... Theologe Konservativ, sperrig und für viele unzeitgemäß ist der Pontifex, der als Präfekt der Glaubenskongregation über zwei Jahrzehnte lang Kirchengeschichte geschrieben hat. Bahnbrechende Reformen erwartet wohl kaum noch jemand von ihm. Aber Benedikt setzt auch Akzente. So wie er es schon als junger Theologe beim Zweiten Vatikanischen Konzil getan hat, das in diesem Jahr ebenfalls «Geburtstag» feiert - am 11. Oktober vor 50 Jahren begann jenes Reformkonzil (bis 1965), das dann...
... Bistum Hildesheim will die Ergebnisse der kirchlichen Voruntersuchung mit dem Gerichtsurteil zur Glaubenskongregation nach Rom schicken. «Entweder wird das Verfahren dann in Rom entschieden oder an das Bistum zurückverwiesen», erläuterte Bistumssprecher Michael Lukas. Der 46-Jährige müsse damit rechnen, aus dem Priesterdienst entlassen zu werden.Der Mann hatte von 2004 an zunächst das Vertrauen einer Witwe ausgenutzt. Sie hatte arglos die vom Priester forcierte Freundschaft zu ihrem...
... Kirche gibt der Vatikan den Bischofskonferenzen jetzt neue Leitlinien vor. Ein Rundbrief der Glaubenskongregation stellt die Sorge um minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs durch Kleriker ins Zentrum. Er verlangt die Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden. Auswahl und Ausbildung der Priester und Ordensleute sollen außerdem verbessert werden. In Deutschland hatten die Bischöfe ihre Vorschriften nach einem Missbrauchsskandal bereits im August 2010...
... das erste Buch zu schreiben, hatte Ratzinger in seiner Eigenschaft als Kurienkardinal und Chef der Glaubenskongregation. Die letzten Kapitel hatte er vollendet, als er bereits Papst war. Das erste Jesus-Buch beschäftigte sich unter anderem mit der Darstellung Jesu in der Bibel.Der zweite Band sollte ursprünglich im Frühjahr 2010 auf den Markt kommen. Doch das Vorhaben des Papstes, den zweiten Band, an dem er zwei Jahre intensiv gearbeitet hat, im Sommer 2009 fertigzustellen und dem Verlag...
... Kirche sein. Der 83-jährige jesuitische Theologe Becker ist langjähriger Berater der Glaubenskongregation.Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte mit Freude auf die Ernennung Woelkis und Beckers. Dies unterstreiche die hohe Anerkennung für ihr bisheriges Wirken. Die Kanzlerin wünsche beiden für ihre verantwortungsvollen Aufgaben weiterhin viel Erfolg und Gottes Segen, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mit.Insgesamt werden 22 Kirchenmänner aus Europa, Asien...
... Dokument der damals von Kardinal Joseph Ratzinger - dem heutigen Papst Benedikt XVI. - geleiteten Glaubenskongregation wurde IVF für unmoralisch erklärt, weil sie die natürliche sexuelle Vereinigung von Mann und Frau ersetze. Zudem führe sie zu der Zerstörung von Embryonen. Das sei als Zerstörung des Lebens für die katholische Kirche nicht...
... der katholischen Kirche in den USA modifiziert wurde. Die «Instruktion» wurde von der Glaubenskongregation zusammengestellt. Der neue Erlass macht diese Regeln nun rechtsverbindlich. Vatikan-Staatsanwalt erkennt Fortschritte Dies sei ein Fortschritt, sagte Charles Scicluna, der für Sexualstraftaten zuständige Staatsanwalt des Vatikans. Die zehnjährige Verjährungsfrist sei bereits bisher regelmäßig verlängert worden, und auch die neue 20-jährige Frist könne verlängert...
... in einsamer Höhe im Vatikan, wiederholt schlecht oder nicht beraten war. Dass der Ex-Chef der Glaubenskongregation zutiefst konservativ denkt, so wie Johannes Paul II., bedauern viele. Das aber schon seit langem - ein Reformer wird Benedikt (83) kaum noch werden. Eine starke Antriebsfeder seiner niederschmetternden Bilanz gibt Oschwald so preis: Er hatte in den Tagen der Papstwahl im Frühjahr 2005 das Kalkül, Ratzinger werde die Kirche «regelrecht gegen die Wand fahren»....
... haben soll. Der Erzbischof von Milwaukee hatte 1996 Joseph Ratzinger, den damaligen Chef der Glaubenskongregation, in zwei Briefen über die Vorfälle informiert. Der spätere Papst habe aber nicht...
... Zeit. Dabei geht es um mögliche Fälle, die noch nicht verjährt sind. Der Präfekt der Glaubenskongregation, der amerikanische Kardinal William Levada kritisierte die New York Times wegen ihrer Berichterstattung zu Missbrauchsfällen in den USA. In einem Schreiben mit dem Titel «Wie es ein Amerikaner im Vatikan sieht» wirft Levada dem Blatt vor, mit Attacken auf den Papst die Regeln der Fairness verletzt zu haben. Erzbischof Marx: Weg der Erneuerung nötig Der...
... die Behörden Acht Monate später habe Kardinal Tarcisio Bertone aus der vatikanischen Glaubenskongregation die Bischöfe in Wisconsin angewiesen, ein geheimes kircheninternes Verfahren einzuleiten, das zur Entfernung Murphys aus dem Amt führen könne. Bertone stoppte die Prozedur nach Angaben der Zeitung dann aber wieder, nachdem Murphy beim deutschen Kardinal Ratzinger schriftlich dagegen protestiert habe. Murphy argumentierte demnach, er habe bereut, sei krank und der Fall...
... auf einen Brief, den Joseph Ratzinger im Mai 2001 in seiner damaligen Funktion als Chef der Glaubenskongregation geschrieben hatte. In dem 2005 bekanntgewordenem Schreiben, das auch auf der Website des Vatikans steht, seien die kirchlichen Würdenträger angewiesen worden, alle Voruntersuchungen und Anschuldigungen zu Missbrauchsfällen an Ratzinger weiterzuleiten. Ratzinger beschäftigte sich schon als Bischof mit Missbrauch Die Untersuchungen sollten geheim bleiben. «Er kann...
... bezog sich auf einen Brief, den Joseph Ratzinger 2001 in seiner Funktion als Chef der Glaubenskongregation geschrieben hatte. In dem 2005 bekanntgewordenem Schreiben seien die kirchlichen Würdenträger angewiesen worden, alle Voruntersuchungen zu Missbrauchsfällen an Ratzinger...
... Vertuschung sexuellen Missbrauchs verantwortlich gemacht. Joseph Ratzinger habe als Präfekt der Glaubenskongregation im Jahr 2001 allen Bischöfen untersagt, Missbrauchsfälle an die Öffentlichkeit zu tragen. Deswegen sei er der Hauptverantwortliche für die Vertuschung, sagte Hasenhüttl der «Saarbrücker Zeitung». Hasenhüttl war 2003 in einem innerkirchlichen Streit vom Priesteramt suspendiert...
... für den Missbrauch in der Kirche. Benedikt XVI. trage als Papst und langjähriger Präfekt der Glaubenskongregation die Verantwortung dafür, dass die Kirche solche Fälle jahrzehntelang geheim gehalten habe. «Die Wahrhaftigkeit würde es verlangen, dass der Mann, der seit Jahrzehnten die Hauptverantwortung für die weltweite Vertuschung hatte, eben Joseph Ratzinger, sein eigenes ‹mea culpa› (meine Schuld) spricht», schrieb der katholische Tübinger Theologe...