... Ärzte immer noch zu häufig Antibiotika.Klaus-Dieter Zastrow von der Gesellschaft für Krankenhaushygiene fordert mehr Pflegepersonal. Studien hätten gezeigt, dass die Infektionsraten in die Höhe schnellten, sobald sich Krankenschwestern und Pfleger um mehr als drei Frühchen kümmern müssten. Zurzeit würden in deutschen Krankenhäusern 200 bis 300 Hygiene-Fachärzte und 1500 extra geschulte Fachkräfte...
... manches nicht mehr so sorgfältig machen», sagte Klaus-Dieter Zastrow von der Gesellschaft für Krankenhaushygiene am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin».Es fehle gerade in den Frühchen-Stationen nicht an speziellem Wissen um Hygiene-Standards. Vielmehr sei das Personal meist überfordert, weil zu wenig Menschen sich um zu viel kümmern müssten. Ob das auch in Bremen der Fall war, sei aber noch unklar.«Wenn das Personal zu knapp ist, geht die Infektionsgefahr rapide nach oben», sagte...
... man manches nicht mehr so sorgfältig machen, sagte Klaus-Dieter Zastrow von der Gesellschaft für Krankenhaushygiene im ZDF. Hintergrund ist der Tod von drei Frühchen in einer Bremer Klinik. Es fehle gerade in den Frühchen-Stationen nicht an speziellem Wissen um Hygiene-Standards, so Zastrow. Bei den verantwortlichen Keimen, die die Säuglinge das Leben kosteten, handle es sich um übliche...
... Wirkungen gibt», moniert Armin Schuster vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg. Das liegt womöglich daran, dass es in Deutschland zwar prinzipiell eine Zulassungspflicht für bakterienabtötende Substanzen gibt, die für die Ausrüstung antimikrobieller Materialien verwendet werden. Doch Produkte, die alte Wirkstoffe wie Silber oder Triclosan enthalten, fallen noch unter eine Übergangsregelung, nach der eine Meldung...
... jeder Mensch mit sich herum», erklärt Klaus-Dieter Zastrow von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene.So siedeln etwa Staphylococcus aureus im Nasen-Rachen-Raum, Escherichia coli, Pseudomonaden und Enterokokken im Darm. Dort sind sie ungefährlich, ja sogar notwendig für den Körper, zum Beispiel für die Verdauung. «Das Problem entsteht dann, wenn sie in Bereiche des Körpers gelangen, wo sie nichts zu suchen haben, zum Beispiel ins Blut oder in sterile Räume wie die Blase...
... in Kliniken und Arztpraxen die Verbreitung von Keimen eindämmen. Dies geht aus dem Entwurf des Krankenhaushygienegesetzes hervor, wie die in Düsseldorf erscheinenden «Rheinische Post» berichtet. Der Entwurf sieht demnach auch eine «sachgerechte» Verordnung von Antibiotika vor, um der Entwicklung resistenter Keime vorzubeugen.In Deutschland erkrankten jährlich etwa 400 000 bis 600 000 Patienten an Krankenhausinfektionen, schätzungsweise 7500 bis 15 000 stürben daran, heißt es dem...
... in Kliniken und Arztpraxen die Verbreitung von Keimen eindämmen. Dies geht aus dem Entwurf des Krankenhaushygienegesetzes hervor, wie die in Düsseldorf erscheinenden «Rheinische Post» berichtet. Der Entwurf sieht demnach auch eine «sachgerechte» Verordnung von Antibiotika vor, um der Entwicklung resistenter Keime vorzubeugen.In Deutschland erkrankten jährlich etwa 400 000 bis 600 000 Patienten an Krankenhausinfektionen, schätzungsweise 7500 bis 15 000 stürben daran, heißt es dem...
... hervor. Erst sieben Länder haben laut Ministerium bislang Verordnungen zur Krankenhaushygiene erlassen. Mit dem geplanten Gesetz soll dann auch der Pflege-TÜV verschärft...
... Sommer in Kraft treten. Die Schiedsstelle beim Pflege-TÜV soll gemeinsam mit Verbesserungen zur Krankenhaushygiene eingeführt werden. In der Schiedsstelle sollen auch weiter Vertreter der Heime sitzen, allerdings gilt dann nicht mehr das...
... Patienten pro Jahr in Krankenhäusern, 40.000 Menschen sterben, so die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Im Vergleich zum Experten-Alarmismus in dieser Woche begann die Debatte um Killer-Keime im Krankenhaus bei Anne Will angenehm ruhig. Allerdings blieb sie ebenso ruhig, die Gäste zeigten ihre Stärken vor allem in der ausgeprägten Diskussionskultur, den Gegner ausreden zu lassen. Auch Anne Will schien dem Thema nichts wirklich Neues mehr abgewinnen zu können; ihre Fragen...
... Herstellungsprozess Unter der Leitung Exners, der auch Präsident der deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene ist, hatte ein zum Teil auch international besetztes Expertenteam den Fall untersucht und dabei auch den kompletten Herstellungsprozess der Nährlösung nachgestellt. Im Ergebnis bescherte der Bonner Professor seinen Mainzer Kollegen am Freitag sozusagen einen Freispruch erster Klasse. Der Herstellungsprozess der Nährlösung in der Klinikapotheke sei absolut in Ordnung und...
... Zahlen gibt es zwar nicht, doch das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) gehen davon aus, dass in Deutschland jährlich zwischen 500.000 und einer Million Patienten betroffen sind. 50.000 Menschen sterben sogar an den sogenannten nosokomialen Infektionen. Harnweginfekte und Lungenentzündungen kommen am häufigsten vor, gefolgt von Wundinfektionen nach Operationen und Blutvergiftungen. Die hohe Zahl an Infektionen ist auch heute noch...
... für bessere Hygiene an. Rösler verwies in Berlin darauf, dass Maßnahmen und Kontrollen der Krankenhaushygiene Sache der Bundesländer seien. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte, die Vorfälle in Mainz würden sehr ernst genommen. Der Minister sei «tief betroffen», dass ausgerechnet Präparate, die eigentlich Menschen helfen sollten, «wahrscheinlich zu den tragischen Fällen geführt haben», wird der Sprecher auf sueddeutsche.de zitiert. Deshalb...
... für bessere Hygiene an. Rösler verwies in Berlin darauf, dass Maßnahmen und Kontrollen der Krankenhaushygiene Sache der Bundesländer seien. Deshalb wolle er das Thema bei der nächsten Gesundheitsministerkonferenz ansprechen. Der Gesundheitszustand von vier überlebenden Kindern hat sich stabilisiert. Ein dritter Säugling ist gestern Abend in der Uniklinik Mainz...
... die Dunkelziffer gestiegen», gibt Klaus-Dieter Zastrow von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene in Berlin zu bedenken. 40.000 Menschen sterben jährlich Egal, ob Stagnation oder gestiegene Dunkelziffer: Die offiziellen Zahlen sind immer noch hoch. Nach Angaben von Zastrow sterben pro Jahr 40.000 Menschen in Deutschland an der Folge von Krankenhaus-Infektionen. Verursacht werden die meisten von dem Hautkeim Staphyloccocus aureus, der sich bei vielen Menschen in der Nase,...