Berlin - Mit seiner Israel-Kritik hat Günter Grass heftige Kritik auf sich gezogen. Nun gießt der Literaturnobelpreisträger weiteres Öl ins Feuer: Er rückt den israelischen Innenminister Eli Jischai in die Nähe von Stasi-Chef Erich Mielke und spricht mit Blick auf das von Jischai verhängte Einreiseverbot von einer «in Diktaturen übliche(n) Praxis».Sein 2006 abgelegtes Bekenntnis, als 17-Jähriger Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein, hatte Grass' moralische Autorität schon massiv untergraben.
... Grass irre sich, wenn er Israel in eine Reihe mit «düsteren Regimes» stelle, teilte Jischais Sprecher am Donnerstag im Namen des Innenministers mit.Israel sei ein «kluges und sorgfältig abwägendes Regime, das auf seine Politik, Stärke und sein Judentum stolz ist», sagte Jischai den Angaben zufolge. «Wenn er (Grass) daran interessiert sein sollte, mit dem Schreiben antisemitischer Gedichte aufzuhören, werde ich ihm gerne in einem neutralen Land erklären, warum ein Mensch,...
... und könne das iranische Volk mit einem Erstschlag auslöschen. Israels Innenminister Eli Jischai von der strengreligiösen Schas-Partei hatte im israelischen Rundfunk daraufhin gesagt, man müsse dem 84-jährigen Grass eigentlich den Literaturnobelpreis aberkennen. Jischai hat gegen Grass ein Einreiseverbot nach Israel verhängt.Englund erklärte in einem Beitrag, den er in seinem Blog auf Deutsch, Englisch und Schwedisch veröffentlichte: «Unter Bezugnahme auf die jüngste Debatte...
... und könne das iranische Volk mit einem Erstschlag auslöschen. Israels Innenminister Eli Jischai von der strengreligiösen Schas-Partei verhängte daraufhin ein Einreiseverbot gegen den Autor. Grass selbst will sich dazu derzeit nicht äußern, wie sein Sekretariat am Dienstag der dpa mitteilte.Aus der Bundes-SPD hieß es, eine Debatte über Wahlkampfauftritte 2013 sei derzeit viel zu früh. Der 84-Jährige setzt sich seit 1961 für die SPD ein, 1969 machte er in einer mehrmonatigen...
... in Deutschland, Avi Primor, nannte die Maßnahme übertrieben und populistisch. Innenminister Eli Jischai von der strengreligiösen Schas-Partei hatte Grass am Sonntag wegen dessen israelkritischen Gedichts zur unerwünschten Person erklärt. «Ich glaube, dass der Innenminister gar nichts von Deutschland versteht. Er betreibt Innenpolitik. Ich halte das für falsch», erklärte Primor am Sonntagabend in den ARD-Tagesthemen. Für ihn sei Grass kein Antisemit. «Ich weiß, wovon ich...
... geäußerte Behauptung, Israel wolle den Iran auslöschen, sei lächerlich. Innenminister Eli Jischai hatte Grass gestern zur unerwünschten Person...
... und Verwendung von geistigen Gehhilfen als solches wahrnehmbar ist.»Israels Innenminister Jischai sagte, das Gedicht habe darauf abgezielt, «das Feuer des Hasses auf den Staat Israel und das Volk Israel anzufachen». Grass wolle so «die Idee weiterbringen, die er früher mit dem Tragen der SS-Uniform offen unterstützt hat». Jischai sagte im israelischen Rundfunk sogar, man müsse dem 84-Jährigen nun eigentlich den Literaturnobelpreis aberkennen. Der israelische Außenminister...
... Regierung gegen Günther Grass verhängte Einreiseverbot kritisiert. Die von Innenminister Eli Jischai verhängte Maßnahme gegen Grass sei übertrieben und populistisch, sagte er in den ARD-«Tagesthemen». «Ich glaube, dass der Innenminister gar nichts von Deutschland versteht», erklärte Primor. Für ihn sei Grass kein Antisemit. Zugleich kritisierte er aber auch Grass' israelkritisches Gedicht. Die darin geäußerte Behauptung, Israel wolle den Iran auslöschen, sei...
