... sich der gegenwärtige Weltenergiebedarf rund zwei Jahrtausende lang decken. Die Raumsonde «Cassini» hat den Forschern nun die erste detaillierte Analyse eines derartigen Saturnsturms ermöglicht.«Bereits drei Wochen nach seiner Entdeckung erstreckte sich der Sturm über 10 000 Kilometer», berichtete Forschungsleiter Georg Fischer, dessen Team seine Beobachtungen im britischen Fachblatt «Nature» veröffentlicht hat, in der Mitteilung. «Zwei Monate später reichte er einmal um den...
... Mit dem «Very Large Telescope» (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) und der Raumsonde «Cassini» haben Astronomen jetzt detailliert in diesen Monstersturm geblickt. Dabei entdeckten sie unter anderem sogenannte stratosphärische Leuchtfeuer, die in der Wärmestrahlung des mittleren Infrarots heller leuchten können als der ganze übrige Planet, wie die Forscher im US-Fachjournal «Science» berichten.Die Atmosphäre des majestätischen Ringplaneten ist normalerweise recht ruhig....
... Das schließen Forscher aus Bildern, die mit der amerikanisch-europäischen Weltraumsonde «Cassini» gemacht wurden.Das internationale Team um Elizabeth Turtle von der Johns Hopkins Universität fand heraus, dass sich eine Region in der Nähe des Mond-Äquators nach einem Wolkenbruch stark verdunkelte. Die schlüssigste Erklärung für diese Verdunklung sei Niederschlag nach einem großen Methansturm, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal «Science».Forscher hatten in der...
(dpa) - Die amerikanisch-europäische Cassini-Weltraumsonde hat neue Hinweise für die Existenz von Eisvulkanen auf einem Saturnmond entdeckt. Eine dreidimensionale Karte von der Oberfläche des Titan zeige Erhebungen, die dem Ätna in Italien ähnelten.Das teilte die US-Weltraumbehörde NASA am Dienstag mit. Die Sonde hatte bereits 2005 auf dem bisher als «tot» geltenden Saturnmond Enceladus Anzeichen für aktive Eisvulkane gefunden.Die Bilder zeigen den Angaben zufolge zwei mehr...
... seiner Ringe ist von der Schwerkraft geprägt. Im Mittelpunkt des Kapitels steht unter anderem die Cassini-Huygens-Mission zum Saturn, an der auch deutsche Wissenschaftler beteiligt waren. Auch auf der Erde wird das Geheimnis der Rotation studiert: Sogenannte Storm-Chaser verfolgen in Amerika Tornados und andere Wirbelstürme, um mehr über diese Phänomene auf unserem Planeten und vielleicht woanders zu erfahren.Ein besonderes Augenmerk gilt dem Gasmond Titan. Die Cassini- Huygens-Sonde...
... mittels einer unerlaubten Hilfestellung errungen zu haben. Wie der frühere Radprofi Davide Cassini bei Rai an einem präparierten Rad demonstriert, sollen in der Szene getunte Rennräder kursieren, die von ganz alleine fahren. Per Knopfdruck wird dabei ein versteckt angebrachter, batteriebetriebener Motor in Gang gesetzt. Cancellara: «Das ist Wahnsinn!» «Es läuft von allein, es hält nicht an», sagt Cassani. «Im Gegenteil, es läuft schneller und...
... geht es wilder zu als angenommen. Das zeigen die Aufnahmen der US-europäischen Raumsonde «Cassini», die seit knapp sechs Jahren um den majestätischen Ringplaneten kreist. Kollisionen von Eisbrocken sind an der Tagesordnung, kleine Monde spielen Tauziehen mit dem Ringmaterial und gelegentlich schießen kanonenkugelartige Objekte durch die äußeren Ringe und verschwinden so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Die Eigenschaften der Ringe ändern sich über Jahre, Monate oder sogar...
... Francisco vorstellen. Sie hatten den See am Nordpol des Titan in Aufnahmen der Saturnsonde «Cassini» der US-Raumfahrtbehörde Nasa entdeckt. Im vergangenen Jahr hatte die Sonde bereits einen Ethan-See am Südpol des Titans erspäht. Titan ist mit einem Durchmesser von 5150 Kilometern der zweitgrößte Mond in unserem Sonnensystem und der einzige, der von einer dichten Atmosphäre umgeben ist. Wegen dieser Stickstoffatmosphäre, die einige Ähnlichkeiten mit der frühen Lufthülle...
... enthält. Die Messungen der indischen Mondsonde Chandrayaan-1, der amerikanischen Saturnsonde Cassini und von Epoxi - der Verlängerung der ebenfalls amerikanischen Kometenmission Deep Impact - werfen dieses Bild nun über den Haufen. Denn die Infrarot-Spektroskopie aller drei Sonden zeigt übereinstimmend eine deutliche Absorption an der Mondoberfläche bei einer Wellenlänge von drei Mikrometern. An dieser Stelle liegt eine wichtige Schwingungs-Absorptionslinie der OH-Gruppe, die als...
... kommt ein internationales Forscherteam auf Basis von Messungen der Nasa-Esa-Raumsonde «Cassini» sowie Laborexperimenten am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation. In den Fontänen der Eisvulkane am Südpol von Enceladus konnten die Wissenschaftler Salze nachweisen, die ihren Ursprung nur in einem Reservoir aus flüssigem Salzwasser haben können. «Frühere Ergebnisse deuteten bereits auf Wasser hin, das aber inzwischen gefroren sein...
... in Darmstadt. Er war an einer Vielzahl namhafter Missionen beteiligt, unter anderem Ulysses und Cassini-Huygens. Die Wahrscheinlichkeit eines Einschlages von «Apophis» wird zwar derzeit von Experten gleich null bewertet. Doch genau wissen wird man es erst 2029. Dann ist Apophis nahe genug, um exakte Berechnungen anstellen zu können. Benannt ist der Himmelskörper nach dem ägypischen Gott Apophis, dem Widersacher des Sonnengottes Re, der für Finsternis und Chaos steht. Die...