Luxemburg/Brüssel - Niemals zuvor waren so viele Menschen in den Euro-Staaten arbeitslos: Insgesamt 17,4 Millionen Menschen hatten in den 17 Ländern mit der gemeinsamen Währung im April keinen Job.
... erschwert die sich abschwächende Konjunktur eine Haushaltssanierung der schuldengeplagten Euro-Staaten.Die Finanzmärkte reagierten darauf mit nahezu panischen Verkäufen. Der Eurokurs fiel seit fast zwei Jahren wieder unter die Marke von 1,24 Dollar. Die Börsen blieben auf Talfahrt: Der Dax büßte knapp gut 2 Prozent ein.EU-Kommissionschef José Manuel Barroso strebt im Kampf gegen die Schuldenkrise an, die Wirtschafts- und Währungsunion zu vertiefen. Bereits beim EU-Gipfel Ende...
... warb angesichts der Vorteile Deutschlands durch den Euro für die Unterstützung verschuldeter Euro-Staaten. Deutschland müsse künftig stärker in die Währungsunion investieren. «Und zwar einen Teil dessen, was wir aus der europäischen Währungsunion gewinnen - seit es sie gibt, sind es eine Billion Euro, die wir mehr eingenommen als ausgegeben haben.» Es gebe auch eine Transferunion aus Europa nach Deutschland. «Denn die Europäer kaufen unsere Produkte», so Gabriel.In dem...
... hat, wie der Gipfel betonte.Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker bestätigte, dass Experten der 17 Euro-Staaten über die Folgen eines möglichen Ausscheidens Griechenlands nachdenken. «Selbstverständlich ist es so, dass wir uns auf alle Szenarien einstellen müssen, weil wir sonst unserer Aufgabe nicht gerecht würden.» Sollte Griechenland den Euro tatsächlich verlassen müssen, sehen Gipfelteilnehmer die Währungsunion insgesamt in Gefahr. Die Grundannahme der Eurogruppe sei aber, dass...
(dpa) - Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hat bestätigt, dass Experten der 17 Euro-Staaten auch die Folgen eines möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Währung prüfen. Die «Arbeitshypothese» der Eurogruppe sei jedoch, dass Griechenland weiterhin ein Euro-Währungsmitglied bleibe, sagte Juncker nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel. Juncker sagte zum Streit um Eurobonds: Er rechne nicht mit einer Entscheidung innerhalb von einigen...
... frei. Schäuble ist nach Angaben aus EU-Kreisen Favorit für den Vorsitz der Finanzminister der 17...
... aus dem Euroraum. In diesem Fall würden vermutlich alle Bonitätsnoten für Staatspapiere der Euro-Staaten - also auch Deutschlands - unter verschärfte Beobachtung gestellt, teilte Fitch mit. Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien oder Belgien drohe dann eine Abstufung. Ob und wie stark die Ratings sinken würden, hinge von der Reaktion der europäischen Politik ab.Der Chef der Konservativen, Samaras, hatte am Freitag in Athen Hoffnungen auf eine Kompromisslösung genährt. Die Thesen...
... «Das Gespenst einer ungeordneten Insolvenz hat deswegen seinen Schrecken verloren, weil die Euro-Staaten in den letzten Monaten nichts anderes gemacht haben, als für einen solchen Fall vorzusorgen», sagte Fricke der Saarbrücker Zeitung. Falls Griechenland seinen Sparverpflichtungen nicht nachkomme, müsse es einen anderen Weg als bisher gehen. «Dann wird die griechische Regierung aus dem Euro austreten und es steht die Rückkehr zur Drachme auf der Tagesordnung», sagte Fricke. Das...
... Politiker werfen den US-Ratingagenturen außerdem vor, mit ihrer Herabstufung hoch verschuldeter Euro-Staaten die Euro-Krise verschärft zu haben. Bundesregierung und EU-Kommission hatten das Berger-Projekt begrüßt.Vor einigen Tagen hatte es in Berichten noch geheißen, das Projekt stehe auf der Kippe, weil sich nicht genügend Investoren fänden. Eine Berger-Sprecherin hatte daraufhin eingeräumt, es gebe bisher «keine konkreten Zusagen für angemessene finanzielle Beiträge». Man werde...
... hat das Gefühl, dass die Dinge jeden Moment wieder sehr schlecht werden könnten.» Politiker der Euro-Staaten dürften im Kampf gegen die Krise keine Pause einlegen. «Brandmauern allein können die schwierigen Haushalts-, Wettbewerbs- und Wachstumsprobleme nicht lösen.»Trotz der gegenwärtigen Beruhigung sehen die IWF-Daten für die Eurozone immer noch düster aus. 2012 sei weiter mit einer Rezession zu rechnen, auch wenn sie «milder» ausfalle. Die Wirtschaftsleistung schrumpfe...
... sie aber die Nationalisierung der Finanzsysteme.»Soros schlägt unter anderem vor, dass die Euro-Staaten gemeinsam ihre Schulden reduzieren, also Deutschland stärker für angeschlagene Länder haftet. Der Aufstieg und Fall Europas «wird ablaufen wie bei einer Finanzblase, wenn wir nicht die Politik verändern», betonte er und fügte hinzu: «Ich hoffe sehr...
... sie aber die Nationalisierung der Finanzsysteme.»Soros schlägt unter anderem vor, dass die Euro-Staaten gemeinsam ihre Schulden reduzieren, also Deutschland stärker für angeschlagene Länder haftet. Der Aufstieg und Fall Europas «wird ablaufen wie bei einer Finanzblase, wenn wir nicht die Politik verändern», sagte...
... doch Unsinn zu behaupten, die Finanztransaktionssteuer sei in 27 EU-Staaten sinnvoll, allein in 17 Euro-Staaten aber nicht. Entweder taugt dieses Instrument, dann sollten wir es einführen - oder es taugt nicht. So gelten wir jetzt als Partei, die die Finanzmärkte schützen will.»Der Kieler will auf dem FDP-Bundesparteitag in zwei Wochen ein neues Denken in der Partei durchsetzen und mit dem Spitzenkandidaten in Nordrhein-Westfalen zusammengehen. «Christian Lindner und ich werden auf dem...
... wie beim Austritt eines Landes aus dem Euro trotzdem Stabilität und Wachstum für die anderen Euro-Staaten gewährleistet werden kann. Seine Idee reichte er in 20 Sätzen und einer Zeichnung mit Strichmännchen ein. Die Griechen, so Jurres Vorstellung, tragen alle Euros zur Bank, dort bekommen sie Drachmen in entsprechendem Wert ausgezahlt. Mit den Euros bezahlt die Regierung dann die Gläubiger des Landes und entschuldet sich so. Die Jury zeigte sich laut Spiegel Online beeindruckt von...
... deutsche Anstieg in der Jahresfrist von 3,0 Prozent über dem EU-Mittelwert von 2,6 Prozent, die Euro-Staaten verzeichneten ein Plus von 2,7 Prozent. Am heftigsten stiegen die Arbeitskosten in den Aufholerstaaten Bulgarien (+9,8), Rumänien (+7,9) und Slowakei (+7,2), gerechnet in den jeweiligen Landeswährungen. Drastisch billiger wurde Arbeit beim kriselnden Euro-Mitglied Griechenland mit einem Minus von 7,5 Prozent. Die Lohnnebenkosten fielen dort sogar um 12,5 Prozent. Sonst gab es nur...