(dpa) - Der Ausstieg Kanadas aus dem Kyoto-Protokoll stößt in Deutschland auf Unverständnis. Die Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages, Eva Bulling-Schröter, nannte die Begründung Kanadas «eine Frechheit». Hier drücke sich ein Land, das beim Klimaschutz versage, mit einer fadenscheinigen Begründung vor der Verantwortung. Der Ausstieg Kanadas sei verlogen und feige, sagte sie. Der kanadische Umweltminister Peter Kent hatte gesagt, das Klimaabkommen von Kyoto sei für...
(dpa) - Der Ausstieg Kanadas aus dem Kyoto-Protokoll beweist nach Ansicht des Kieler Klimaforschers Mojib Latif das politische Versagen beim Klimaschutz. Das unterstreiche nur das, was in Durban schon klar geworden sei. Das Thema sei inzwischen weg von der Agenda der internationalen Politik, sagte Latif im Bayerischen Rundfunk. Nur einen Tag nach der Weltklimakonferenz in Durban hatte sich Kanada als erstes Land aus dem internationalen Klimaschutzabkommen...
... einen Tag nach der Weltklimakonferenz in Durban hat Kanada überraschend seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Umweltminister Peter Kent erklärte in Ottawa vor Journalisten, das Kyoto-Protokoll sei für Kanada «ein Ding der Vergangenheit». Sein Land mache von seinem Recht Gebrauch, sich offiziell von Kyoto zurückzuziehen. Damit ist Kanada, das zweitgrößte Land der Welt, das erste, das dem internationalen Klimaschutzabkommen noch vor dessen Ablauf im Dezember 2012 den...
Schweres Geschütz gegen den Bundespräsidenten: Einen Privatkredit soll er dem Landtag in Niedersachsen verheimlicht haben. Wulff lässt dementieren. Auch ein angeblicher Streit mit Bundestagspräsident Lammert zieht Kreise.
... hat Kanada seinen Ausstieg aus dem Kyoto- Protokoll erklärt. Umweltminister Peter Kent sagte, das Kyoto-Protokoll sei für Kanada «ein Ding der Vergangenheit». Dass Kanada bereits jetzt das Aus erklärt, dürfte nach Meinung von Experten auch finanzielle Gründe haben. Mit dem Ausstieg vermeidet Kanada, wegen Nicht-Erfüllung seiner Zusagen zum Abbau von Treibhausgasen Strafen zahlen zu...
... Wenige Tage nach der Weltklimakonferenz in Durban hat Kanada überraschend seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Damit ist das zweitgrößte Land der Welt das erste, das dem Klimaschutzabkommen noch vor dessen Ablauf im Dezember 2012 den Rücken kehrt. Dass Ottawa bereits jetzt das Aus erklärt, dürfte nach Meinung von Experten auch finanzielle Gründe haben. Mit dem Ausstieg vor dem Jahresende vermeidet Kanada, wegen Nichterfüllung seiner Zusagen zum Abbau von Treibhausgasen...
... Nur wenige Tage nach der Klimakonferenz in Durban hat Kanada überraschend seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Kanadas Umweltminister Peter Kent sagte nach Fernsehberichten in Ottawa, Kanada nehme sin Recht wahr, formell aus Kyoto auszusteigen. Kent hatte zuletzt mehrfach erklärt, das Protokoll sei «ein Ding der Vergangenheit». Beim Klimagipfel in Durban hatten sich die Teilnehmer am Wochenende auf eine Verlängerung des Kyoto-Protokolls und ein Nachfolge-Abkommen...
... noch erwartet hätte. Für mich ist schon wichtig, dass die Verhandlungen weitergehen und das Kyoto-Protokoll in Kraft bleibt, dass man sich auf den Klimafonds grundsätzlich geeinigt hat und dass dieser Fahrplan beschlossen worden ist. Die Länder im weitführenden Kyoto-Abkommen machen nur 15 Prozent der globalen Emissionen aus. Erst 2020 soll ein weitreichender Vertrag folgen. Ist das nicht viel zu spät? Marotzke: Kyoto ist wichtig als Einstieg. Dass die Maßnahmen des...
... nach 2020 in Kraft treten soll. Beschlossen wurde zudem eine zweite Verpflichtungsperiode für das Kyoto-Protokoll. Das Abschlussdokument sieht einen Fahrplan für ein Klimaschutzabkommen vor, das nach 2020 in Kraft treten soll. Die Arbeit daran soll im ersten Halbjahr 2012 beginnen, damit das Abkommen spätestens 2015 verabschiedet werden kann. Langfristig soll die sogenannte Durban-Plattform zunächst die Klimarahmenkonvention und später auch das Kyoto-Protokoll ablösen, sodass alle...
... Das Abkommen soll bis 2020 in Kraft treten. Mit der Einigung soll auch das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll verlängert werden, um die Zeit bis zu dem neuen Vertrag zu...
... damit stärker in die Pflicht genommen werden. Das Abkommen soll bis 2020 wirksam werden. Das Kyoto-Protokoll wird demnach erst bei der nächsten Klimakonferenz 2012...
(dpa) - Das Abschlussplenum des Klimagipfels hat beschlossen, das Kyoto-Protokoll erst bei der nächsten Klimakonferenz 2012 zu verlängern. Es ist im Paket mit Verhandlungen für ein umfassendes Klimaabkommen bis 2015 gültig, das ebenfalls bereits angenommen wurde. Beschlossen wurde außerdem die Einrichtung eine Grünen...
... globalen Vertrags dürfe Röttgen auch für die USA keine Kompromisse machen. Kaiser forderte, das Kyoto-Protokoll nur bis 2017 zu verlängern, um so den Druck zu erhöhen, dass ein globales Klimaabkommen schon 2018 in Kraft treten könnte. Zu einer möglichen Vertagung des Klimagipfels und Fortsetzung etwa in Bonn, wo das UN-Klimasekretariat sitzt, wollte sich Röttgen nicht äußern. Klimaexperte Christoph Bals von Germanwatch sagte hingegen: «Ich schätze, dass die Uhr angehalten wird und...
... nur Banken, auch das Klima retten!». Merkel müsse ein starkes Signal setzen für die Zukunft des Kyoto-Protokolls, sagte eine Greenpeace-Expertin mit Blick auf den UN-Klimagipfel in Südafrika. In Durban wird um ein Folgeabkommen für das Ende 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zur Reduzierung des Klimakillers CO2...
... sich aus: Sie war als Umweltministerin von 1994 bis 1998 maßgeblich an den Verhandlungen zum Kyoto-Protokoll beteiligt und weiß um die Dringlichkeit im Kampf gegen den Klimawandel. Und sie weiß aus eigener Erfahrung, wie eine Klimakonferenz funktioniert. Vor diesem Hintergrund war es seltsam, dass die Kanzlerin am Sonntag, also direkt vor Beginn der entscheidenden Konferenzen in der zweiten Durban-Woche, verkündete, dass sie nicht mit einem Erfolg rechne. Ein fatales Signal an...
Das Kyoto-Protokoll (benannt nach dem Ort der Konferenz Kyōto in Japan) ist ein am 11. Dezember 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes. Das am 16. Februar 2005 in Kraft getretene und 2012 auslaufende Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind. Bis Anfang 2011 haben 191 Staaten sowie die Europäische Union das Kyoto-Protokoll ratifiziert, wobei die USA die bedeutendste Ausnahme bilden.