Berlin - Geringverdiener im Einzelhandel müssen weiter auf bessere Bezahlung hoffen: Ein verbindlicher Mindestlohn für die Branche lässt auf sich warten, weil die gesetzlichen Voraussetzungen offenbar nicht erfüllt sind.Denn nach Daten des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit IAB arbeiten weniger als die erforderlichen 50 Prozent der knapp drei Millionen Beschäftigten im Einzelhandel derzeit tarifgebunden, berichtete die «Berliner Zeitung» (Donnerstag).Die Gewerkschaft Verdi aber auch der Einzelhandelsverband HDE sehen die vom IAB ermittelte Quote der Tarifbindung jedoch kritisch und dringen auf eine Überprüfung.
... Renten-Paket gegen Altersarmut dürfe nicht die Beitragszahler belasten: Die Zuschussrente für Geringverdiener sei vielmehr als versicherungsfremde Leistung aus Steuermitteln zu finanzieren. Bis 2017 seien die Kosten dafür von einer Milliarde Euro jedoch fast ausschließlich von den Beitragszahlern aufzubringen.«Wenn aber keine vollständige Steuerfinanzierung gewährleistet ist, wird das gesetzliche Ziel, den (Renten-)Beitragssatz bis 2030 auf höchstens 22 Prozent zu begrenzen, kaum...
(dpa) - Jeder vierte Geringverdiener in Deutschland mit Vollzeitjob arbeitet mindestens 50 Wochenstunden, um seine Existenz zu sichern. Im Durchschnitt seien sie 45 Stunden pro Woche im Einsatz - zwei Stunden mehr als alle anderen Vollzeitkräfte. Das ergab eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Das sei nicht nur ein sozialpolitisches Problem, sagte Studienautor Karl Brenke der «Berliner Zeitung». Die Beschäftigten riskierten auch gesundheitliche Schäden....
... gesundheitliche Beeinträchtigungen. Insgesamt arbeiten der Untersuchung zufolge fast 900.000 Geringverdiener mindestens 50 Wochenstunden. Als Beispiele werden Kraftfahrer, Lagerarbeiter und Beschäftigte im Gastgewerbe genannt. Mehr als ein Fünftel bekommt einen Niedriglohn Im Durchschnitt sind Geringverdiener mit Vollzeitjob laut DIW 45 Wochenstunden im Einsatz - und damit zwei Stunden mehr als alle anderen Vollzeitkräfte. Das Institut verweist auch auf das Arbeitszeitgesetz, nach...
... stellt Studienautor Brenke fest. Insgesamt arbeiten der Untersuchung zufolge fast 900 000 Geringverdiener mindestens 50 Wochenstunden. Besonders betroffen davon: Kraftfahrer, Lagerarbeiter und Beschäftigte im Gastgewerbe. Im Schnitt verdienen Vollzeitkräfte im Niedriglohnsektor 1350 Euro brutto.Das DIW verweist auch auf das Arbeitszeitgesetz, nach dem die Wochenarbeitszeit nicht dauerhaft länger als 48 Stunden sein darf. Etwa die Hälfte der Geringbeschäftigten - und damit ein...
... Beschäftige mit Niedriglöhnen schuften extrem lange, um ihre Existenz zu sichern. Jeder vierte Geringverdiener mit Vollzeitjob arbeite in der Regel wöchentlich 50 Stunden und mehr, berichtet die «Berliner Zeitung» unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Dies sei nicht nur ein sozialpolitisches Problem, sondern die Beschäftigten riskierten auch gesundheitliche Beeinträchtigungen. Als Geringverdiener gelten Arbeitnehmer, die weniger als zwei...
... Sachbeschädigung und Körperverletzung.Der Staat treibe gnadenlos Geld von Rentnern und Geringverdienern ein; die großen Steuersünder hingegen kämen ungeschoren davon, sagte ein wütender Demonstrant dem Fernsehsender Rai 3.Die Demonstranten machen die Behörden für die desolate Lage vieler Menschen verantwortlich. Seit Jahresbeginn haben sich Dutzende Menschen das Leben genommen, Auslöser der Selbstmorde sollen finanzielle Schwierigkeiten, Pleiten oder Arbeitslosigkeit...
