... (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat zum Abschluss seines Besuchs in Israel und den Palästinensergebieten nochmals zu einer Verhandlungslösung im Nahost-Konflikt aufgerufen. Deutschland steht in besonderer Verantwortung, sagte Gauck in der evangelischen Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg in Jerusalem. Zuvor hatte er das Westjordanland besucht. Deutschland unterstützte die Schaffung eines eigenständigen palästinensischen Staates, sagte Gauck nach einem Gespräch mit...
(dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat zum Abschluss seines Besuchs in Israel und den Palästinensergebieten nochmals zu einer Verhandlungslösung im Nahost-Konflikt aufgerufen. Deutschland steht in besonderer Verantwortung, sagte Gauck in der evangelischen Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg in Jerusalem. Zuvor hatte er das Westjordanland besucht. Deutschland unterstützte die Schaffung eines eigenständigen palästinensischen Staates, sagte Gauck nach einem Gespräch mit...
... Joachim Gauck hat bei seinem Staatsbesuch in Israel Differenzen über die Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten offen angesprochen. Bei einem Treffen mit Regierungschef Benjamin Netanjahu bekräftigten beide Seiten aber zugleich die stabilen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Gauck hob die gemeinsamen Werte hervor, denen sich beide Länder verpflichtet fühlten. Deutschland stehe solidarisch auf der Seite...
... Joachim Gauck hat bei seinem Staatsbesuch in Israel Differenzen über die Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten offen angesprochen. Bei einem Treffen mit Regierungschef Benjamin Netanjahu bekräftigten beide Seiten aber zugleich die stabilen freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Gauck hob die gemeinsamen Werte hervor, denen sich beide Länder verpflichtet fühlten. Deutschland stehe solidarisch auf der Seite...
Tel Aviv - Bundespräsident Joachim Gauck hat bei seinem Staatsbesuch in Israel Differenzen über die Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten offen angesprochen.
... und Solidarität aufkündigt.» Zur umstrittenen israelischen Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten sagte Gauck, Freundschaft mit Israel bedeute nicht totale Übereinstimmung. Israel werde sich fragen lassen müssen: «Wem nützen wir eigentlich mit dieser Politik?» Deshalb müsse man in diesem Punkt gegenüber Israel ein «kritisches Aber» formulieren. Sorge um Atomprogramm und Arabischen Frühling Zum Auftakt seines Staatsbesuchs war Gauck vom israelischen...
... fordert vor neuen Gesprächen einen vollständigen Siedlungsausbaustopp in den Palästinensergebieten und in Ost-Jerusalem sowie die Anerkennung der Grenzen vor dem Sechstagekrieg von 1967 als Gesprächsgrundlage. Israel ist jedoch nur zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen bereit. Die Nahost-Friedensgespräche liegen seit einer kurzen Wiederaufnahme im September 2010 brach.Webseite des Ministerpräsidenten NetanjahuWebseite des Präsidenten...
... Mahmud Abbas sagte, man fordere vor neuen Verhandlungen weiter einen Siedlungsausbaustopp in den Palästinensergebieten. «Dies ist der richtige Zeitpunkt für die israelische Regierung, einen Frieden mit dem palästinensischen Volk zu schließen, indem sie die Voraussetzungen für einen Friedensprozess erfüllt», sagte Nabil Abu Rudeineh.Mit den Kadima-Abgeordneten in der Regierung muss Netanjahu jetzt weniger Rücksicht auf Forderungen kleinerer Koalitionsparteien nehmen. Ohne Kadima...
... Linkspartei hervor. Demnach wurden von den israelischen Behörden für alle drei Anlagen in den Palästinensergebieten bereits Abrissverfügungen erteilt. Deutschland hat vergleichbare Projekte seit 2009 nach offiziellen Angaben mit insgesamt 600 000 Euro...
... an die Autonomiebehörde in Ramallah weiterzuleiten.Der Ausbau von israelischen Siedlungen in den Palästinensergebieten gilt beispielsweise aus Sicht der Europäischen Union als eines der Haupthindernisse auf dem Weg zu einer friedlichen Lösung in der Region. Die Palästinenser haben die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen unter anderem von einem Siedlungsstopp abhängig gemacht. Israel lehnt jedoch alle Vorbedingungen ab und will strittige Fragen wie Siedlungen nur in direkten...
(dpa) - SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die israelische Politik in den Palästinensergebieten indirekt mit dem früheren Apartheid- Regime in Südafrika verglichen. Nach einem Besuch in Hebron schrieb er auf seiner Facebook-Seite: «Ich war gerade in Hebron. Das ist für Palästinenser ein rechtsfreier Raum. Das ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.» Zugleich betonte Gabriel bei der Nahostreise mehrfach seine Solidarität mit Israel. Der Zentralrat der Juden...
... Filmreihe präsentieren acht Filmemacherinnen unter anderem aus Tunesien, Ägypten, Syrien und den Palästinensergebieten den Umbruch aus weiblicher Sicht. «Auch nach der Revolution fordern sie ihre Rechte und ihre Präsenz in der Neugestaltung der arabischen Gesellschaften», hieß es in der Programm-Ankündigung.Das Festival ist ein gemeinsames Projekt der Akademie der Künste mit dem spanischen Instituto Cervantes Berlin, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Heinrich Böll...
... zu beantworten.»Westerwelle hat während seiner fünftägigen Nahost-Reise neben Israel und den Palästinensergebieten auch Jordanien und Ägypten besucht. Am Nachmittag wollte er nach Deutschland...
... ist eindeutiges Hauptthema des dreitägigen Besuchs Westerwelles in Israel und den...
(dpa) - Die EU sieht die israelischen Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten als ernste Gefahr für eine Zwei-Staaten-Lösung. Im vergangenen Jahr habe es beunruhigende Entwicklungen gegeben, besonders hinsichtlich der Siedlungen, heißt es in einer Erklärung der EU-Außenminister. Die Legitimität des Staates Israels und des Rechts der Palästinenser auf Staatlichkeit dürfe niemals infrage gestellt werden, heißt es in der Erklärung. Zudem müsse die Lebensfähigkeit...