Potsdam/Berlin - Luxemburgs Großherzog Henri (57) hat sich am Dienstag in Potsdam über die aktuelle Forschung zum Klimawandel informiert. Zusammen mit Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) besuchte er das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Wien - Der fortschreitende Klimawandel gefährdet die Artenvielfalt der Gebirgspflanzen. «Die rapide Erwärmung wird sich auswirken», sagte der Biologe Harald Pauli vom Institut für Gebirgsforschung an der Universität Wien der dpa: «Wir müssen davon ausgehen, dass einiges verlorengehen wird».Pauli ist Koordinator des internationalen Netzwerks zur Klimafolgenforschung in Gebirgen namens Gloria, das eine aktuelle Studie zur Veränderung der Artenvielfalt in der Zeitschrift «Science» veröffentlicht hat.Für die Analyse wurden die Pflanzenarten in den oberen Gipfelbereichen von 66 europäischen Berggipfeln über einen Zeitraum von sieben Jahren untersucht.
... weiter steigende Öl- und Gaspreis führt nach Meinung des Chefökonoms des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer, zur mehreren klimaschädlichen Effekten. So werde der Abbau der klimaschädlichen Ölsande in Kanada rentabel, wo auf einer Fläche so groß wie England Öl aus Teersänden gewonnen werden könnte. Auch die Verstromung von Kohle lohne sich wieder. «Und der dritte wichtige Effekt ist, dass Länder wie China auch in die Kohleverflüssigung investieren, also...
... verursachten globalen Erwärmung deutlich, berichten Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Pik) im Fachjournal «Nature Climate Change». Bei Stürmen sei der Zusammenhang noch nicht so klar.«Das vergangene Jahrzehnt war eines nie dagewesener Wetterextreme», schreibt das Pik in einer Mitteilung zu der Studie. Hauptautor Dim Coumou betonte, die Häufung von Wetterrekorden sei nicht mehr normal. Das illustriere schon dieses Jahr: Allein zwischen dem 13. und 19....
Potsdam - Die Erderwärmung setzt den Eismassen Grönlands wahrscheinlich stärker zu als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid in einer neuen Studie.
... und Vulkanausbrüchen auf das Klima arbeiten», sagte Georg Feulner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) der dpa. «Es ist Konsens, dass die Sonnenaktivität eher geringe Einflüsse auf Klimaänderungen hat.» So gebe es zwischen Sonnenmaximum und Sonnenminimum in der globalen Mitteltemperatur einen Unterschied von gerade einmal 0,1 Grad.Vahrenholt misst hingegen der Sonne eine weit größere Bedeutung zu. Ozeanzyklen deuteten daraufhin, dass die Sonne kürzlich in eine...
... Präsentation des Projekts. Initiatoren sind die Stiftung Mercator und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.«Mit der Gründung des Mercator-Instituts wollen wir neue Wege für die Vereinbarkeit von Wirtschaftswachstum und Klimawandel beschreiten und eine Lücke in der internationalen Forschungslandschaft schließen», sagte der Geschäftsführer der Stiftung Mercator, Bernhard Lorentz. Für die Gründung des MCC-Instituts will die Stiftung in den nächsten Jahren rund 17 Millionen...
... sagte Studienleiter Tom Boden der dpa. Ottmar Edenhofer, Vizedirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), erklärte zu den Daten: «Auch in den bisherigen Szenarien des Weltklimarats waren bereits Abschätzungen enthalten, die auf ähnliche Werte wie die jetzt diskutierten hinausliefen.» Sollten die Emissionssteigerungen tatsächlich so drastisch ausfallen, zeige dies erneut, wie drängend der Umbau des Energiesystems sei. «Der Ausstoß von Treibhausgasen sollte bis 2020...
... sagte Studienleiter Tom Boden der dpa. Ottmar Edenhofer, Vizedirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), erklärte zu den Daten: «Auch in den bisherigen Szenarien des Weltklimarats waren bereits Abschätzungen enthalten, die auf ähnliche Werte wie die jetzt diskutierten hinausliefen.» Sollten die Emissionssteigerungen tatsächlich so drastisch ausfallen, zeige dies erneut, wie drängend der Umbau des Energiesystems sei. «Der Ausstoß von Treibhausgasen sollte bis 2020...
... Wahrscheinlichkeit eine Folge der Erderwärmung. Das haben Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) berechnet. Der Rekord sei weniger auf natürliche kurzfristige Klimaschwankungen zurückzuführen als vielmehr auf den langfristigen Trend der Erderwärmung, schreiben sie in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften.Der Juli 2010 war heiß. Sehr heiß. Die Wissenschaftler Stefan Rahmstorf und Dim Coumou haben analysiert, welchen Effekt die Erderwärmung...
... sagte Anders Levermann, Professor für die Dynamik des Klimasystems am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.Wie auch immer die Aussichten sind - dieses Jahr war es vielen einfach zu kalt. Sommer in der Sauna: Dafür entschieden sich deshalb viele Münchner. Die Stadtwerke zählten in den vergangenen Wochen rund 70 Prozent mehr Sauna-Besucher als in anderen...
... in New York beginnen.Nach Angaben des Wissenschaftlers Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung lässt der Klimawandel solche Wirbelstürme an Stärke gewinnen. «Jetzt müssen wir uns tatsächlich überlegen, ob wir auch in Europa eine Hurrikan-Saison bekommen können in der Zukunft», sagte der Wissenschaftler im dpa-Interview. Die Nord- und Ostsee seien dafür aber zu kalt. «Vor einigen Jahren ist jedoch ein Hurrikan in Richtung der portugiesischen Küste gezogen -...
... 2000 Jahren. Das berichtet ein internationales Team um Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).Anhand von fossilen Ablagerungen an der nordamerikanischen Atlantikküste erstellte die Gruppe die erste durchgehende Rekonstruktion der Meeresspiegelschwankungen über einen so langen Zeitraum. Sie ist in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht.Bisher sei der Zusammenhang zwischen Lufttemperatur und Anstieg des Meeresspiegels nur...
... wird demnach nicht steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung und der Universität Leipzig.Danach kämen bei einem Ausstieg aus der Kernenergie bis 2020 für jeden privaten Haushalt im Schnitt lediglich 90 Cent an monatlichen Mehrkosten zu. Ein vollständiger Verzicht bereits 2015 würde nach den Modellrechnungen für die Verbraucher 2 Euro zusätzlich ausmachen.Stärker belastet würden dagegen die Industriekunden. Bei einem Ausstieg...
... erhöhen noch die Strompreise. Zu diesem Ergebnis komme eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung und der Uni Leipzig, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». So werde es preislich kaum einen Unterschied machen, ob zusätzlich neue Kohle- oder Gaskraftwerke gebaut werden. Die Studie wurde dem Bericht zufolge im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung gefertigt.Am Donnerstag hatte Kanzlerin Angela Merkel einen nationalen Kraftakt für den Atomausstieg bis 2022 gefordert. «Es...