... und seinen Kritikern Hass und eine Kampagne gegen ihn vorgeworfen.Der israelische Innenminister Jischai sagte nach Angaben seines Sprechers, das Gedicht von Grass habe darauf abgezielt, «das Feuer des Hasses auf den Staat Israel und das Volk Israel anzufachen». Grass wolle so «die Idee weiterbringen, die er früher mit dem Tragen der SS-Uniform offen unterstützt hat». Außerdem erklärte Jischai: «Wenn Günter Grass weiter seine verqueren und lügnerischen Werke verbreiten will,...
... erklärte ihn am Sonntag zur Persona non grata, bestätigte ein Sprecher des Innenministers Eli Jischai. Auch in Deutschland geht die Kritik an dem 84-Jährigen wegen seines Gedichts weiter. In einem Beitrag für die Bild am Sonntag schrieb Außenminister Guido Westerwelle: «Israel und Iran auf eine gleiche moralische Stufe zu stellen, ist nicht geistreich, sondern absurd.» Grass hatte in seinem am Mittwoch veröffentlichten Gedicht Was gesagt werden muss angeprangert, dass der Iran von...
... - Israel hat Günter Grass zur Persona non grata erklärt. Ein Sprecher von Innenminister Eli Jischai bestätigte eine entsprechende Entscheidung. Als Persona non grata, also unerwünschte Person, darf Grass nicht mehr nach Israel einreisen. Der Literaturnobelpreisträger hatte in seinem Gedicht angeprangert, dass der Iran von einem atomaren Präventivschlag durch Israel bedroht sei, der das iranische Volk auslöschen könne. Zudem schrieb er, dass Israel den Weltfrieden gefährde. Dies...
... und seinen Kritikern Hass und eine Kampagne gegen ihn vorgeworfen.Der israelische Innenminister Jischai sagte nach Angaben seines Sprechers, das Gedicht von Grass habe darauf abgezielt, «das Feuer des Hasses auf den Staat Israel und das Volk Israel anzufachen». Grass wolle so «die Idee weiterbringen, die er früher mit dem Tragen der SS-Uniform offen unterstützt hat». Außerdem erklärte Jischai: «Wenn Günter Grass weiter seine verqueren und lügnerischen Werke verbreiten will,...
... nicht erlauben, den Alltag in der Stadt zu zerstören.Der israelische Innenminister Eli Jischai forderte nach dem Anschlag «Aktionen gegen den Terror» und deutete damit an, dass man Palästinenser hinter der Tat vermutet. Gegenwärtig würden verschiedene Optionen erwogen, sagte Jischai. Er wollte sich jedoch nicht zu Details äußern.Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad verurteilte den Anschlag als «Terrorakt». «Es ist schändlich, wenn eine palästinensische...
... nicht erlauben, den Alltag in der Stadt zu zerstören. Der israelische Innenminister Eli Jischai forderte nach dem Anschlag «Aktionen gegen den Terror» und deutete damit an, dass man Palästinenser hinter der Tat vermutet. Gegenwärtig würden verschiedene Optionen erwogen, sagte Jischai. Er wollte sich jedoch nicht zu Details äußern. Bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag in der Stadt Dimona war im Februar 2008 ein Israeli getötet worden. Bei dem letzten...
... dass die Verhandlungen noch mindestens 16 weitere Jahre dauerten. Auch Innenminister Eli Jischai, dessen Behörde die neueste Eskalation im Siedlungsstreit auf dem Gewissen hat, wird einem Baustopp kaum zustimmen. Der Vorsitzende der streng religiösen Schas-Partei lässt sich gerade als «Retter von Jerusalem» feiern. 59 Prozent der Israelis glauben nach einer aktuellen Umfrage der Tageszeitung Jediot Achronot sowieso nicht, dass es mit der derzeitigen Regierung einen...