... bei einem länger als fünf Tage dauernden Durchfall stets zum Arzt gehen. Denn ein normaler Reisedurchfall klingt nach drei bis fünf Tagen von allein ab, erklärt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.Dauert Durchfall auf einer Urlaubsreise mehr als fünf Tage, sollten Reisende einen Arzt aufsuchen. Ebenso dann, wenn Blut oder Schleim im Stuhl zu sehen ist oder Fieber, Erbrechen, Schmerzen oder Kreislaufstörungen auftreten, rät das CRM.Besonders Kinder, Schwangere,...
München (dpa/tmn) - In Asien oder Südamerika gilt er für Reisende fast als unvermeidbar: Durchfall, auch Reisediarrhoe genannt. Mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen können sich Urlauber schützen.
Lästig und unangenehm, aber meist ungefährlich: der Reisedurchfall. In Ländern mit niedrigen Hygienstandards kann Montezuma plötzlich zuschlagen. Flüssigkeitsverlust, Übelkeit und Erschöpfung sind die Folgen.
... ein. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin hält es aber für «keine gute Idee», einen Reisedurchfall mit Loperamid zu bekämpfen.Entsprechende Mittel seien zwar «potente Durchfallstopper», da sie als Opium-Derivate die Darmmuskulatur lähmen. «Oft ist Durchfall aber eine Abwehrreaktion des Körpers, um Keime loszuwerden», erklärte Jelinek. Wird der Darm aber mit Loperamid «verstopft», könnten sich die schädlichen Keime dort weiter vermehren. Loperamid bekämpfe also nur...
... auch wenn es laut Packungsbeilage eine Linderung der Symptome verspreche. Der sogenannte Reisedurchfall beispielsweise werde in der Regel von Viren oder Bakterien ausgelöst. «Es ist dann kontraproduktiv, etwas einzunehmen, was ausschließlich den Durchfall bekämpft», warnt Jelinek. Die Erreger verblieben so im Körper und könnten sich weiter vermehren. Besser seien Mittel mit dem Wirkstoff Tannin. Für eventuell auftretende schwerere Bakterieninfektionen rät der...
... vorkommen. «Jedes Jahr erkranken 20 bis 50 Prozent der international reisenden Menschen an Reisedurchfall, häufiger als bisher vermutet aufgrund von Noroviren», erklärt Peter Walger vom Berufsverband Deutscher Internisten. Walger berichtet von einer US-Studie. Die Forscher fanden bei Indien-Reisenden in 23 Prozent der Fälle Noroviren, bei Urlaubern in Guatemala und Mexiko waren 17 beziehungsweise vier Prozent mit Noroviren infiziert. Damit ist es die häufigste Erkrankungsart....
... mit massiver Erschöpfung, Hautgeschwüre oder blutiger Durchfall - ein gewöhnlicher «Reisedurchfall» klinge dagegen nach drei bis vier Tagen von allein ab. Im EU-Ausland ist es beim Praxisbesuch sinnvoll, die europäische Krankenversicherungskarte dabei zu haben. Verlangt der Arzt Bargeld für die Behandlung, sollte der Patient auf eine Rechnung bestehen. «Daraus muss hervorgehen, welche medizinische Leistung erbracht worden ist», erläutert Meisel. Das sei...