... Vorschläge und Interessen bekundet werden. Ferdinand Fichtner ist Leiter des Bereichs Konjunkturpolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Er hat an der Universität Köln Volkswirtschaftslehre studiert und dort auch promoviert. Von 2008 bis 2010 war er als Ökonom bei der Europäischen Zentralbank tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind weltwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklungen und...
... allem aber werden die Finanzmärkte wieder nervöser», erläuterte Ferdinand Fichtner, Leiter Konjunkturpolitik am DIW. «Die Schuldenkrise im Euroraum, aber auch die Katastrophe in Japan und die dramatische Situation der Staatsfinanzen in den USA sorgen weiter für Beunruhigung. Verschärfen sich die Probleme, könnte auch die Realwirtschaft wieder in Bedrängnis...
... Berliner Experten. «Der Aufschwung steht aber auf einer soliden Grundlage», sagte der DIW-Leiter Konjunkturpolitik, Ferdinand Fichtner. Im Frühjahrsgutachten für die Bundesregierung, an dem das DIW nicht mitwirkt, hatten führende Forschungsinstitute für dieses Jahr 2,8 Prozent Wachstum vorgesagt und für kommendes Jahr 2,0 Prozent.DIW-Studien zu...
... werden für einen deutlichen Zuwachs zum Jahresauftakt sorgen», sagte Ferdinand Fichtner, Leiter Konjunkturpolitik am DIW Berlin. Dennoch werde sich das starke Wachstum des vergangenen Jahres nicht wiederholen: «Im Jahresdurchschnitt erwarten wir einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 2,2 Prozent - immer noch ein ordentliches Ergebnis für die deutsche Wirtschaft.»DIHK-Konjunkturexperte Schlotböller erwartet für das erste Vierteljahr 2011 nicht allein wegen der...
... Hauptstadt Seoul erneut treffen. Nach dem transatlantischen Streit über die richtige Konjunkturpolitik suchte US-Präsident Barack Obama bei der Finanzmarktreform den Schulterschluss mit den europäischen Partner. Obama und der britische Premier David Cameron betonten bei einem Zweier-Treffen die Notwendigkeit von mehr Wachstum, um die globale Konjunktur anzukurbeln. Zugleich unterstrichen sie aber auch, dass die hohen staatlichen Defizite zurückgefahren werden müssten. Man...
halten Sie von der Konjunkturpolitik der Staaten? John Maynard Keynes: Well, im Grunde waren das die richtigen Schritte. Die Konjunkturprogramme waren alternativlos, das haben wir aus der Geschichte gelernt. In der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren haben die Staaten, abgesehen von vereinzelten Agrarsubventionen und Infrastrukturprogrammen in den USA, nur ihre Ausgaben runtergefahren und nicht in die Wirtschaft eingegriffen. Obwohl die Löhne sanken, haben die Unternehmen ihr...
... einsetzen, wie man eine bessere Verzahnung zwischen den Instrumenten schaffen kann. Was in der Konjunkturpolitik gilt, dass man nämlich nicht in eine Krise hineinsparen darf, das gilt auch für die Arbeitsmarktpolitik. Man darf nicht anfangen zu sparen, wenn die Arbeitslosigkeit am höchsten ist. Laut Koalitionsvertrag wird die Aufgabenverteilung bei Hartz IV zwischen Kommunen und den Jobcentern der Arbeitsagentur wieder getrennt. Städte und Gemeinden sollen für die soziale Betreuung...
... Bundesbank, der Bankenaufsicht und externen Fachleuten ausgearbeitet. Abseits der aktuellen Konjunkturpolitik gibt es noch ein Gesetz, das in Deutschland die Energierevolution entfacht hat und das mittlerweile von 19 EU-Staaten kopiert wurde: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Die Ursprungsidee kam nicht etwa irgendwann von den Grünen. Nein, die Ursprungsidee ist das Stromeinspeisegesetz und stammt aus dem Jahr 1990, und dieses Gesetz wird dem ehemaligen CSU-Abgeordneten Matthias...
