Karlsruhe - Das Atomkraftwerk Philippsburg II ist für die jährliche Revision vom Netz genommen worden. Auf dem Programm stehen mehr als 1500 Prüf- und Instandhaltungsarbeiten, wie die Betreiberin des Meilers, der Karlsruher Energieversorger EnBW, am Dienstag in Karlsruhe mitteilte.
Münster/Berlin - Das sommerliche Wetter hat Deutschland zu Pfingsten eine neue Spitzenleistung bei der Produktion von Sonnenstrom beschert. Solaranlagen lieferte zwischen Flensburg und Berchtesgaden unter weitgehend wolkenlosem Himmel erstmals eine Gesamtleistung von teils mehr als 20 000 Megawatt.
Freiburg - Forstamtsauszubildende haben im Wald bei Freiburg nach drei Wochen einen Kohlemeiler geöffnet und rund vier Tonnen fertige Holzkohle herausgeholt.
... die im Ausland gebaut werden sollen. «Wir haben international eine unverändert hohe Zahl von Kernkraftwerken, die wir im Auge behalten wollen», sagt die Vorsitzende der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG), Ariane Petersen.Neben der Aufarbeitung der Katastrophe in Fukushima stünden die europäischen Meiler im Fokus. «Deshalb haben wir bewusst Vertreter aus unseren Nachbarländern angesprochen», sagt Petersen. Deutschland sei bei der Sicherheitsforschung für Meiler nach wie vor...
Philippsburg/Neckarwestheim - Warnstreiks der privaten Wachleute an Südwest-Atommeilern: In den Kernkraftwerken Philippsburg (Kreis Karlsruhe), Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) sowie auch im stillgelegten Meiler Obrigheim (Neckar-Odenwald-Kreis) hat am Donnerstagmorgen das Wachpersonal die Arbeit für zwei Stunden ruhen lassen.
Stuttgart - Die Gewerkschaft Verdi hat das Wachpersonal der Südwest-Atommeiler für am Donnerstag ab 6 Uhr zu Warnstreiks aufgerufen. Damit soll angesichts des bevorstehenden Atomausstiegs der Forderung nach einem bundesweiten Sozialtarifvertrag für die privaten Wachleute Nachdruck verliehen werden.
Karlsruhe - Der Energiekonzern EnBW ist nach der Abschaltung zweier Atomkraftwerke noch längst nicht aus der Krise: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 6,6 Prozent auf 695,6 Millionen Euro (Vorjahr: 744,4).
Tokio - Als Folge der Fukushima-Katastrophe muss Japan erstmals seit 42 Jahren komplett ohne Atomstrom auskommen. Am Wochenende ging in der weltweit drittgrößten Industrienation der letzte von 54 Atomreaktoren zu Wartungsarbeiten vom Netz.
Essen - Nach dem Absturz in die Verlustzone im vergangenen Jahr hat der größte deutsche Energiekonzern Eon 2012 wieder Fahrt aufgenommen. Das Unternehmen habe die stärksten Belastungen hinter sich gelassen und gute Fortschritte gemacht, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Essen.
Dortmund/Hannover - Eine neue Stromübertragungstechnik soll den Netzausbau in Deutschland beschleunigen. Gleichstromleitungen, die die doppelte Strommenge fast verlustfrei transportieren, könnten den Plänen nach die Energiewende deutlich vorantreiben.Auch die Betreiber von Windparks wollen den Netzausbau beschleunigen.
Berlin - Nach der Fukushima-Katastrophe sind acht deutsche Atomkraftwerke stillgelegt worden - Anträge für den Rückbau gibt es bisher aber nicht.
Berlin - Der Rückbau von stillgelegten Atomkraftwerken in Deutschland könnte wegen der Schadensersatzforderungen der Energiekonzerne zu einer Hängepartie werden.Der größte deutsche Energiekonzern Eon will den Rückbau seiner stillgelegten Anlagen Unterweser (Niedersachsen) und Isar I (Bayern) auch vom Ausgang der Verfassungsklage abhängig machen, die wegen der von der Regierung verfügten Zwangsabschaltung eingereicht wurde.
... der Branche wies Befürchtungen zurück, dass sich die Betreiber bei der Abwicklung von Kernkraftwerken aus der finanziellen Verantwortung stehlen könnten. «Die Kostenübernahme für den Rückbau und die Entsorgung aller Abfälle ist durch das Atomgesetz eindeutig und unmissverständlich geregelt», betonte Präsident Ralf Güldner. Das Rückstellungssystem habe sich seit Jahrzehnten bewährt, sei durch Gerichte bestätigt und auch von der ehemaligen rot-grünen Bundesregierung...
... Atomforum hat Befürchtungen zurückgewiesen, dass sich die Betreiber bei der Abwicklung von Kernkraftwerken aus der finanziellen Verantwortung stehlen könnten. Die Kostenübernahme für den Rückbau und die Entsorgung aller Abfälle seit durch das Atomgesetz eindeutig und unmissverständlich geregelt, sagte Präsident Ralf Güldner in Berlin. Aktuell gebe es mindestens 30 Milliarden Euro an Rückstellungen dafür. Die möglichen Kosten für den Ausstieg werden in der Studie auf bis zu...