(dpa) - RBB-Intendantin Dagmar Reim hat die umstrittene Programmreform des Senders verteidigt. «Fernsehprogramme müssen sich verändern», sagte sie am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. «Sie sind für den Tag gemacht, nicht für die Ewigkeit.» Angesichts sinkender Einschaltquoten will der Rundfunk Berlin-Brandenburg im Fernsehen mehr Platz für regionale Reportagen und Dokumentationen schaffen. Der Marktanteil im Sendegebiet war 2011 auf 6,1 Prozent gesunken (2010: 6,8); damit ist...
... die Dokumentarfilmer und die Macher der politischen Magazine, die wegen der Dauertalker und der Programmreform erheblich an Sendezeit eingebüßt haben und nun ziemlich laut flüstern:...
... sollten die DDR-Bürger erreichen. Dann versuchte man sich 1986 mit einer umfassenden Programmreform an «mehr Hörerfreundlichkeit»: Ein Angebot mit viel Musik sollte es geben, ein «Einschaltprogramm für breitere Hörerschichten».Doch bereits drei Jahre später ruderten die Verantwortlichen zurück: Ein Programmschema mit vergrößertem Wortanteil, mehr Informationen und weniger Musik war wieder gewünscht. Schließlich wolle der Deutschlandfunk ein «Informationssender»...
... habe eine vielversprechende Zukunft vor sich. Auch bei den Olympischen Spielen 2020 ist mit einer Programmreform zu rechnen. Aus einer Liste von zwölf Sportarten wählte die IOC-Exekutive acht aus, die 2020 olympisch werden könnten. Baseball, Softball, Karate, Sportklettern, Wakeboard, Squash, Wushu und Rollerskate-Sport haben die erste Ausscheidungsrunde überstanden. Eine dieser Sportarten wird bei der IOC-Vollversammlung im Herbst 2013 in Buenos Aires für das Programm 2020...
... strebte nach zehn Jahren keine neue Amtsperiode als Intendant mehr an.Bellut stellte vorsichtige Programmreformen in Aussicht, strebt aber «keine radikale Veränderung in der Mischung aus Information und Unterhaltung» an. Es gebe Dinge, «bei denen wir besser werden können». Das Hauptprogramm müsse attraktiver für junge Menschen werden, bei der Unterhaltung müsse es «frischere Angebote» geben. Bellut will auch mehr innovative TV-Serien in das Hauptprogramm holen. Kernaufgabe sei...
(dpa) - In der ARD stößt die beschlossene Programmreform zunehmend auf Widerstand. Der Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks kritisierte in einer Mitteilung vom Mittwoch, dass die einheitliche Ausstrahlung der «Tagesthemen» zwar zu begrüßen sei, «die Ballung von Gesprächssendungen sowie die Aufgabe des bisherigen Sendeplatzes für Dokumentationen am Montag um 21.00 Uhr» könne jedoch nicht widerspruchslos hingenommen werden. Am vergangenen Donnerstag hatte bereits der...
(dpa) - Innerhalb der ARD stößt die beschlossene Programmreform auf Widerstand. Der Rundfunkrat des Mitteldeutschen Rundfunks kritisierte in einer Mitteilung vom Mittwoch, dass die einheitliche Ausstrahlung der «Tagesthemen» zwar zu begrüßen sei, «die Ballung von Gesprächssendungen sowie die Aufgabe des bisherigen Sendeplatzes für Dokumentationen am Montag um 21.00 Uhr» könne jedoch nicht widerspruchslos hingenommen werden. Das Gremium hatte am Montagabend getagt. Die ARD...
... RTL-Anchorman Peter Kloeppel sind zu Gast.Gerade erst legten die «Tagesthemen», die noch bis zur Programmreform im Herbst 2011 auf einen einheitlichen Sendebeginn warten müssen, laut ARD «eines der besten Ergebnisse der vergangenen Jahre» vor: Der Marktanteil betrug demnach im Durchschnitt 2010 bislang mehr als elf Prozent. «Pro Sendung erreichen die "Tagesthemen" im Schnitt mehr als 2,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr», hieß es. Die...
(dpa) - Das Zweite Deutsche Fernsehen will im Zuge einer Programmreform sein Magazin «ZDF.reporter» streichen. In Kraft treten sollen die Änderungen von April 2011 an, wie «Spiegel Online» meldete. ZDF-Sprecher Alexander Stock bestätigte die hausinternen Planungen. «Veränderungen führen dazu, dass man auch mal auf etwas verzichten muss», sagte er in Mainz. Es gebe mehrere Gründe dafür. Auch seien die Quoten von «ZDF.reporter» nicht überwältigend gewesen. Die Form der...
(dpa) - Die ARD hat die Programmreform mit fünf Abend-Talkrunden pro Woche als «ausgewogenes Schema» und Zeichen für die Qualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens verteidigt. Kritik an einem angeblichen Überfluss an Talksendungen sei «Beckmesserei», sagte der scheidende ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust am Mittwoch nach einer Hauptversammlung der Intendanten in Berlin. Es sei «schizophren», wenn einerseits von der ARD eine Teilnahme am «gesellschaftlichen Diskurs»...
Das Erste holt den Rechenschieber heraus: Auf der Intendantentagung müssen unpopuläre Entscheidungen fallen - so oder so. Grund für den Schlamassel ist ausgerechnet der spektakulärste TV-Transfer des Jahres.
... mit seinen Programmänderungen fest. Das Zweite hatte vergangene Woche bis zum Jahreswechsel eine Programmreform angekündigt, diese aber von den ARD-Plänen abhängig gemacht. Wenn Günther Jauch in einem Jahr seinen neuen Polittalk am Sonntagabend startet, wird dies nach Auffassung der Intendanten nicht zu einem Overkill führen. «Das ist Quatsch», sagte ARD-Programmdirektor Volker Herres zum Abschluss einer zweitägigen Tagung der ARD-Intendanten in Bonn. «Talk ist geil...
ZDF-Programmchef Bellut kündigt bis zum Jahreswechsel eine Programmreform an. Doch die Mainzer lassen der ARD den Vortritt. Viel erhofft man sich derweil schon von Neuzugang Jörg Pilawa.
... Maischberger. Ob das so bleibt, liegt in der Macht der ARD-Intendanten. Wenn im Herbst 2011 die Programmreform im Ersten kommt, könnte die Sendung auf die Zeit nach den Tagesthemen rutschen - dann ist es eher Nacht als «Primetime». Und dann ist da noch Günther Jauch: Zwar lobt Plasberg den RTL-Kollegen, der im kommenden Jahr Anne Wills Sendeplatz am Sonntagabend übernehmen soll, als beliebtesten Moderator in Deutschland und Gewinn für die ARD. Doch der Kampf um Quoten,...
... zunehmende Konkurrenzsituation mit dem Westfernsehen kam spät, aber sie kam. 1982/83 wurde eine Programmreform initiiert. Das DDR-Fernsehen wollte attraktiver werden für seine Zuschauer. Der Unterhaltungsanteil im Programm wurde erhöht. Die Unzufriedenheit aber blieb. 1984 sorgte ein anonym eingegangener Drohbrief für Aufregung im Staatsrat der DDR. Die Absender mit dem Namen «Gruppe Volkszorn» forderten «BRD Rundfunk- und Fernsehprogramme» und drohten mit der...