(dpa) - Im Dienstleistungsgewerbe gibt es besonders viele Geringverdiener, die zur Existenzsicherung zusätzlich auf Hartz IV angewiesen sind. Im Reinigungsgewerbe ist allein etwa jeder zehnte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte - meist sind es Frauen - ein Aufstocker, berichtet die «Saarbrücker Zeitung». Zu den Berufszweigen mit den meisten Aufstockern gehören danach auch Verkaufskräfte, Hilfsarbeiter, Bürokräfte, Köche, Verkehrsmitarbeiter, Lager- und Transportarbeiter,...
... die der «Rheinischen Post» vorliegt. Mit der Zuschussrente sollen die Altersbezüge von Geringverdienern, die viele Jahre gearbeitet haben, auf maximal 850 Euro aufgestockt...
(dpa) - Die von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen geplante Zuschussrente für Geringverdiener ist nach «Bild»-Informationen im Bundeskabinett zunächst gescheitert. Wie die Zeitung unter Berufung auf Regierungs- und Kabinettskreise berichtet, haben mehrere Ministerien von der Leyens Gesetzentwurf abgelehnt. Die Ablehnung werde unter anderem mit höheren Belastungen für den Bundeshaushalt begründet. Von der Leyen müsse ihren Entwurf nun nachbessern. Er soll laut «Bild»...
... werden, weil FDP-Wirtschaftsminister Philipp Rösler bei der geplanten Zuschussrente für Geringverdiener die Bremse zieht. In der Abstimmung der Ressorts habe er einen formellen Vorbehalt gegen den Gesetzentwurf von der Leyens angemeldet, verlautete am Samstag in Kreisen seines Ministeriums.Das Kanzleramt hat deshalb nach einem «Focus»-Bericht die für Mitte Mai geplante Kabinettsentscheidung über das Rentenpaket verschoben. Das Kabinett könne nun frühestens Ende Mai...
... Derzeit sind es 15,5 Prozent des Monatsgehalts in Brutto. Wer viel verdient, zahlt auch viel - Geringverdiener hingegen wenig. Diejenigen, die in der GKV den Höchstsatz bezahlen, können bei einem Wechsel in den ersten Jahren ein paar Tausend Euro sparen. Leistungen sind garantiert Zudem können sich Privatversicherte auf Leistungen berufen, die garantiert sind. Das ist in der GKV nicht so: Sie trägt die Kosten mit den aktuellen Beiträgen der Versicherten. Reichen diese nicht aus,...
... die Bundesregierung noch neue Sozialleistungen wie das Betreuungsgeld, die Zuschussrente für Geringverdiener und die stärkere Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten bei der Rente vor.Insbesondere Döhrn hielt Union und FDP fehlenden Ehrgeiz vor, Milliardenlöcher im schwarz-gelben Sparpaket durch fehlende Einsparungen bei der Bundeswehr, weniger Steuern von den Atomkonzernen oder die gescheiterte Börsensteuer an anderer Stelle zu stopfen.Der Arbeitgeberverband BDA warnte die...
Berlin/Zwickau - Immer mehr Senioren in Sachsen bessern mit Minijobs ihre Rente auf. Die Zahl der Geringverdiener im Alter von mehr als 65 Jahren sei von 2003 bis 2011 von 22 135 auf 28 886 gestiegen, teilte die Zwickauer Arbeitsmarktexpertin der Linken im Bundestag, Sabine Zimmermann, am Mittwoch in Berlin mit.
... auch über Anhebung der Pendlerpauschale. Profitieren würden gut verdienende Alleinstehende, Geringverdiener oder Familien könnten sogar leer ausgehen, berichtete die «Süddeutsche Zeitung» (Dienstag) unter Berufung auf Berechnungen des Berliner Steuer-Professors Frank Hechtner.Der Experte hat dem Blatt berechnet, was eine Anhebung um 10 Cent auf 40 Cent je Kilometer brächte: Bei einer Entfernung von 40 Kilometern hätte ein Single bei einem Monatsverdienst von 2500 Euro an den...
Als Geringverdiener werden in Deutschland nach § 20 Abs. 3 SGB IV Personen bezeichnet, die zur Berufsausbildung beschäftigt sind und ein Arbeitsentgelt erzielen, das auf den Monat bezogen 325 Euro nicht übersteigt.