... auch die Hauttemperatur eines Menschen verändern: «Angst beispielsweise bewirkt eine schnelle Erwärmung um die Augen herum, während die Temperatur der Wangen leicht absinkt», erklären Amanda Hahn und ihre Kollegen von der University of St. Andrews. Sexuelle Erregung erhöhe dagegen die Durchblutung der Gesichtshaut vor allem an der Stirn und im Mundbereich. Vor allem am Brustbein und im Gesicht sind Menschen sensibel Unklar war aber bisher, ob auch einfache Berührungen in...
... am Brustkorb die Temperatur im Gesicht anstieg, und zwar durchschnittlich um 0,1 Grad Celsius. Die Erwärmung war stärker, wenn ein Mann das Experiment leitete. In einem zweiten Versuchsteil fanden die Wissenschaftler, dass die Temperatur vor allem um Augen, Nase und Mund herum ansteigt. Noch sei unklar, ob die Erwärmung vom Gegenüber und von der Person selbst bewusst wahrgenommen werde. Wenn ja, diene die Temperaturerhöhung vermutlich als soziales Signal. Es ist bekannt, dass leichtes...
... weniger überlebenden Jungtieren.Die vom Weltklimarat für Costa Rica vorhergesagte dauerhafte Erwärmung und zunehmende Trockenheit führt nach Daten der Forscher dazu, dass die Überlebensrate der jungen Lederschildkröten dort in den kommenden 100 Jahren um 50 bis 60 Prozent...
... werden nicht nur mehr, der Zeitraum, in dem sie ihr Unwesen treiben, dehnt sich wegen der globalen Erwärmung immer weiter aus, wie Annette Menzel, Professorin für Ökoklimatologie an der TU, sagte. «Insgesamt verlängert sich der Blühzeitraum. Hasel blüht schon im Dezember.» Und wenn die meisten anderen Allergie auslösenden Pflanzen verblüht seien, komme in zahlreichen Regionen die Ambrosia dazu.In ganz Europa sei die Pollenmenge deutlich gestiegen und mit dem Klimawandel werde sich...
Wien - Der fortschreitende Klimawandel gefährdet die Artenvielfalt der Gebirgspflanzen. «Die rapide Erwärmung wird sich auswirken», sagte der Biologe Harald Pauli vom Institut für Gebirgsforschung an der Universität Wien der dpa: «Wir müssen davon ausgehen, dass einiges verlorengehen wird».Pauli ist Koordinator des internationalen Netzwerks zur Klimafolgenforschung in Gebirgen namens Gloria, das eine aktuelle Studie zur Veränderung der Artenvielfalt in der Zeitschrift «Science» veröffentlicht hat.Für die Analyse wurden die Pflanzenarten in den oberen Gipfelbereichen von 66 europäischen Berggipfeln über einen Zeitraum von sieben Jahren untersucht.
... Regenfällen und Hitzewellen werde ein Zusammenhang mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung deutlich, berichten Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Pik) im Fachjournal «Nature Climate Change». Bei Stürmen sei der Zusammenhang noch nicht so klar.«Das vergangene Jahrzehnt war eines nie dagewesener Wetterextreme», schreibt das Pik in einer Mitteilung zu der Studie. Hauptautor Dim Coumou betonte, die Häufung von Wetterrekorden sei nicht mehr...
... wirkenden Wetterphänomens La Niña, das im Gegensatz zu einem El-Niño-Ereignis nicht für Erwärmung, sondern für Abkühlung sorgt, sei 2011 das elftwärmste Jahr seit 1850 gewesen. Die weltweiten Durchschnittstemperaturen lagen nach den WMO-Angaben im vergangenen Jahr um 0,46 Grad Celsius unter dem jährlichen Durchschnitt von 14 Grad zwischen 1961 und 1990.Die WMO legte am Freitag zugleich eine Zusammenfassung von als noch «vorläufig» eingestuften Erkenntnissen vor, wonach sich...
