... «Tagesspiegel am Sonntag».Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach, ein Gegner weiterer Griechenland-Hilfen, plädierte für einen Austritt Athens aus der Eurozone. «Dann wäre der Weg frei für neues Wachstum. Auch könnte man dann über eine Art europäischen Marshall-Plan für Griechenland verhandeln», sagte er dem Magazin «Wirtschaftswoche».Nach Einschätzung von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann haben es die Griechen selbst in der Hand, ob ihr Land im Euro-Raum bleibt....
Brüssel/Luxemburg - Die Eurostaaten haben das zweite Hilfspaket an Griechenland von 130 Milliarden Euro nun auch offiziell freigegeben. Das teilte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker am Mittwoch in Luxemburg mit.
Gegen den Willen der meisten Bundesbürger pumpt Angela Merkel Milliarde um Milliarde Richtung Athen. In Frankreich sollen künftig die Reichen die Zeche zahlen. Auch für Deutschlands Milliardäre wäre die Griechenland-Hilfe kein Problem.
... gestärkt würden.Mit Blick auch auf die verfehlte Kanzlermehrheit bei der Abstimmung über Griechenland-Hilfen am Montag sagte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles: «Merkel hat ihre Regierung nicht mehr im Griff.» Für Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat die «Kanzlerinnendämmerung» begonnen: «Frau Merkel und Herr Schäuble sind nicht mehr in der Lage, die Mäuse, die da auf dem Tisch der Regierung tanzen, zur Räson zu bringen.» Union und FDP wiesen dagegen die...
... an einer Stabilisierung Griechenlands in der Euro-Zone. Im übrigen sei die Vorlage zur Griechenland-Hilfe, über die der Bundestag abstimmen werde, mit allen Ressorts abgestimmt. Also auch mit dem Haus von CSU-Mann Friedrich. Abstimmen wird der Bundestag über einen Antrag des CDU-geführten Finanzministeriums, nicht der gesamten Bundesregierung. Darin wird das Parlament um Zustimmung für neue Griechenland-Hilfen gebeten. Union und FDP wollen noch weitergehende Bedingungen für...
... «Sein Vorschlag ist eine gezielte Provokation der CSU kurz vor der wichtigen Abstimmung über die Griechenland-Hilfen», sagte der finanzpolitische Sprecher Gerhard Schick der «taz» (Montag). FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms nannte den Vorstoß Friedrichs in der «Saarbrücker Zeitung» untauglich. Unterstützung bekam Friedrich vom bayerischen Finanzminister Markus Söder (CSU), der sich für einen «geordneten Austritt» Griechenlands aus dem Euro aussprach.Der Bundestag stimmt an...
... die Regierung wolle.SPD-Chef Sigmar Gabriel kündigte eine breite Zustimmung seiner Partei zu den Griechenland-Hilfen an. «Ich gehe davon aus, dass die SPD dem Hilfspaket im Bundestag mit großer Mehrheit zustimmen wird», sagte Gabriel der «Welt am Sonntag». Die Debatte um Griechenland bezeichnete Gabriel als «eine Stellvertreter-Auseinandersetzung»: «Wir kämpfen darum, dass die Politik entscheidet und nicht die Spekulanten auf den Finanzmärkten, die auf den Zusammenbruchs...
... über die Euro-Rettung nicht mehrheitsfähig, hieß es dort am Wochenende.Den neuen Griechenland-Hilfen wird die CSU am Montag im Bundestag nach Worten Seehofers fast geschlossen zustimmen. Der CSU-Parlamentarier Peter Gauweiler will indes mit Nein stimmen. Als Ziel für die Abstimmung gab Seehofer eine eigene Mehrheit der Regierungskoalition aus. «Ich wünsche mir die Kanzlermehrheit. Das wäre für die Koalition wirklich gut», sagte er der «Bild am...
(dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben Anleger nach der Freigabe für weitere Griechenland-Hilfen Gewinne mitgenommen. Nach seinem kräftigen Plus vom Vortag ging der Dax 0,58 Prozent tiefer bei 6908 Punkten aus dem Handel. Im Tagesverlauf hatte sich der Leitindex dabei schwankend präsentiert: Mit in der Spitze 6971 Punkten hatte er sein bisheriges Hoch seit August überboten, war zeitweise aber auch unter die Marke von 6900 Punkte gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte...
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Erleichterung über die neuen Finanzhilfen für Griechenland haben dem Euro am Dienstag <EURUS.FX1> nur vorübergehend Auftrieb gegeben. Am Nachmittag gab die europäische Gemeinschaftswährung einen Teil ihrer Vortagesgewinne wieder ab. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3224 US-Dollar gehandelt. Am Morgen war sie zwischenzeitlich noch knapp unter die Marke von 1,33 Dollar geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,3222 (Montag: 1,3266) Dollar festgesetzt.