... 240.000 Euro Schmerzensgeld zu. Das Land Baden-Württemberg hafte für die rechtswidrige Freiheitsentziehung, obwohl die Landesjustiz kein eigenes Verschulden treffe, betonte das Gericht. Auch der Bund könnte aber für Entschädigung in die Pflicht genommen werden. Die Entschädigungssummen für die Zeitdauer der zehn Jahre übersteigenden Verwahrung betragen in den vier Fällen 73.000 Euro, 65.000 Euro, 53.000 Euro und 49.000 Euro. Landgericht beruft sich auf...
Das milde Urteil im Nürnberger Inzest-Prozess wird nach Befürchtungen der Opferschutzorganisation «Weißer Ring» abschreckend und verunsichernd auf andere missbrauchte Frauen wirken.
Adolf B. hat mit seiner Tochter geschlafen, jahrzehntelang. Das Gericht entschied: Keine Vergewaltigung, aber Inzest. Dafür gibt es nur 32 Monate Gefängnis. Zu wenig für einen Mann, der nicht nur seine Rolle als Familienoberhaupt missbraucht hat.
34 Jahre lang soll Adolf B. mit seiner Tochter geschlafen haben, das Gericht schickt den heute 69-Jährigen dafür zwei Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Der Vorwurf der Vergewaltigung wurde fallen gelassen, der Sex soll einvernehmlich gewesen sein.
Der Prozess um den Inzestfall von Willmersbach in Franken beginnt heute vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Ein 69-jähriger Rentner muss sich wegen hundertfachen Missbrauchs seiner Tochter vor der 2. Strafkammer verantworten.
Innerhalb weniger Wochen schockierten mehrere Inzestfälle. An die Öffentlichkeit gelangten sie meist nur durch Zufall. Doch gerade das Internet gibt den Opfern neue Optionen, um das Schweigen zu beenden. Betroffene berichten über Scham, Schuld und Wut.
In Bayern kommt ein weiterer Inzestfall ans Licht: Ein 46-Jähriger in Schwaben muss sich vor Gericht verantworten. Er soll mit seinen Töchtern jahrelang Sex gehabt haben. Eine der jungen Frauen brachte zwei Kinder ihres Vaters zur Welt.
Ein weiterer mutmaßlicher Inzestfall erschüttert Bayern. Ein 46-Jähriger in Schwaben muss sich ab Dienstag in Memmingen vor Gericht verantworten, weil er sich jahrelang an seinen beiden Töchtern vergangen haben soll.
In Bayern kommt ein weiterer Inzestfall ans Licht: Ein 46-Jähriger in Schwaben muss sich vor Gericht verantworten. Er soll mit seinen Töchtern jahrelang Sex gehabt haben. Eine der jungen Frauen brachte zwei Kinder ihres Vaters zur Welt.
Tatort World Wide Web: Eine 20 Jahre alte Frau, die als Sklavin gehalten wurde, hatte ihre Entführer im Internet kennengelernt. Erst nach einem Jahr konnte sie aus ihrer Gefangenschaft flüchten - die verdächtige Familie bestreitet die Vorwürfe.
Eine junge Frau soll ein Jahr lang in einem Wohnhaus in Baden-Württemberg festgehalten worden sein. Vermutlich wurde sie auch sexuell missbraucht. Am vergangenen Wochenende konnte sie fliehen. Vater, Mutter und der minderjährige Sohn sitzen in Untersuchungshaft.