... Tag zu Tag die Gefahr eines Bürgerkrieges wachse. Besorgniserregend sei, dass die verschiedenen Religionsgruppen immer mehr in den Konflikt hereingezogen werden könnten. Dies könnte auch auf die Nachbarländer Syriens übergreifen. «Ein Flächenbrand muss vermieden werden, der die ganze Region in Brand setzen könnte», sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) der Bild am Sonntag. «Wir dürfen angesichts der hochkomplexen und gefährlichen Lage in Syrien nicht die falsche Erwartung...
... Tag zu Tag die Gefahr eines Bürgerkrieges wachse. Besorgniserregend sei, dass die verschiedenen Religionsgruppen immer mehr in den Konflikt hereingezogen werden könnten. Dies könnte auch auf die Nachbarländer Syriens übergreifen.«Ein Flächenbrand muss vermieden werden, der die ganze Region in Brand setzen könnte», sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) der «Bild am Sonntag». «Wir dürfen angesichts der hochkomplexen und gefährlichen Lage in Syrien nicht die falsche...
... Konflikts? Syrien könnte in einen umfassenden Bürgerkrieg abgleiten, bei dem sich vor allem die Religionsgruppen der Sunniten und Alawiten bekämpfen. Dies hätte langfristig verheerende Auswirkungen auf die Region - der schiitische Iran könnte der alawitischen Herrscherclique zur Seite stehen, die konservativen Sunnitenmonarchien Saudi-Arabien und Katar ihren Glaubensbrüdern. Inzwischen geht zudem auch der US-Geheimdienst davon aus, dass die sunnitische Terrororganisation Al-Kaida aus...
... sich in den ersten Monaten des Aufstandes gegen Assad sehr bemüht, eine Spaltung zwischen den Religionsgruppen zu verhindern. Die Ausweitung der Gewalt hat jedoch nach Einschätzung von Beobachtern zu einer Radikalisierung auf beiden Seiten geführt.Die Protestbewegung meldete unterdessen, die Armee habe eine Brücke nahe der libanesischen Grenze gesprengt, über die Aktivisten zuletzt Verletzte ins Nachbarland gebracht hätten. Am Dienstag seien landesweit mindestens zehn Menschen...
... in der irakischen Regierung droht zudem, den mühsam ausgehandelten Machtkompromiss zwischen den Religionsgruppen zu kippen.Zwei Sprengsätze detonierten nach Angaben aus Sicherheitskreisen in der Nähe eines Kinos. Insgesamt sollen mehr als zehn Explosionsorte gezählt worden sein. Augenzeugen berichteten von aufsteigenden Rauchsäulen in mehreren Stadtvierteln. Am 15. August kamen mindestens 60 Menschen bei Anschlägen in acht Provinzen des Landes ums Leben. In Bagdad starben zuletzt am...
... Streit in der irakischen Regierung droht, den mühsam ausgehandelten Machtkompromiss zwischen den Religionsgruppen zu kippen. Am Wochenende waren die politischen Spannungen zwischen den Lagern der Sunniten und der Schiiten eskaliert. Der mit Haftbefehl gesuchte irakische Vizepräsident Tarik al Haschemi setzte sich am Sonntag in die halbautonome Kurdenregion ab. Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat nachdrücklich die Auslieferung des sunnitischen Politikers gefordert. Al Haschemi hat die...
... die Sunniten regieren zu wollen. Damit wäre der mühsam ausgehandelte Kompromiss zwischen den Religionsgruppen...
... ein kompliziertes Genehmigungsverfahren auferlegt wird. Sie fordern die Gleichstellung der beiden...
... auf. Die Ägypter müssten zusammenstehen. Was geschehen sei, könne man nicht als Gewalt zwischen Religionsgruppen bezeichnen, sondern als Ergebnis einer Verschwörung. Er sagte im staatlichen Fernsehen: «Anstatt einen modernen, demokratischen Staat zu erschaffen, sind wir nun damit beschäftigt, für Sicherheit und Stabilität zu sorgen.»Bundesaußenminister Guido Westerwelle forderte Toleranz und Besonnenheit von allen Seiten. «Ich bin sehr besorgt über die religiös motivierte...
... hat, soll auch das irakische Orchester Vertreter politisch zerstrittener Volks- und Religionsgruppen durch Musik zusammenbringen. Ihr erstes Gastspiel geben die Iraker am 1. Oktober beim Beethovenfest in Bonn.Zu den Gründungsmitgliedern des Orchesters, das 2009 mit britischer Hilfe von einer jungen irakischen Pianistin ins Leben gerufen wurde, gehört Tuka Saad Dschafar. Die 17-jährige Cellistin aus Bagdad ist diesen Sommer zum dritten Mal zu Proben in das kurdische...
... Bislang ist die Opposition bemüht, den Konflikt nicht in einen Kampf zwischen den verschiedenen Religionsgruppen ausarten zu lassen. Nach Schätzungen von Menschenrechtlern wurden seit Beginn der Pro-Demokratie-Demonstrationen in Syrien mehr als 1500 Menschen getötet.In seiner 75-minütigen Rede vor einem handverlesenen Publikum forderte der Präsident die mehr als 10 000 Syrer, die vor der Gewalt seiner Sicherheitskräfte in die Türkei geflohen sind, zur Heimkehr auf. Zudem kündigte er...
... Bislang ist die Opposition bemüht, den Konflikt nicht in einen Kampf zwischen den verschiedenen Religionsgruppen ausarten zu lassen. Nach Schätzungen von Menschenrechtlern wurden seit Beginn der Pro-Demokratie-Demonstrationen in Syrien mehr als 1500 Menschen getötet.Assad behauptete, die Demonstranten seien Extremisten, die sich moderne Waffen und Kommunikationsgeräte beschafft hätten. In der Ortschaft Dschisr al-Schughur hätten sie ein «Massaker» an den Sicherheitskräften verübt....
... ist die Opposition jedoch bemüht, den Konflikt nicht in einen Kampf zwischen den verschiedenen Religionsgruppen ausarten zu lassen. Assad forderte die Syrer auf, Gerüchten über ihn und seine Familie keinen Glauben zu schenken. «Diese Gerüchte sind alle falsch», sagte er ohne näher darauf einzugehen. Doch er wolle jetzt nach vorne schauen. Zu den Symbolfiguren seines Regimes, die bei der Opposition besonders verhasst sind, gehört sein Bruder Maher, der regimetreue...
... im Prinzip kein Problem, erklärt er, «aber die Regierung schürt den Konflikt zwischen den Religionsgruppen, da ist es besser, wenn jeder für sich bleibt». Schon wieder ziehen dunkle Regenwolken über den Hügeln an der Grenze auf. Die Vertriebenen fragen sich, wie lange sie wohl noch in der Nässe zwischen den Obstbäumen ausharren können. Sollen sie abwarten, oder sollen sie, wie Tausende vor ihnen, die Grenze endgültig überqueren und in einem türkischen Zeltlager...
... Regierung sei nach wie vor entschlossen, sich dem Extremismus und dem Zwist zwischen den Religionsgruppen entgegenzustellen. «Dann wird Bahrain gestärkt aus dieser Krise hervorgehen», fügte die Sprecherin Majsun Sabkar hinzu.Vier Oppositionsparteien hatten am Donnerstag das Angebot von König Hamad bin Issa al-Chalifa für einen «nationalen Dialog» begrüßt. Auch die schiitische Wifak-Gesellschaft, deren Abgeordnete auf dem Höhepunkt der Krise ihre Abgeordnetenmandate...