(dpa) - Kassenärzte haben nach eigenen Angaben im Schnitt eine 55-Stunden-Woche. Ein wachsender Anteil dieser wöchentlichen Arbeitszeit gehe allerdings für Bürokratie drauf - deshalb bleibe den niedergelassenen Fach- und Hausärzten immer weniger Zeit für ihre Patienten. Das erklärte die Kassenärztliche Bundesvereinigung unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage des NAV-Virchow-Bundes. Für zusätzliche Bürokratie sorgten vor allem die Krankenkassen. Ein großes Problem sei der...
... dpa am Mittwoch in Berlin vorlag. Patientenvertretern ist seit langem ein Dorn im Auge, dass viele Kassenärzte verstärkt lukrative Privatpatienten behandeln.Der Sprecher des Kassen-Spitzenverbands, Florian Lanz, sagte: «Das ist ein wirklich starkes Stück, wenn sich Ärzte nicht im vorgesehenen Umfang um kranke Menschen kümmern und dadurch Wartezeiten entstehen.» Die Grünen-Gesundheitsexpertin Birgitt Bender warf der Bundesregierung und den Kassenärztlichen Vereinigungen vor, die...
(dpa) - Die zögerliche Behandlung von Kassenpatienten bei tausenden Kassenärzten in Deutschland sorgt für Empörung bei den gesetzlichen Krankenkassen. Besonders viele Internisten, Nervenärzte, Radiologen und Chirurgen behandeln weit weniger Kassenpatienten als der Durchschnitt ihrer Fachgruppe. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Patientenvertretern ist seit langem ein Dorn im Auge, dass viele Kassenärzte verstärkt lukrative...
(dpa) - Tausende Kassenärzte in Deutschland behandeln vergleichsweise selten gesetzlich Versicherte. Besonders viele Internisten, Nervenärzte, Radiologen und Chirurgen haben weniger Behandlungsfälle als der Durchschnitt ihrer Fachgruppe. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor. Laut Bundesgesundheitsministerium sind Wartezeiten für gesetzlich Versicherte aus diesen Gründen nicht auszuschließen. Viele Kassenärzte behandeln auch verstärkt...
... im Visier der Ermittler. Sie sollen systematisch bestochen haben. Die Unternehmen sollen Kassenärzten Geld gezahlt haben, wenn sie deren Krebspräparate bevorzugten. Auch gegen dutzende Ärzte und einige Apotheker wird demnach ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat Anklage gegen einen Arzt und zwei Apotheker aus Thüringen...
Erfurt - Bundesweit ermitteln Staatsanwälte gegen Krebsärzte wegen Bestechlichkeit. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtet, sind auch mindestens drei Pharmafirmen im Visier der Ermittler, die systematisch bestochen haben sollen.Die Unternehmen sollen Kassenärzten Geld gezahlt haben, wenn sie deren Krebspräparate bevorzugen.
... in Deutschland werden Versicherte gleich gut medizinisch versorgt - nun wollen Deutschlands Kassenärzte Unterschiede per Internet abbauen. Die Seite www.versorgungsatlas.de soll allen Interessierten Aufschluss darüber geben, wo welche Therapien häufig vorkommen, welche Regionen wie gut versorgt sind - und warum.«Im Hinblick auf die Frage, wie gut die Bevölkerung einer Region insgesamt versorgt ist, tappen wir nach wie vor weitgehend im Dunkeln», sagte der Chef der...
... gemeinsame Sache zu machen. Spahns Linke-Kollegin Martina Bunge sagte: «Der Vorschlag der SPD, Kassenärzte zu bestrafen, ist praktisch gar nicht umsetzbar und somit heiße Luft.»Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas köhler, sagte: «Dieser Vorstoß der SPD trägt planwirtschaftliche Züge einer überbordenden Kontrollwut.» Teile der Partei hätten offenbar Probleme mit Berufsgruppen wie niedergelassenen Ärzten. Der Chef des Hartmannbundes, Kuno Winn, warf...
... hätten, sagte Hoppenthaller. Immerhin hätten in Ober- und Unterfranken rund 50 Prozent der Kassenärzte für einen Ausstieg votiert.Um das 60-Prozent-Quorum möglicherweise doch noch zu erreichen, verlängerte der Hausärzteverband die Frist für die Abgabe des Votums kurz entschlossen bis zum 18. Februar 2011. Bis dahin solle versucht werden, weitere Ärzte dafür zu gewinnen, ihre Kassenzulassung zurückzugeben. Auf die Frage, ob er bei einem weiteren Scheitern der Abstimmung...
... ihre Erklärungen abzugeben. Der Hausärzteverband hatte für einen kollektiven Ausstieg der Kassenärzte aus dem System der Gesetzlichen Krankenversicherung eine Zustimmung von 60 Prozent der rund 7000 Verbandsmitglieder zur Voraussetzung gemacht. An der Veranstaltung in Nürnberg nahmen mehrere tausend Ärzte teil.Die Ärzte beklagen, die Honorare seien mittlerweile so niedrig, dass sich der Arztberuf nicht mehr lohne. Mit der Rückgabe der Kassenzulassungen will der Verband erreichen,...
(dpa) - Nach der Einigung auf höhere Honorare für Deutschlands Kassenärzte rechnet Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler nicht mit höheren Zusatzbeiträgen für die Versicherten im kommenden Jahr. Im Deutschlandradio Kultur sagte Rösler, es werde im nächsten Jahr deswegen kein Defizit geben. Er sei zufrieden damit, dass die Selbstverwaltung endlich eine Entscheidung getroffen habe, sagte Rösler. Deutschlands rund 150 000 Kassenärzten können mit einem Rekordhonorar von rund...
(dpa) - Deutschlands Kassenärzte erhalten im nächsten Jahr ein Rekordhonorar aus Beitragsgeldern. Mehr als 33 Milliarden Euro werden es nach Angaben der Krankenkassen. Die Ärzte im Süden und Westen erhalten einen Aufschlag - dies betrifft wohl vor allem Bayern, Baden-Württemberg und das Rheinland. Die Koalition zeigte sich erleichtert über das Ergebnis. Die Krankenkassen warnten, die Aufstockung müssten die Versicherten mit erhöhten Beiträgen...
... (FDP) hatte den Verhandlungspartnern detaillierte Vorgaben gemacht. Die Vergütungen für die Kassenärzte und Psychotherapeuten sollen demnach zunächst einheitlich um 0,75 Prozent oder 180 Millionen Euro steigen. Darüber hinaus soll es aber auch eine «asymmetrische Erhöhung» geben. Das heißt, zusätzlich sollen die Honorare in einzelnen Bundesländern unterschiedlich stark steigen. Um das Volumen dafür ging es jetzt. Lesen Sie auf Seite 2, was Ärzte im Schnitt...