... einen Großteil der Stromlücke schließen, die sich nach dem Abschalten der bestehenden Kernkraftwerke bis 2022 ergibt.Der Präsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Stephan Weil, forderte mehr Steuerung. «Wir haben ein heilloses Durcheinander von Kompetenzen und Personen, die sich berufen fühlen, einzelne Teile der Energiewende zu vertreten», sagte er der dpa. «Es ist, wenn Sie so wollen, ein Führungsversagen der Bundeskanzlerin an dieser Stelle», sagte Weil, der...
... weltweiten Vergleich die Einwohner im dicht besiedelten Südwestdeutschland durch die zahlreichen Kernkraftwerke an den Grenzen zu Frankreich und Belgien das höchste Risiko einer radioaktiven Verseuchung. Westeuropa - inklusive Deutschland - werde wahrscheinlich einmal in etwa 50 Jahren mit mehr als 40 Kilobecquerel radioaktivem Cäsium-137 pro Quadratmeter belastet. Nach einer Definition der Internationalen Atomenergie Behörde (IAEA) gilt ein Gebiet ab diesem Wert als radioaktiv...
... die im Ausland gebaut werden sollen. «Wir haben international eine unverändert hohe Zahl von Kernkraftwerken, die wir im Auge behalten wollen», sagt die Vorsitzende der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG), Ariane Petersen.Neben der Aufarbeitung der Katastrophe in Fukushima stünden die europäischen Meiler im Fokus. «Deshalb haben wir bewusst Vertreter aus unseren Nachbarländern angesprochen», sagt Petersen. Deutschland sei bei der Sicherheitsforschung für Meiler nach wie vor...
Philippsburg/Neckarwestheim - Warnstreiks der privaten Wachleute an Südwest-Atommeilern: In den Kernkraftwerken Philippsburg (Kreis Karlsruhe), Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) sowie auch im stillgelegten Meiler Obrigheim (Neckar-Odenwald-Kreis) hat am Donnerstagmorgen das Wachpersonal die Arbeit für zwei Stunden ruhen lassen.
... Mehrwertsteuer, Ökostrom-Umlage, Konzessionsabgabe und Stromsteuer. Trotz des Aus für acht Kernkraftwerke sind die Beschaffungskosten für Strom gesunken, daher taugt die Energiewende hier nicht als Argument für Preissprünge. Für die aktuellen Anstiege sind vor allem stark erhöhte Kosten für die Netznutzung verantwortlich, sowie neue Befreiungsregelungen etwa bei der Ökostromförderung und bei den Netzentgelten für Unternehmen mit einem hohem Stromverbrauch.Die...
Stuttgart - Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller will die Bürger besser über die Sicherheit der Kernkraftwerke informieren.
... fest. «Nach unserer Auffassung ist der Entzug der Berechtigung zum Leistungsbetrieb für die Kernkraftwerke Isar I und Unterweser ohne eine entsprechende Entschädigung rechtswidrig.»Atomkraftgegner forderten, den Rückbau nicht von den Klagen abhängig zu machen. «Eon und Co zögern den Abriss der Atomkraftwerke hinaus, um ihre Chancen auf Schadenersatz zu erhöhen», sagte der Sprecher der Organisation «ausgestrahlt», Jochen Stay. «Wir fordern die Stromkonzerne auf, ihre...
... fest. «Nach unserer Auffassung ist der Entzug der Berechtigung zum Leistungsbetrieb für die Kernkraftwerke Isar 1 und Unterweser ohne eine entsprechende Entschädigung rechtswidrig.»Eine Vattenfall-Sprecherin sagte, über eine Klage des schwedischen Unternehmens gegen die Stilllegung von Krümmel und Brunsbüttel sei noch nicht entschieden. Zunächst solle eine gütliche Einigung mit der Regierung über Entschädigungszahlungen angestrebt werden. Klappt dies nicht, könnte das...
... - seien nicht insolvenzsicher. Für die Abwicklung der stillgelegten und der neun noch laufenden Kernkraftwerke sowie für die Entsorgung des Atommülls werden der Untersuchung zufolge mindestens 34 Milliarden Euro benötigt. Weitere zehn Milliarden Euro seien als Puffer notwendig, da solche Großprojekte immer teurer als geplant verlaufen würden.Zudem ist noch unklar, was ein möglicher Neustart bei der Suche nach einem Endlager kosten könnte. Daher seien 44 Milliarden Euro als Vorsorge...
... Atomforum hat Befürchtungen zurückgewiesen, dass sich die Betreiber bei der Abwicklung von Kernkraftwerken aus der finanziellen Verantwortung stehlen könnten. Die Kostenübernahme für den Rückbau und die Entsorgung aller Abfälle seit durch das Atomgesetz eindeutig und unmissverständlich geregelt, sagte Präsident Ralf Güldner in Berlin. Aktuell gebe es mindestens 30 Milliarden Euro an Rückstellungen dafür. Die möglichen Kosten für den Ausstieg werden in der Studie auf bis zu...
... Bei der Entscheidung sei es nicht um die Frage gegangen, ob sich die Investitionen in neue Kernkraftwerke am Ende rechneten. Das dürfte weiterhin sogar der Fall sein. Eon sei aber zu der Überzeugung gelangt, dass der Konzern die für Großbritannien zur Verfügung stehenden Investitionsmittel sinnvoller einsetzen könne, unterstrich Teyssen.Seit der Gründung von Horizon hätten sich die Rahmenbedingungen entscheidend verändert, erklärte die britische RWE-Tochter npower. Infolge...
... aus der Studie. Demnach simulierte das Bundesamt verschiedene Atomunfälle - am Beispiel der Kernkraftwerke Philippsburg 2 und...
... Euro pro Jahr bringen. Allerdings sinkt das Steueraufkommen durch die Stilllegung von acht Kernkraftwerken um rund eine auf etwa 1,3 Milliarden Euro pro Jahr.Bei den neun verbleibenden Meilern liegt die Steuerbelastung im Schnitt bei knapp 150 Millionen Euro jährlich. Die Einnahmen sollen vor allem der Sanierung des maroden Atomlagers Asse und der Haushaltskonsolidierung dienen. Die großen deutschen Energiekonzerne wehren sich auf verschiedenen juristischen Ebenen gegen die...
... rote Zahlen erwirtschaftet. Bedingt unter anderem durch die sofortige Stilllegung von Kernkraftwerken und milliardenschwere Abschreibungen in Italien und Spanien wies der Konzern unter dem Strich einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro aus, nach 5,8 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Das teilte das Unternehmen mit. Eon habe 2011 aber die Talsohle durchschritten und werde in diesem Jahr wieder einen Anstieg des Ergebnisses sehen, hieß...
... rote Zahlen erwirtschaftet. Bedingt unter anderem durch die sofortige Stilllegung von Kernkraftwerken und milliardenschwere Abschreibungen in Italien und Spanien wird ein Verlust von 2,2 Milliarden Euro ausgewiesen, nach einem Gewinn von 5,8 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Dies teilte das Unternehmen bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf...