... werden. Allerdings ergab die Umfrage auch, dass mittlerweile doch recht viele Bürger der frühen Fremdbetreuung gegenüber durchaus aufgeschlossen sind: Jeder Fünfte (21,0 Prozent) ist der Ansicht, es schade einem Baby überhaupt nicht, wenn es schon im Alter von zwei Monaten in einer Kinderkrippe oder von einer Tagesmutter betreut wird. Die repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau wurde von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.965 Männern und Frauen ab 14 Jahren...
... hat jemand doch mal einen Tag frei und kann sich um die Kinder kümmern.» Eine Rechtsanspruch auf Fremdbetreuung hätten berufstätige Eltern dagegen nicht, erläuterte Wilhelm Achelpöhler, Fachanwalt für Verwaltungsrecht in Münster.In einigen Bundesländern ist in den vergangenen Tagen wegen des starken Schneefalls die Schule ausgefallen. Wenn die Schule den Heimweg sicherstellen will und die Kinder deshalb früher nach Hause schickt, sei das legitim, sagt Achelpöhler. Dasselbe gelte,...
... Das aber ist zu einfach – und falsch. Entscheiden sich die Eltern bewusst für die Fremdbetreuung, sind diese angreifbarer als jene Familien, die zu diesem Schritt gezwungen werden. Gerade alleinstehende Elternteile oder Familien, die sich aus beruflichen und finanziellen Gründen eine dreijährige Auszeit sich nicht leisten können. Wenn sich Familien schon vor der Geburt um Krippenplätze kümmern muss, zeigt die hohe Nachfrage bei geringerem Angebot. Dass die...
... in eine Krippe oder zu einer Tagesmutter gibt, hat oft Bedenken. Doch welche Auswirkungen eine Fremdbetreuung auf das Kind hat, hänge von vielen Faktoren ab, erläutert die Entwicklungspsychologin Gisela Storz: «Will die Mutter gern wieder arbeiten oder fühlt sich gezwungen? Wie und von wem wird das Kind versorgt? Hat die Mutter ein gutes Gefühl dabei?» Das Baby merke schon sehr genau, ob die Mutter hinter ihrem Schritt steht oder nicht. Zu bedenken ist: Frauen sind...