... Stunden nach dem Essen auf. Hat man sich hingegen ernsthaft vergiftet, etwa mit einem Grünen Knollenblätterpilz, treten die Beschwerden frühestens sechs bis acht Stunden nach dem Verzehr auf. Schwere Durchfälle und Erbrechen sind dann entsprechende Alarmzeichen. «Es sollte bei diesen Symptomen sofort ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden», sagte Eyer. Der rapide Flüssigkeitsverlust an sich sei schon lebensbedrohlich, zudem drohten bleibende Schäden an Nieren und Leber....
(dpa/tmn) - Er sieht harmlos aus, hat es aber in sich: Der grüne Knollenblätterpilz gilt als das giftigste Exemplar. Warum Pilze keine Pflanzen sind und wie sie sich vermehren, erfahren Kinder auf speziellen Internetseiten.Welches ist der größte Pilz der Welt? Das können Kinder auf der Seite br-kinderinsel.de nachlesen. Ein Pilzbild aus mehreren Puzzleteilen zusammensetzen, kann man auf der Seite baeren-blatt.de. Wer alle Teile richtig kombiniert, weiß am Schluss, wie ein...
... Verzehr allerdings nicht.Wer nach essbaren Champignons Ausschau hält, könne zum giftigen Grünen Knollenblätterpilz greifen, warnt die Krankenkasse KKH-Allianz. Vor allem Unwissende sollten vor der Zubereitung eine Pilzberatungsstelle aufsuchen.Doch was passiert, wenn sich trotz aller Vorsicht ein giftiger Pilz unters Essen mischt? Meist meldet sich zuerst der Magen. «Wenn Symptome wie Übelkeit schon nach relativ kurzer Zeit auftreten, sind es in der Regel Magen-Darm-Gifte.» Vergiftungen...
... Vergiftungen wie sonst. Wie Sie beispielsweise den leckeren Champignon vom tödlichen Knollenblätterpilz unterscheiden können, entnehmen Sie der animierten Grafik. Apropos Vergiftung: Es muss nicht immer der Pilz sein, der den Sammler zur Kloschüssel treibt. Von einer sekundären Vergiftung ist die Rede, wenn die Pilze verfault sind, aber dennoch gegessen werden. Das kann passieren, wenn Pilze beim Sammeln in Plastiktüten oder Rucksäcke gepackt werden. Durch die Lagerung...
... einfach drauflos sammelten. Hauptverursacher schwerer oder gar tödlicher Pilzvergiftungen seien Knollenblätterpilze, sagte Ebbecke. Im August sei in Braunschweig eine 69-jährige Frau gestorben. Sie hatte Champignons sammeln wollen, diese aber mit dem hochgiftigen Knollenblätterpilz verwechselt. Mehrere andere Sammler aus Norddeutschland hätten in den vergangenen Wochen so schwere Vergiftungen erlitten, dass sie eine neue Leber benötigten, sagte Ebbecke. Er riet dringend davon ab,...
... Wald warten noch andere Verwechslungen, die fataler ausgehen können: Das gilt vor allem für den Knollenblätterpilz, der für Nichtkenner dem Champignon sehr ähnelt. «Der Knollenblätterpilz hat innen kleine Lamellen und einen Hautsack im Boden, der Champignon hat beides nicht», erklärt Groß und macht deutllich, wie wichtig es ist, die Pilze ganz aus dem Boden zu drehen und nicht abzuschneiden. Nur dadurch ist der tödliche Irrtum zu vermeiden. In seinem Gebiet ist der...
... zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen. Bekanntester Vertreter dieser Giftpilze dürfte der Knollenblätterpilz sein, der das sogenannte Amatoxin-Syndrom verursacht. Das Gift, das auch in anderen Pilzen wie dem Gifthäubling enthalten ist, wirkt vor allem auf die Leber. «Im schlimmsten Fall kann nach so einer Vergiftung sogar eine Transplantation nötig werden», sagt Martin Ebbecke. Der Mediziner arbeitet für das Giftinformationszentrum Nord, eine von mehreren...
... Doppelgänger outet sich der Nadelholzhäubling, auch Gifthäubling genannt. Wie auch der grüne Knollenblätterpilz enthält der Gifthäubling Amatoxin. Die ersten Beschwerden treten erst Stunden, manchmal sogar erst einen Tag nach dem Verzehr auf: heftige Durchfälle mit Erbrechen, die zu bedrohlichem Flüssigkeitsverlust führen können. Je eher die Symptome auftreten, desto schwerer ist vermutlich die Vergiftung. «Und wenn es einem langsam wieder gut geht, zersetzt das Gift die...