Essen - Nach dem Absturz in die Verlustzone im vergangenen Jahr hat der größte deutsche Energiekonzern Eon 2012 wieder Fahrt aufgenommen. Das Unternehmen habe die stärksten Belastungen hinter sich gelassen und gute Fortschritte gemacht, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Essen.
... dem Absturz in die roten Zahlen durch die Energiewende im vergangenen Jahr sieht Eon-Chef Johannes Teyssen den Energiekonzern wieder auf Kurs. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres soll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit 3,8 Milliarden Euro den Vorjahreswert um 300 Millionen Euro übertreffen, kündigte der Manager auf der Hauptversammlung des Unternehmens...
... stärksten Belastungen hinter sich gelassen und gute Fortschritte gemacht, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Essen. Der Konzern habe die richtigen Wachstumsfelder gefunden. «Im Unterschied zu den reifen europäischen Energiemärkten finden wir in einzelnen aufstrebenden Ländern der Welt hohe Wachstumsraten», sagte er im Zusammenhang des Markteinstiegs von Eon in Brasilien.Bei vielen Aktionären stieß der Expansionsdrang unterdessen...
... Strich einen Verlust von 1,8 Milliarden Euro - die ersten roten Zahlen in der Konzerngeschichte. Teyssen muss sich auf harte Kritik der Aktionäre einstellen. Bei einer Dividende von 1 Euro pro Aktie müssen die erfolgsverwöhnten Anteilseigner gegenüber dem Vorjahr immerhin eine Kürzung von 0,50 Euro...
... Transaktion setzt Eon den Verkauf von Beteiligungen fort, den Vorstandschef Johannes Teyssen Ende 2010 angekündigt hatte. Insgesamt will das Unternehmen, das unter anderem durch die Atomwende und das schwierige Gasgeschäft unter Druck geraten ist, auf diesem Weg eine Summe von 15 Milliarden Euro bis Ende 2013 erlösen. Rund 9 Milliarden Euro hat Eon bereits realisiert. Finanzchef Schenck erwartete aus den Verkäufen inzwischen eine Summe von mehr als 15 Milliarden Euro.An...
... auch auf diesem Feld als ergänzende Aktivität zusammenkommen können», sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der «Financial Times Deutschland» (Montag). Im Norden Brasiliens seien bedeutende Vorkommen entdeckt worden. Eon baut seit Jahren die Eigenproduktion von Gas etwa in Russland...
... an den Ölpreis gekoppelt, der in den vergangenen Monaten kräftig angezogen hat.Eon-Chef Johannes Teyssen schlug wegen der hohen Strompreise staatliche Zuschüsse für Familien mit niedrigem Einkommen vor. «Wird der Energieumbau zu teuer, dann muss das Sozialsystem einspringen und die Mehrbelastung für einkommensschwache Haushalte abfedern», sagte der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Energiekonzerns der «Bild»-Zeitung (Donnerstag). Er betonte, an den Erhöhungen trage auch...
... Erneuerbare, dezentrale Erzeugung und Energieeffizienz attraktiver sind», sagte Eon-Chef Johannes Teyssen dem «Handelsblatt Online». Bei der Entscheidung sei es nicht um die Frage gegangen, ob sich die Investitionen in neue Kernkraftwerke am Ende rechneten. Das dürfte weiterhin sogar der Fall sein. Eon sei aber zu der Überzeugung gelangt, dass der Konzern die für Großbritannien zur Verfügung stehenden Investitionsmittel sinnvoller einsetzen könne, unterstrich Teyssen.Seit der...
Die Energiewende dürfe Strom nicht «zum Luxusgut, zum Spaltgraben der Gesellschaft» machen. Teyssen sagte zugleich, die Strompreise seien in den vergangenen Jahren «nicht übermäßig stark gestiegen». An den Erhöhungen trage auch der Staat seinen Anteil.Interview...
... geregelt werde. Der Staatsanteil liege inzwischen bei 45 Prozent.Grünen-Chef Cem Özdemir warf Teyssen Doppelmoral vor. «Dass Herr Teyssen jetzt plötzlich Krokodilstränen vergießt und sein Herz für jene Geringverdiener entdeckt haben will, die schon lange unter den steigenden Strompreisen leiden, ist nun wirklich ein verfrühter und schlechter Aprilscherz», sagte Özdemir. Wenn Teyssen etwas für die Strompreise tun wolle, dann sollte er sich für eine erfolgreiche Energiewende...
(dpa) - Eon-Chef Johannes Teyssen hat für Familien mit niedrigem Einkommen staatliche Zuschüsse zu den Stromkosten gefordert. Werde der Energieumbau zu teuer, dann müsse das Sozialsystem einspringen und die Mehrbelastung für einkommensschwache Haushalte abfedern, sagte der Vorstandschef des größten deutschen Energiekonzerns der «Bild»-Zeitung. Die Energiewende dürfe Strom nicht «zum Luxusgut, zum Spaltgraben der Gesellschaft» machen.dopa...
des dramatischen Absturzes in die Verlustzone, den Vorstandschef Johannes Teyssen bereits im Dezember angedeutet hatte, sollen die Aktionäre wie versprochen einen Euro Dividende je Aktie erhalten. Erst vor wenigen Tagen hatte der Essener Konkurrent RWE einen dramatischen Gewinneinbruch für 2011 gemeldet.Eon steht nicht erst seit der Atomwende vor einem gewaltigen Umbruch. Teyssen hat dem Unternehmen einen strikten Sparkurs verordnet - mit dem Abbau von weltweit 11 000 Stellen, davon bis...
Bei der Bilanzvorlage am Mittwoch in Düsseldorf sprach Vorstandschef Johannes Teyssen vom bisher «schwierigsten Jahr» in der Eon-Geschichte. Erstmals verbuchte der Energieriese 2011 einen Verlust, und zwar von 2,2 Milliarden Euro, nach einem Gewinn von 5,8 Milliarden im Vorjahr. Vor allem die Erlöseinbußen durch die Stilllegung von zwei Atommeilern und die Brennelementesteuer sowie massive Abschreibungen auf Aktivitäten in Südeuropa machten dem Düsseldorfer Konzern zu schaffen.Teyssen...
... und Spanien.Trotz des dramatischen Absturzes in die Verlustzone, den Vorstandschef Johannes Teyssen bereits im Dezember angedeutet hatte, sollen die Aktionäre wie versprochen einen Euro Dividende je Aktie erhalten. Erst vor wenigen Tagen hatte der Essener Konkurrent RWE einen dramatischen Gewinneinbruch für 2011 gemeldet.Eon steht nicht erst seit der Atomwende vor einem gewaltigen Umbruch. Teyssen hat dem Unternehmen einen strikten Sparkurs verordnet - mit dem Abbau von weltweit 11...
der Vorstandeschef des Branchenprimus Eon, Johannes Teyssen, das Zahlenwerk präsentieren. Bei den Düsseldorfern drücken nicht nur die Auswirkungen der Energiewende auf die Gewinne. Auch das schwierige Gasgeschäft und milliardenschwere Abschreibungen auf Aktivitäten in Italien und Spanien belasten das Ergebnis. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte wird Eon aller Voraussicht nach einen deutlichen Fehlbetrag verbuchen.Trotz des dramatischen Absturzes, den Teyssen bereits im Dezember...