... (dpa) - Umweltminister Peter Altmaier will ein Sondergesetz für eine zügige Rückholung des Atommülls aus der Asse. Dies solle spätestens im ersten Halbjahr 2013 verabschiedet werden, sagte Altmaier nach einem Besuch des maroden Atommüll-Lagers. Ziel eines solchen Gesetzes müsse es sein, die sichere Rückholung und eine Beschleunigung dabei vernünftig miteinander zu vereinbaren. Bestimmungen des Atomrechts drohen die Rückholung der 126 000 Fässer mit schwach- und...
(dpa) - Umweltminister Peter Altmaier will ein Sondergesetz für eine zügige Rückholung des Atommülls aus der Asse. Dies solle spätestens im ersten Halbjahr 2013 verabschiedet werden, sagte Altmaier nach einem Besuch des maroden Atommüll-Lagers. Ziel eines solchen Gesetzes müsse es sein, die sichere Rückholung und eine Beschleunigung dabei vernünftig miteinander zu vereinbaren. Bestimmungen des Atomrechts drohen die Rückholung der 126 000 Fässer mit schwach- und...
... des Bundesamtes für Strahlenschutz. Damit könne der erste Schritt der Probephase für die Rückholung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle beginnen. Mit der Probephase will das BfS die offenen Fragen klären, wie die Abfälle zurückzuholen sind.Innenminister beenden KonferenzGöhren-Lebbin (dpa) - Die Innenminister von Bund und Ländern stellen heute die Ergebnisse ihrer fast dreitägigen Konferenz in Mecklenburg-Vorpommern vor. Themen des Treffens in Göhren-Lebbin sind...
... dafür erfüllt worden. Die Bohrung ist der erste Schritt der Probephase für die Rückholung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle. Die Fässer lagern in einem einsturzgefährdeten alten Salzbergwerk. Möglicherweise könnte es erst 2036 klappen, sie nach oben zu holen. Bundesumweltminister Peter Altmaier informiert sich heute direkt im Atommülllager...
... des Bundesamtes für Strahlenschutz. Damit könne der erste Schritt der Probephase für die Rückholung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle beginnen. Mit der Probephase will das BfS die offenen Fragen klären, wie die Abfälle zurückzuholen...
... Asse haben den neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier zu einem klaren Bekenntnis zur Rückholung des eingelagerten Mülls aufgefordert. Einen Tag vor dem Besuch des Ministers in dem früheren Salzbergwerk bei Wolfenbüttel verlangten die Initiativen, dass die Rückholung der 126 000 Atommüllfässer höchste Priorität haben müsse. Bislang werde lediglich ein Notfallkonzept zur Flutung des Bergwerks vorbereitet, falls der ohnehin problematische Wasserzufluss in die Grube ein...
... beantwortet werden», verlangte Gabriel. Er nannte es völlig inakzeptabel, erst 2036 mit der Rückholung aus der Asse zu beginnen. Der SPD-Politiker reagierte damit auf den Entwurf eines Terminplans des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), der am Dienstag bekannt geworden war.Umweltminister Altmaier hatte daraufhin erklärt, er sei «enttäuscht und beunruhigt» angesichts des drohenden massiven Zeitverzugs. Er kündigte an, bereits am Freitag das Atommülllager zu besuchen.Zu der...
... Altmaier ist beunruhigt. Er zeigte sich enttäuscht über die Verzögerungen, die sich bei der Rückholung radioaktiver Abfälle aus dem Atommülllager Asse andeuten. Altmaier wolle am Freitag zusammen mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König die Schachtanlage besuchen, teilte das Ministerium mit. Dabei soll die Bevölkerung vor Ort über den Zeitplan und seine Folgen informiert werden. In die Anlage wurden bis 1978 etwa 126 000 Atommüllfässer...
... Besuch als gutes Zeichen: «Wir sind sehr froh, Herr Minister, dass Sie sich so klar zur sicheren Rückholung bekannt haben». Der Besuch komme zwar spät, aber es sei gut, dass dies der Start für eine intensivere Kommunikation sein könne. BfS-Präsident Wolfram König sagte, die Rückholung sei eine große Herausforderung und fordere Unterstützung Aller. «Wir müssen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen», so König. Sowohl aus politischen, als auch aus den wissenschaftlichen, um...
(dpa) - Der Bundestag berät heute über eine schnellere Rückholung von 126 000 Fässern mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen aus dem maroden Atommülllager Asse. Die Grünen meinen, dass es durch die Anwendung des strengen Atomrechts und viele Auflagen zu starken Verzögerungen komme. Daher wird eine Anwendung von Paragraf 19 des Atomgesetzes vorgeschlagen. Der Gefahrenabwehrparagraf könnte eine schnellere Bergung ermöglichen. In das frühere Salzbergwerk dringen täglich...
... größte radioaktive Problem Deutschlands endlich als solches anerkennen und die unvermeidliche Rückholung des Atommülls zur Chefsache machen, forderte der Asse-II-Koordinationskreis. Für die Bergung von etwa 50 000 Kubikmetern Atommüll und Salz aus dem maroden Bergwerk müsse sofort ein Expertenteam zusammengestellt werden.Vor zwei Jahren hatte die zuständige Behörde, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), in einer Vergleichsstudie die Rückholung des Atommülls als beste Lösung...
... Daraufhin hatte sich auch Niedersachsens Umweltminister Hans Heinrich Sander skeptisch zu einer Rückholung des Mülls...
(dpa) - Die Rückholung der 126 000 Fässer mit Atommüll aus dem maroden Atommülllager Asse steht weiter infrage. Die «Braunschweiger Zeitung» veröffentlichte Passagen aus einem Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz, die die Rückholung des Atommülls als sehr unwahrscheinlich erscheinen lassen. Das BfS stellte klar, dass sich an der Position der Behörde nichts geändert habe. Es gebe keine Neupositionierung oder Neubewertung des BfS, die sagt, die Rückholung sei...
... so lange zu verschleppen, bis die Standsicherheit des Bergwerks nicht mehr gegeben ist und die Rückholung des Atommülls unmöglich wird», sagte Gabriel der «Braunschweiger Zeitung».In der umstrittenen Schachtanlage im Landkreis Wolfenbüttel lagern rund 126 000 Atommüllfässer. Es gibt immer wieder Streit über den Fahrplan zur milliardenschweren Sanierung. Das Bundesamt für Strahlenschutz prüft, ob es möglich ist, die in der Asse gelagerten Fässer wieder aus dem ehemaligen...