... sei eine wachsende Branche, bei der «viele Leute sehr viel Geld verdienen», wie der Katastrophenforscher betont. Oder die Politik: Kanzler Gerhard Schröder wusste die Elbe-Flut für sich zu nutzen, «für zu Guttenberg kam Fukushima eine Woche zu spät», kommentiert Voss. Den Betroffenen gereicht das natürlich zum Vorteil - das Prinzip «eine Hand wäscht die andere» funktioniert eben auch im Katastrophenfall. Fischer in Tsunami-Regionen zum Beispiel...
... worden, die nicht annähernd den Unglücken von Tschernobyl oder Fukushima entsprächen. Der Katastrophenforscher Wolf Dombrowsky sagte dem Magazin, das Konzept zum Schutz der Bevölkerung sei teilweise «lückenhaft und grobschlächtig». Es gebe kaum geeignete Antworten auf Fragen, die sich nach einer Tragödie wie in Japan stellen. «Ich habe erhebliche Zweifel, ob das bestehende Krisenmanagement im Ernstfall auch nur ansatzweise funktionieren würde.» Es lägen...
... die Feuersbrunst. Von Moskau seien die Brände noch zehn Kilometer entfernt, hieß es. Der Bremer Katastrophenforscher Wolf-Rüdiger Dombrowsky bezeichnet die Brände als menschgemacht. Im Interview mit der Neuen Presse aus Hannover sagte Dombrowsky, die Trockenlegung von Sümpfen, das Absinken von Grundwasserspiegeln hätten kompensiert werden müssen. Die Logistik sei nicht mehr im Stande, solche großen Flächen zu löschen. «Mit dem Zerfall der Sowjetunion scheinen die...
... sind, nicht viel, wenn Tausende versuchen, durch einen Tunnel zu drängen», sagte der Kieler Katastrophenforscher Martin Voss der Nachrichtenagentur dpa. «Wenn das entscheidende Nadelöhr dicht ist, ist alles möglich.» Es sei sinnvoll gewesen, den DJ anzuweisen, weiter aufzulegen, um eine größere Panik zu verhindern. «Eine Detailkritik steht natürlich noch aus.» «Dass da Fehler passiert sind, ist für jeden offensichtlich», sagte der Leiter der...
dem Erdrutsch von Nachterstedt hat der Katastrophenforscher Wolf Dombrowsky eine Risikokartierung für ganz Deutschland gefordert. Der Leiter der Katastrophenforschungsstelle an der Universität Kiel warnte in der Neuen Osnabrücker Zeitung davor, dass sich in den Bergbauregionen Deutschlands ähnliche Katastrophen wiederholen könnten. «In Nachterstedt waschen sich alle Verantwortlichen jetzt rein und sprechen von einem unvorhersehbaren Unglücksfall, doch das entspricht nicht der...