Berlin - Wer im Internet falsche Behauptungen oder wilde Spekulationen über andere verbreitet, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Er wollte den «Mörder rausholen» und selbst richten. Ein 18-jähriger Emder muss nun zwei Wochen lang in Arrest, weil er bei Facebook zum Lynchmord gegen einen Verdächtigen aufrief. Was treibt Menschen zur Selbstjustiz? Und wird sie unter der Macht sozialer Netzwerke wieder gefährlicher?
Emden - Für seinen Internet-Aufruf zur Lynchjustiz muss ein 18-Jähriger aus dem ostfriesischen Emden zwei Wochen in den Jugendarrest. Nach dem Mord an der elfjährigen Lena hatte der Auszubildende im sozialen Netzwerk Facebook dazu aufgerufen, die Polizeiwache zu stürmen.Dort wurde gerade ein Tatverdächtiger verhört.
Palo Alto/Stuttgart - Das lahmende Geschäft treibt den weltgrößten PC-Hersteller Hewlett-Packard zu einem radikalen Job-Abbau: Voraussichtlich 27 000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen bis Herbst 2014 verlassen.Das ist mehr als jeder zwölfte Beschäftigte.
Offenburg - Franz Burda trägt den Namen seines Vaters. Doch in die Fußstapfen des großen deutschen Verlegers und Gründers des Medienkonzerns Burda ist der Junior nicht getreten.
Nach Angaben eines Senatssprechers soll Fischer-Dieskau diese Woche in aller Stille und im engsten Familienkreis in der Hauptstadt beigesetzt werden. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Der Berliner Ehrenbürger, der als «Jahrhundertsänger» galt, war am Freitag im Alter von 86 in seinem Haus in Berg bei Starnberg...
Washington - Der Mormone Mitt Romney zieht die religiöse Karte - und will im US-Wahlkampf mit strikt konservativen Parolen punkten.
Aurich/Emden - Nach einem Aufruf zur Lynchjustiz hat die Staatsanwaltschaft im ostfriesischen Aurich Anklage gegen einen jungen Mann aus Emden erhoben.
Madrid - Spaniens König Juan Carlos und Königin Sofía werden ihre Goldene Hochzeit am kommenden Montag nicht offiziell feiern. Ob zum Hochzeitstag eine private Feier im Familienkreis stattfinden werde, stehe noch nicht fest, verlautete nach Angaben des staatlichen Rundfunks RNE am Dienstag aus dem Königshaus.