... wohl einen ähnlich großen Anteil haben, liegt die SPD bei den Konzepten für eine aktive Konjunkturpolitik vorn. Abwrackprämie und Verlängerung von Kurzarbeit können die Sozialdemokraten für sich verbuchen. Das passt zu ihrem Profil. Bei der CDU/CSU ist der Kurs in der Konjunkturpolitik nicht ganz so klar. Während Angela Merkel die Abwrackprämie zum Teil gut fand, lehnte Volker Kauder sie ab. Während Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg für Opel die Insolvenz...
... getan. Hans Eichel nahm während seiner Redezeit seinen Nachfolger Peer Steinbrück und dessen Konjunkturpolitik in Schutz. Er rechnete daraufhin vor, was auf den Staat für Mehrbelastungen zukommen werden. Und kam zu dem Schluss, dass Steuersenkung in diesen Tagen ausgeschlossen seien. Damit stand er ziemlich alleine da. Auch mit der Behauptung, die Steuerlast in Deutschland sei gar nicht so hoch, sondern liege unter dem europäischen Durchschnitt. Dem widersprachen natürlich seine...
... heute lieber sofort ausgeben, bevor es verfällt, wenn uns die Schulden aus der gegenwärtigen Konjunkturpolitik einholen ... ... Auf was man so alles kommt, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt. Aber nun genug der großen Worte, sonst komme ich hier vom Hundersten ins Tausendste. Der Sonnenstand sagt mir, es wird bald Mittag sein, und demzufolge ist es Zeit, zur Arbeit zu gehen und dort pünktlich anzukommen. ...
... sind. Die Euro-Staaten würden gemeinsam eine Art Wertpapiere ausgeben und dafür Geld für ihre Konjunkturpolitik erhalten. Die Staaten der Euro-Zone würden bei einer gemeinsamen Anleihe von der guten Bonität Deutschlands profitieren, das am Kapitalmarkt einen erstklassigen Ruf hat. Normalerweise würden die «angeschlagenen Staaten» deutlich höhere Zinsen für ihre Staatsanleihen zahlen müssen. Für Deutschland würde sich die Kapitalaufnahme aber womöglich verteuern,...
Von einer gemeinsamen Lösung zur Überwindung der Kreditklemme sind die 27 EU-Mitgliedstaaten weit entfernt. Außerdem sorgen die von Frankreich angekündigten Milliardenhilfen für die heimische Autoindustrie für Kritik innerhalb der EU.
... Steuermilliarden für nutzlose Aktionen verpulvert, fehlt ihr das Geld für eine wirksame Konjunkturpolitik. Wenn sie aber zu lange zögert, riskiert sie, als eine Kanzlerin in die Geschichte einzugehen, welche diese beispiellose Krise noch verschlimmert hat. Der aktuelle Wirtschafts-Nobelpreisträger denkt laut über die Frage nach, ob Merkel den Ernst der Lage verkennt, ob es ihr an intellektueller Beweglichkeit gebreche. Vernichtender kann Kritik kaum sein.» Lesen Sie auf...
... Einschläge verhindern». Mit Kritik an der im Vergleich zu anderen Ländern vorsichtigen Konjunkturpolitik Angela Merkels hält sich Abberger zurück. «Es ist wichtig, dass nicht gleich am Anfang alles Pulver verschossen wird», zeigte er Verständnis für die Politik der Bundeskanzlerin. «Dennoch muss man für das nächste Jahr sicher noch etwas in die Taschen stecken, am besten durch Steuersenkungen», rät Abberger. Der beste Zeitpunkt dafür sei das...
Unter Konjunkturpolitik versteht man wirtschaftspolitische Maßnahmen, die darauf zielen, Konjunkturschwankungen in Grenzen zu halten und ein möglichst gleichmäßiges Wirtschaftswachstum zu erreichen. Die Ziele der Konjunkturpolitik sind in Deutschland im Stabilitäts- und Wachstumsgesetz (§ 1 StWG von 1967) geregelt.