... Um das zu beantworten, muss man die Löhne an der Produktivität messen. Wenn ich mir die Produktivitätsentwicklung ansehe, dann muss ich sagen, dass die Lohnentwicklung in der letzten Dekade problematisch war. Die Löhne sind deutlich hinter den Einkommen aus Vermögen und Unternehmertätigkeit zurückgeblieben. Darunter leidet die Inlandsnachfrage. Wir haben permanent große Überschüsse im Außenhandel, folglich wird auch Kapital exportiert. Das bedeutet, dass Geld, das durch den...
... Lohnerhöhungen von durchschnittlich drei Prozent für angemessen. Maßstab sei die mittelfristige Produktivitätsentwicklung plus mittelfristige Inflation, sagte Wagner den «Ruhr Nachrichten». Allein die Inflationsrate werde 2012 knapp zwei Prozent betragen. Gemessen daran könne sich die deutsche Wirtschaft im Schnitt dreiprozentige Lohnerhöhungen leisten, so...
... «In der Währungsunion ist es besonders wichtig, dass sich die Löhne möglichst genau an die Produktivitätsentwicklung anpassen», sagte Rehn. Dieses Ziel könne am besten erreicht werden, wenn man «unter dem Dach von Rahmen-Tarifverträgen dezentrale Lohnabschlüsse» zulassen würde, «die an der Produktivitätsentwicklung einzelner Unternehmen orientiert sind».Der EU-Kommissar forderte außerdem, die Euro-Zone müsse Irland und Griechenland günstigere Kreditkonditionen als bisher...
... Sonntag. Jetzt beginne wieder die Normalität, und das bedeute auch, dass sich die Löhne an der Produktivitätsentwicklung orientierten. «Also keine Lohnnachschläge auf breiter Front; aber in vielen Unternehmen wird es sicherlich Einmalzahlungen geben oder Gewinnbeteiligungen.» Brüderle empfiehlt neue Elemente Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) betonte: «Ich respektiere die Tarifautonomie und gebe keine Empfehlung. Aber als Volkswirt würde ich statt des...
... wäre es vernünftig, wenn die Lohnabschlüsse wieder an der mittelfristigen Produktivitätsentwicklung orientiert wären und nicht wie im vergangenen Jahrzehnt dahinter zurückblieben», erklärte der Volkswirt Gustav A. Horn von der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung. Dies sei die wesentliche Ursache der zähen Konsumschwäche in Deutschland. Gesamtwirtschaftlich sollten die Löhne daher um 3 bis 3,5 Prozent...
... der guten Konjunktur auch für Lohnsteigerungen aus. Sie müssten sich allerdings an der Produktivitätsentwicklung und der Gewinnsituation der Unternehmen in den einzelnen Branchen orientieren und nicht an allgemeinen Wachstumsraten. Mit Blick auf sie unsicheren Aussichten im Ausland und eine mögliche Abschwächung seien vorübergehende Steigerungen wie Einmalzahlungen das derzeit beste Mittel, sagte Zimmermann Handelsblatt...
... für den Dienstleistungssektor. Die Lohnstückkosten, welche die Arbeitskosten in Relation zur Produktivitätsentwicklung setzen, stagnierten in der Bundesrepublik zwischen 1998 und Mitte 2008, während sie in EU-Ländern wie den Niederlanden, Frankreich, Polen, Spanien oder Dänemark um 20 bis 35 Prozent gestiegen seien. Der internationale Nachfrageeinbruch in der Wirtschaftskrise habe zwar dazu geführt, dass zum Jahreswechsel 2008/2009 auch die deutschen Lohnstückkosten erstmals...