... Forscher im Labor zu neuem Leben erweckten. Der Erfolg ihres Versuchs unterstreiche, wie bedeutend Permafrostböden als Lagerstätte für Leben seien, das längst von der Erde verschwunden geglaubt schien, schreiben die Biologen in den «Proceedings» der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften. Die gefrorenen Böden bedecken rund 20 Prozent der Erdoberfläche.Das Pflanzenmaterial, das die Forscher um Svetlana Yashina von der Russischen Akademie der Wissenschaften (Pushchino/Russland),...
(dpa) - Die schmelzenden Permafrostböden beschleunigen den Klimawandel voraussichtlich stärker als bislang gedacht. Nach einer neuen Berechnung könnten sie bis zum Ende des Jahrhunderts ähnlich viel Kohlenstoff freisetzen wie die weltweite Abholzung. Die Auswirkungen auf unser Klima wären wegen der hohen Methankonzentration jedoch zweieinhalb Mal größer. Zu diesem Schluss kommen Edward Schuur, Benjamin Abbott und 39 weitere internationale Experten des «Permafrost Carbon Research...
... Studie der University of Colorado zufolge werden im Jahr 2200 bis zu zwei Drittel der Permafrostböden der Welt geschmolzen sein.Durch einen damit zusammenhängenden biologischen Prozess würden zusätzlich zwischen 130 und 250 Milliarden Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 in die Atmosphäre gelangen.Das sei rund ein Fünftel der Menge, die sich heute in der Atmosphäre befinde. Die internationalen Klimaziele müssten an die neuesten Erkenntnisse angepasst werden....
... soll gemessen werden, wie viel Methangas - ein Klima-Killer - aus Weltmeeren, Reisfeldern oder Permafrostböden...
... soll gemessen werden, wie viel Methangas - ein Klima-Killer - aus Weltmeeren, Reisfeldern oder Permafrostböden...
Vertreter indigener Völker aus aller Welt versammeln sich in Anchorage (Alaska) zu einem Gipfeltreffen, um eine gemeinsame Stimme im Kampf gegen den Klimawandel zu finden. Das Ergebnis ihrer Beratungen soll im Dezember der Kopenhagener Weltklimakonferenz vorgelegt werden.
... Erderwärmung enorme Mengen von CO2 und Methan in der arktischen Tundra freisetzen könnte. Die Permafrostböden hätten organische Pflanzenstoffe aus Tausenden von Jahren gespeichert, die ein Vielfaches des CO2-Wertes ausstoßen würden, mit dem der Mensch die Atmosphäre seit Beginn der industriellen Revolution belastet habe, sagte Field. Ebenso könnten sich die tropischen Regenwälder, die bisher noch einen Teil der Schadstoffe aufnehmen, in CO2-Quellen verwandeln. Noch seien diese...