... Menschenrechtskonvention verankert: Es gibt etwa das Recht auf Leben, auf Freiheit, Sicherheit, Folterverbot oder ein faires Verfahren. Überlastetes Gericht, bedeutsame Entscheidungen Die Straßburger Richter haben auch für Deutschland viele Entscheidungen mit gravierender Tragweite getroffen. Etwa die Entscheidung, dass die nachträgliche Sicherungsverwahrung für Straftäter unrechtmäßig ist. Niemand dürfe, nachdem er seine eigentliche Strafe abgesessen habe, auf weitere...
... seine Zeit sind hochaktuell, ja brisant: Themen wie Integration von ausländischen Einwanderern, Folterverbot, Kindestötungen, Krieg als Mittel der Außenpolitik, Einfordern von Rechenschaft der Politiker gegenüber ihrem Volk, als dies gab es vor dreihundert Jahren genauso wie heute.»Klar und stringent erzählen der Journalist Johannes Unger und der Historiker Johannes Kunisch ihre Friedrich-Geschichten. Unger beschreibt detailliert auch die politischen Konstellationen, Feindschaften und...
Das Urteil, das dem Kindsmörder Magnus Gäfgen Geld vom Staat wegen einer Folterdrohung im Polizeiverhör zuspricht, hat eine Grundsatzdebatte losgetreten.
Das Gerichtsurteil, das dem Kindermörder Magnus Gäfgen Geld vom Staat wegen einer Folterdrohung im Polizeiverhör zuspricht, löst eine Grundsatzdebatte aus. Die Opposition im Bundestag weist die Unions-Kritik an der Entschädigung für den verurteilten Mörder zurück.
Das Gerichtsurteil, das dem Kindermörder Magnus Gäfgen Geld vom Staat wegen einer Folterdrohung im Polizeiverhör zuspricht, löst eine Grundsatzdebatte aus. Die Opposition im Bundestag weist die Unions-Kritik an der Entschädigung für den verurteilten Mörder zurück.
Das Land Hessen muss dem verurteilten Kindsmörder Magnus Gäfgen 3000 Euro Schmerzensgeld für die Folterdrohung in einem Polizeiverhör zahlen. Das hat das Landgericht in Frankfurt am Donnerstag entschieden.
Er hatte den Bankierssohn Jakob von Metzler ermordet, ein Polizist drohte ihm Gewalt an, damit er den Aufenthaltsort seines Opfers verrät. Magnus Gäfgen klagte, weil er unter den Spätfolgen der Folterdrohung leide. Heute hat das Gericht entschieden: Er wird mit 3000 Euro dafür entschädigt.
Er hat einen Elfjährigen ermordet: Beinahe zehn Jahre nach dem Mord an Jakob von Metzler beschäftigt Magnus Gäfgen die Justiz noch immer. Er verlangt Schmerzensgeld für ihm angeblich zugefügte psychische Schäden. Die Frage: Welche Rechte hat ein Kindsmörder?
Die Folterdrohungen der Frankfurter Polizei gegen den Entführer und Mörder Magnus Gäfgen sind wahrscheinlich nicht von allerhöchster Stelle gebilligt worden.