In ihrem Wahlkreis Mülheim I entfielen 59,1 Prozent der Erststimmen auf sie. Das sind fast zehn Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. Das zweitbeste Ergebnis landesweit hatte Frank Börner (SPD) im Wahlkreis Duisburg IV mit 59,0 Prozent. Auf Platz drei folgt mit Innenminister Ralf Jäger ein weiteres SPD-Kabinettsmitglied: In Duisburg III schaffte er 58,4 Prozent. Justizminister Thomas Kutschaty, ebenfalls SPD, erreichte das viertbeste Ergebnis. In Essen I/Mülheim II kam er auf 58,0...
... Im Wahlkreis Bonn I kam der SPD-Landtagsabgeordnete Bernhard von Grünberg auf 45,8 Prozent der Erststimmen, Röttgen erhielt 28,3 Prozent. Unklar ist, ob der Bundesumweltminister noch über seinen Spitzenplatz auf der CDU-Landesliste in den Landtag in Düsseldorf einziehen könnte. Röttgen hatte unmittelbar nach dem Wahldebakel der CDU seinen Rücktritt als Landesvorsitzender...
... Auszählung aller 170 Stimmbezirke erhielt Uhlenberg 41,9 und Römer 37,1 Prozent der Erststimmen. Zwar war Römer auf Listenplatz 2 vermeintlich abgesichert gleich hinter Hannelore Kraft ins Rennen gegangen. Wegen der historischen Niederlage der CDU könnte aber das Gros der Direktmandate an die SPD gehen und die Liste nicht zum Zug...
... Bernhard von Grünberg nach Auszählung aller Stimmbezirke am Sonntag auf 45,8 Prozent der Erststimmen, Röttgen erhielt 28,3 Prozent. Grünberg hatte der CDU bei der Landtagswahl 2010 das Direktmandat in dem Wahlkreis abgenommen.Unklar war zunächst, ob der Bundesumweltminister noch über seinen Spitzenplatz auf der CDU-Landesliste in den Landtag in Düsseldorf einziehen könnte. Röttgen hatte unmittelbar nach dem Wahldebakel der CDU seinen Rücktritt als Landesvorsitzender...
... gewesen.Überhangmandate entstehen dann, wenn eine Partei mehr Direktmandate durch Erststimmen gewinnt, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis zustehen. Da Union und SPD über die Zweitstimmen in der Regel nicht mehr Ergebnisse jenseits der 40-Prozent-Marke erzielen, aber weiterhin in vielen Regionen fast alle Direktmandate (Erststimme) gewinnen, ist die Zahl der Überhangmandate massiv gestiegen. Besonders die Union profitierte bei der Bundestagswahl 2009 von diesem...
... wegen seiner DVU-Vergangenheit aus der Partei ausgeschlossen - erreichte mit 13,3 Prozent der Erststimmen Platz vier. Die Wahlbeteiligung auf Deutschlands größter Insel lag am Sonntag mit 40,8 Prozent auf einem historischen...
... wegen seiner DVU-Vergangenheit aus der Partei ausgeschlossen - liegt mit 15,2 Prozent der Erststimmen auf Platz vier hinter FDP-Kandidat Gino Leonhard (17,1...
Bis Ende Juni sollte das Wahlrecht reformiert sein. Doch das Parlament berät nun erst den Gesetzesentwurf. Und der habe gravierende Mängel, meint Experte Wilko Zicht. Im Gespräch mit news.de erklärt er, warum das Modell wieder vor Gericht landen wird.
... und zunächst einer Erhöhung der Zweitstimmenmandate, im zweiten Schritt dann einer Absenkung der Erststimmenmandate», sagte der FDP- Berichterstatter im Bundestags-Innenausschuss der Nachrichtenagentur dpa. «Alle wissen um die Schwierigkeit, dass jede Änderung bei weitgehendem Erhalt des bisherigen Systems mit seinem negativen Stimmgewicht an anderer Stelle ebenso verfassungsrechtliche Fragen aufwirft.»Die Grünen forderten die Koalition auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch mit...
... Das heißt: Gewählt ist der Kandidat, der die meisten Stimmen im Wahlkreis hat - ähnlich der Erststimme in Deutschland. Die Stimmen der Gegner verfallen - egal, wie viele sie gesammelt haben. Eine Zweitstimme zur Wahl von Parteilisten gibt es nicht. Wer die Regierung bildet, hängt also davon ab, wer die meisten Wahlkreise gewonnen hat und nicht davon, wer die meisten Stimmen hat. Dennoch könnte Nick Clegg der Mann der Stunde sein, sollte am 6. Mai keine der beiden großen Parteien die...
... für den Wahlkampf warmgelaufen hatte. Gabriels Ratschlag an die «lieben Grünen»: Erststimme SPD, Zweitstimme Grüne. Erstmals haben die NRW-Wähler am 9. Mai die Möglichkeit zum Stimmensplitting. Der SPD-Chef will deshalb der CDU mit Hilfe grüner Leihstimmen viele der vor fünf Jahren gewonnenen Direktmandate abjagen. CDU-Wahlkampfmanager Andreas Krautscheid reagierte prompt und lästerte über «Gabriels Bettelei». Der Versuch, «Grüne als Stimmvieh»...
... mit einer eigenen Liste angetreten sind. Dafür müssen aber mindestens zehn Prozent der Erststimmen im Wahl- oder Stimmkreis auf ihren Kandidaten entfallen sein. Darüber hinaus werden auch Spenden sowie Beiträge von Mitgliedern und Mandatsträgern staatlich aufgestockt, sofern sie von Privatpersonen stammen. 38 Cent erhalten die Parteien dann je Euro. Das gilt aber nur für Spenden von maximal 3.300 Euro pro Jahr und Spender. Höhere Beträge werden nicht bezuschusst. Bei...
... sieht er in einer Stärkung der Direktwahl. Würde bei einer Bundestagswahl nur mit der Erststimme gewählt und daraus die Prozente der Partei ermittelt, könnten sich die Kandidaten individueller präsentieren. Zwänge aus den Parteien würden nicht mehr so stark wirken - und die Gewissensentscheidung der einzelnen Politiker gestärkt...
... zuletzt gut abschnitten, musste Özdemir sich im Wahlkreis Stuttgart I trotz 30 Prozent der Erststimmen dem CDU-Bewerber Stefan Kaufmann geschlagen geben. Im Bundestag wird Özdemir die kommenden vier Jahre nicht vertreten sein. Auch der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle scheiterte bei seinem Kampf um ein Direktmandat. In seinem Heimatwahlkreis in Bonn erhielt er 19,1 Prozent der Erststimmen. Gegenüber 2005 konnte er allerdings ein deutliches Plus von über 10 Prozentpunkten...
... geholt. Der Spitzenkandidat der Brandenburger Sozialdemokraten erreichte 32,8 Prozent der Erststimmen. Er verwies damit seine Konkurrentinnen von der Linken und der CDU auf die Plätze. Steinmeier hatte sich erstmals um ein Direktmandat im Bundestag...