... wird nach Ansicht der Experten weiter voranschreiten. Die angestrebte Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad sei nur noch theoretisch möglich. Das signalisierten die weltwirtschaftlichen Entwicklungsszenarien der kommenden Jahrzehnte.Grund für die Erwärmung sei der Anstieg des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), erklärte Professor Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Das Jahrzehnt 2000 bis 2009 sei das wärmste seit Beginn der...
... Schmelzen der Eisdecke liegt demnach im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung - dies ist nahezu eine Halbierung des bisherigen besten Schätzwertes. Aktuell werden laut PIK bereits 0,8 Grad globale Erwärmung beobachtet. «Wenn unsere Kohlendioxid-Emissionen weiter wachsen wie bisher, droht ein kompletter Verlust des grönländischen Eisschildes», sagte PIK-Abteilungsleiter Stefan Rahmstorf.Dank einer neuen Computer-Simulation meinen die Potsdamer Forscher und...
... Gemeinden und Liftbetreiber. Umweltschützer kritisieren das als falsche Waffe gegen die Erwärmung - alternative touristische Konzepte müssten her.«Es ist in Zeiten des Klimawandels das völlig falsche Signal, auf den Skitourismus in Bayern zu setzen», warnt Michael Pröttel von der Gruppe Mountain Wilderness Deutschland. Es gehe künftig um den Sommertourismus. Wenn es wärmer werde, könnten sich Urlauberströme von südlichen Zielen in die Alpen verlagern. «Man darf die Berge...
... untersuchte als einer der ersten Forscher, welchen Einfluss die Versauerung und Erwärmung des Wassers in den Ozeanen auf die darin befindlichen Lebewesen und die Ökosysteme haben. Ursache der sauer werdenden Ozeane ist vor allem das menschengemachte Kohlendioxid. An der Erwärmung der Erde und der Ozeane sind aber noch andere Treibhausgase wie Methan und Lachgas schuld.PETER SANDERS: Theoretische Informatik/Algorithmik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der...
(dpa) - Das Eis in der Arktis schmilzt wegen der globalen Erwärmung schneller als vermutet. Das haben neue Klimasimulationen ergeben, die in Hamburg vom Max-Planck-Institut für Meteorologie und dem Klimarechenzentrum vorgestellt wurden. Wenn die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius bleibt, geht das Meereis zwar noch weiter zurück, aber nicht völlig weg. Bei einem starken Anstieg der Treibhausgase werde es aber eine extreme Abnahme des Sommermeereises geben. In der zweiten Hälfte...
(dpa) - Das Eis in der Arktis schmilzt wegen der globalen Erwärmung schneller als bisher vermutet. Das haben neue Klimasimulationen ergeben, die das Max-Planck-Institut für Meteorologie und das Deutsche Klimarechenzentrum am Donnerstag in Hamburg vorstellten. Die Wissenschaftler errechneten verschiedene Szenarien für die weitere Entwicklung - abhängig davon, wie viel des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) künftig ausgestoßen wird.Wenn die Erderwärmung unter zwei Grad Celsius...
... Entscheidung sind die Wetterprognosen, die für Samstag und Sonntag in Kontiolahti eine leichte Erwärmung ankündigen. Damit sollen die für die Weltcup-Wertung wichtigen Einzelrennen gesichert werden. Nach den Regeln dürfen Biathlon-Wettkämpfe nicht gestartet werden, wenn die am kältesten Teil der Anlage 1,5 Meter über dem Boden gemessene Lufttemperatur unter minus 20 Grad Celcius liegt. «Für Samstag und Sonntag ist die Prognose positiv, aber am Freitag könnte es kritisch werden»,...
(dpa) - Die globale Erderwärmung treibt nach einer Studie die Südlichen See-Elefanten in tiefere Gewässer.Das haben Wissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven in einer Untersuchung mit Experten der südafrikanischen Universitäten von Pretoria und Kapstadt herausgefunden. Sie erklären dieses Verhalten damit, dass die Fische wegen der Ozeanerwärmung in größere Tiefen abwandern.Die Südlichen See-Elefanten von Marion Island,...