sind bei Point-and-Click-Adventures derzeit Trend: Auch Alternativa macht vor der Postapokalypse nicht Halt. Doch anders als zuletzt A new beginning hat das Spiel des tschechischen Entwicklerstudios Centauri Production sich nicht den prophezeiten Klimatod zu Herzen genommen. Alternativa legt es auf Gesellschaftskritik an: Der Staat ist Familienvernichter, Big Brother und korrumpiert vom Machttrieb global agierender Unternehmen. Sollte die Menschen tatsächlich erwarten, was...
... verstrickt die abgewandelte Geschichte den Spieler in eine Beweisführung, die den Rahmen eines Point-and-Click-Adventures nutzt. Diverse Objekte gilt es in der gespenstischen Baskerville-Villa aufzuspüren und mit anderen Gegenständen zu kombinieren. Porträts einer düsteren Familiengeschichte Doch wie gesagt, das ist nur der Rahmen. Wer sich tiefer in das Abenteuer vorkämpft, steckt schnell in einer wilden Minispielsammlung. Schiebe- und Kombinatorikrätsel, Puzzle, Rohrbastelei,...
... Gelegenheitsspieler finden in der Geschichte nur wenig Herausforderung. Die sonst im Genre der Point-and-Click-Adventures übliche Kombination gesammelter Gegenstände fehlt, die Rätsel sind träge und bieten wenig Herausforderung. Die Story selbst wirkt etwas müde. Wer die vier Kapitel hinter sich hat, vermisst ganz klar spielerische Höhepunkte. Zudem fehlt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen spielerischen Aktionen und Videosequenzen. Stellenweise kommt einfach zu sehr das Gefühl...
... werden, um darunter verborgene Hilfsmittel zu entdecken. Das hervorstechendste Merkmal dieses Point-and-Click-Adventures ist allerdings der totale Verzicht auf Dialoge. Niemand muss sich zum hundertsten Mal den gleichen Text anhören oder durchlesen, wenn die gleiche Stelle mehrfach angeklickt wird. Alles was geschieht oder zu geschehen hat, erklärt sich aus den Schauplätzen heraus. An mancher Wand finden sich Hinweispläne oder Josef schüttelt nachdrücklich den Kopf, wenn etwas nicht...
... an Heiligabend noch pünktlich zu Ende bringen. Christmas Escape arbeitet nach dem Prinzip eines Point-and-Click-Adventures. Die Flucht gelingt also nur, wenn bestimmte Gegenstände eingesammelt und mit anderen kombiniert werden, um einen Schritt weiterzukommen. Das Inventar wird rechts neben der Spielfläche angezeigt und ist auch auf kleinen Monitoren problemlos aufzurufen. Unter der Spielfläche zeigt sich eine lange Reihe von Geschenkeplätzen. Die füllen sich Stück um Stück, je...
... Versuch, das Gegenteil zu erreichen. Der beste Freund ist ein kleiner Wanst Wie in den meisten Point-and-Click-Adventures muss Sadwick dafür von kreuz nach quer rennen. Nur so kann er die nötigen Gegenstände zusammensammeln, mit denen er Stück für Stück seine Aufgabe erfüllen will. Aber wie das bei Pechvögeln meist der Fall ist: Sie haben mehr Glück als Verstand und stolpern oft schon über Brauchbares bevor es nötig wird. Aufsammeln heißt hier also die Devise. Vier Kapitel hat...
... nicht enttäuscht sein. In Sachen Kulisse ging es den Entwicklern von Deck 13, die zuletzt mit den Point-and-Click-Adventures Ankh und Jack Keane für Begeisterung sorgten, nicht um historische Wahrheit, geschweige den um eine Echtzeitkulisse. Dieses Venedig ist anders: schmutzig, düster. Wer Scarlett lenken will, kann zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen. Doch ist der Einstieg nicht der einzige Punkt, an dem es um Entscheidungen geht. Das Rollenspiel setzt zugleich auf moralische...
... herausfordern. Überragend ist das Spielprinzip allerdings nicht. Denn es bleibt dabei, was bei Point-and-Click-Adventures nun mal üblich ist: Gegenstände aufsammeln und miteinander kombinieren. Man muss schon Fan sein, um sich das immer wieder zu geben. Freilich ist es nicht so, dass sich jede Aufgabe ohne Sinn und Verstand lösen ließe. Wer genau zuhört oder doch lieber liest, der findet seine Hinweise und die nötigen Objekte. Und wer trotzdem nicht weiterkommt, weil ihm die...