vorgeschlagen nicht darstellbar. Das würde zu einer Verdoppelung des bayerischen Anteils führen»,...
... 70 Millionen Euro. Demnach kämen nur die betroffenen Mitarbeiter in den drei Bundesländern in...