(dpa/tmn) - Wer auch außerhalb der Pilzsaison nicht auf Wildpilze wie Steinpilze oder Morcheln verzichten möchte, kann sie einfach haltbar machen - indem er sie trocknet oder einfriert.Vor dem Trocknen werden die Pilze in dünne Scheiben geschnitten, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Dann kommen sie auf einem Backblech in den Ofen und trocknen bei geöffneter Tür für etwa fünf Stunden bei maximal 40 Grad. Die Pilzscheiben sollten mehrmals umgedreht...
... für Mykologie (DGfM) in Karlsruhe. Wegen des feuchten Sommerwetters in den Wäldern hat die Pilzsaison in diesem Jahr besonders früh begonnen.Auch im vergangenen Jahr hatte warmes, regnerisches Wetter dazu geführt, dass die Pilze vielerorts in beachtlicher Menge emporschossen und die Zahl der Vergiftungen stark anstieg. «2010 war ein extrem gutes Pilz-Jahr - leider mit einer erheblichen Zahl an Vergiftungen, wie wir sie etliche Jahrzehnte nicht mehr hatten», erinnert sich Berndt....
(dpa) - Die Pilzsaison dürfte bei Sammlern in deutschen Wäldern in diesem Jahr für Frust sorgen. «Das extrem trockene Frühjahr war wie ein Todesstoß für die Pilze», erklärt der Pilzexperte Dietrich Smolinski.Durch die geringe Feuchtigkeit hätten sich Pilzgeflechte in Boden und Holz nur dürftig ausbreiten können. Im Vergleich zum «Super-Pilzjahr 2010» sei daher in diesem Jahr nicht mit großen Pilzkolonien zu rechnen. «Die Sammelkörbe werden wohl nicht voll», sagte...
Bonn (dpa/tmn) - Pilzsammler werden in diesem Jahr wegen des feuchten Sommerwetters in den Wäldern besonders früh fündig. Sie sollten aber nur so viel ernten, wie sie selbst essen können. Denn manche Speisepilze wie Pfifferlinge und Steinpilze stehen unter Artenschutz
... in diesem Jahr befürchtet das Giftinformationszentrum (GIZ-Nord) durch die enorm ertragreiche Pilzsaison doppelt so viele Vergiftungen wie sonst. Wie Sie beispielsweise den leckeren Champignon vom tödlichen Knollenblätterpilz unterscheiden können, entnehmen Sie der animierten Grafik. Apropos Vergiftung: Es muss nicht immer der Pilz sein, der den Sammler zur Kloschüssel treibt. Von einer sekundären Vergiftung ist die Rede, wenn die Pilze verfault sind, aber dennoch gegessen...
Der feuchte Sommer hat die Pilze sprießen lassen. Wer selbst sammelt, sollte allerdings Vorsicht walten lassen. Experten rechnen damit, dass die Zahl der Pilzvergiftungen in diesem Jahr deutlich zunimmt.
... die nicht stimmen». Wer sich uneinig ist, sollte Fachleute wie Groß fragen. Während der Pilzsaison Anfang August bis Anfang Oktober gibt es fast überall eine Pilzberatung. Wichtig ist, dabei den Fundort zu notieren: Laub-, Nadel- oder Mischwald? Welche Baumarten stehen in der Umgebung der Pilze? Das hilft den Experten, die Pilze zu beurteilen – oft mit schlechtem Ergebnis für die Sammler. «In 80 Prozent aller Fälle, in denen der Steinpilz vermutet wird, handelt es...
... sagt Honstraß. Der Experte besteht darauf, dass eigentlich das ganze Jahr über Pilzsaison herrscht. «Kein Wunder, denn bei gut 6000 in Mitteleuropa vorkommenden Großpilzarten kann man sich leicht vorstellen, dass nicht alle gleichzeitig zur Hauptsaison im Herbst wachsen.» Für Pilzsuchneulinge hat er ein paar Tipps: Wer selbst gesammelte Pilze verzehren möchte, sollte sich rechtzeitig vorher auf Pilzseminaren, am besten im Jahreszeitenrhythmus an einer...
ist Pilzsaison? Nicht für Dieter Honstraß. Der 60-Jährige hat vor langer Zeit sein Hobby zum Beruf gemacht, sich zum Pilzsachverständigen ausbilden lassen und weiß: die leckeren Wald- und Wiesenbewohner gibt es auch in Deutschland das ganze Jahr über. Je nach Jahreszeit findet der Niedersachse immer wieder andere Köstlichkeiten auf weiter Flur. «Im Wald findet man zurzeit vor allem Hallimasch, Edelreizker, Stockschwämmchen, Rötel- und Erdritterlinge, Graublättrige...