... statt Bescheidenheit und Rücksichtnahme. Gilt das heute nicht mehr? Richard David Precht: Die Krise unserer Zeit ist mehr als nur eine Finanz- oder Wirtschaftskrise. Sie ist eine Gesellschaftskrise. Noch nie war eine Gesellschaft so sehr auf Materielles fixiert, ohne dadurch glücklicher zu werden. Stattdessen wird der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft immer schlechter. Ist der Mensch nicht von Natur aus edel, hilfreich und gut? Precht: Er ist zumindest von Natur aus...
wird nach Ansicht des Schriftstellers Richard David Precht (48) beim Umgang der Eltern mit ihren Kindern unterschätzt. «So eine natürliche Gelassenheit, eine natürliche Autorität ist wichtig», sagte Precht der «Berliner Morgenpost» am Sonntag (5. Mai). «Und das Wichtigste neben der Liebe, was Eltern ihren Kindern mitgeben sollten und was immer unterschätzt wird, ist Humor.» Dieser sei die einfachste Art, mit den schwersten Dingen fertig zu werden.Das gelte auch für den Umgang...
... die Schule ja irgendwie ernst nehmen, auf der anderen Seite ist Humor da sehr entlastend», sagte Precht. Der Pubertät seines zehnjährigen Sohnes sieht er gelassen entgegen. Pubertät sei das Alter, in dem Eltern peinlich und anstrengend würden. «Das wird auch diesmal so sein. Wer sich gegen seine Eltern gar nicht auflehnt, der kriegt sicher später Probleme.» Prechts Buch «Anna, die Schule und der liebe Gott» hat gerade die Spitzen der Bestsellerlisten übernommen.Streng gewesen sei...
erste Ausstrahlung von «Precht» mit dem Thema «Skandal Schule» lockte am Sonntagabend um 23.25 Uhr knapp eine Million Zuschauer vor den Bildschirm. Das entspricht 8,7 Prozent Marktanteil. Damit liegt das Format deutlich vor dem Vorgänger, dem «Philosophischen Quartett» mit Peter Sloterdijk, das bei der letzten Sendung im Mai dieses Jahres nur 330 000 Zuschauer gehabt hatte.Stärkster Zuschauermagnet war wie gewöhnlich der «Tatort» im Ersten. Gut acht Millionen Zuschauer schauten...
... im ZDF. Auf die Frage, ob sich also nicht jeder als Zuschauer für seine TV-Sendung eigne, sagte Precht dem Blatt: «Der Sinn der Sendung ist es ja nicht, die Leute oberflächlich glücklicher machen zu wollen, sondern ihnen zu helfen, sich besser zu...
... Macht lernen dumm?» Damit aber niemand denkt, er lade sich nur Gleichgesinnte ins Studio, verrät Precht auch gleich Gast Nummer zwei. Am 7. Oktober will er mit Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner (»Freiheitsfalle») über das große Thema Freiheit sprechen.Precht, der seit seinem beispiellosen Bestsellererfolg «Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?» Dauergast bei Denker-Podien und Talkshows ist, tritt mit der Sendung die Nachfolge des «Philosophischen Quartetts» an. Die von Peter...
der Bestsellerautor Richard David Precht am Dienstag bei der Vorstellung seines Programmkonzepts in Berlin ankündigte, will er in seiner zweiten Sendung am 7. Oktober mit Döpfner über das Thema Freiheit reden. Der Springer-Manager hatte im vergangenen Jahr das Buch «Die Freiheitsfalle» veröffentlicht. Precht tritt beim ZDF die Nachfolge der Reihe «Das Philosophische Quartett» mit Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski an. Seine Debütsendung am 2. September widmet sich der...
... am Donnerstag mitteilte. Rektor Stefan Willich überreicht die Ernennungsurkunde am 10. Oktober. Precht, unter anderem bekannt durch den Bestseller «Wer bin ich - und wenn ja, wie viele», ist bereits seit 2011 Honorarprofessor für Philosophie in Lüneburg. Am 2. September tritt er im ZDF mit einer eigenen Sendung die Nachfolge des «Philosophischen Quartetts»...
Format «Precht» im ZDF soll keine Talkshow, sondern vielmehr ein «Vis-à-vis-Gespräch mit einem Gast über ein gesellschaftliches Thema mit philosophischem Tiefgang» sein, sagte der Philosoph der Zeitschrift «TV Spielfilm». Es werde auch keine Einspielfilme in der Sendung geben. «Ich bin ein großer Anhänger des Entschleunigungsfernsehens.» Die Sendung «Precht» läuft ab 2. September im...
... die Nachfolge des «Philosophischen Quartetts» an. Der Verdacht seines Kollegen Peter Sloterdijk, Prechts Publikum «gleiche eher dem vom Geiger André Rieu, («den hören auch vor allem Damen über fünfzig in spätidealistischer Stimmung») sieht der Philosoph gelassen. Sein Buch, «Die Kunst, ein Egoist zu sein» sei von acht Fachleuten an Universitäten begutachtet worden. «Meine Kritiker sitzen nicht in den Universitäten, sondern allenfalls in den Feuilletons», sagte der 47-jährige...