... müssen nur klar regeln, was sie wollen», erklärt Anton Steiner vom Deutschen Forum für Erbrecht. Je eindeutiger der letzte Wille formuliert werde, desto besser sei es. Wie das Erbe nach dem Tod aufgeteilt werden soll, sollte daher am besten in einem Testament festgehalten werden, empfiehlt Steiner. «Das muss handschriftlich angefertigt und vom Erblasser unterschrieben werden.» Bei einem gemeinsamen Testament müssten beide Ehepartner unterschreiben. Setzen sich Eheleute...
... entschied das Oberlandesgericht München (Aktenzeichen: 31 Wx 84/10), wie die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein mitteilt.In dem Fall überlebte der Mann seine Ehefrau um gut zehn Jahre. Dem gemeinsamen Testament von 1995 zufolge sollte der überlebende Ehegatte allein erben. Für den Fall des gleichzeitigen Ablebens sollte eine Verwandte der Frau alles erben. In einem Testament von 2002 setzte der Mann jedoch seinen Bruder als Erben ein und nicht die Verwandte der Frau....
... Anwaltvereins. Das seien die Unterhaltsverpflichtungen gegenüber dem Partner und den Kindern, erbrechtliche Ansprüche, Rentenansprüche, steuerrechtliche Vorteile während der Ehe sowie nach dem Tod.Außerdem hätten in einer Ehe automatisch beide leiblichen Eltern das Sorgerecht für das Kind. Bei gar nicht oder nur kirchlich getrauten Paaren habe lediglich die Mutter das Sorgerecht, egal ob sie mit dem leiblichen Vater des Kindes zusammenlebt. Lasse sich ein standesamtlich getrautes...
... Oberlandesgerichts München (Aktenzeichen.: 31 Wx 179/10) hervor, von der die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) berichtet. In einem Erbstreit vertrat einer der Beteiligten die Auffassung, dass die im Testament als Alleinerbin eingesetzte Großnichte nicht allein erbe. Zum Beweis legte er zwei Kopien des Testaments vor. In der einen Kopie war hinter dem Wort Haus handschriftlich ein X eingefügt worden. Der dazugehörige handschriftliche Text unterhalb der...
... der Sachsen aufgeschrieben haben, darunter etwa das Lehnrecht, Strafrecht sowie das Familien- und Erbrecht. Er gilt deshalb als eines der wichtigsten Dokumenten der Rechtsgeschichte.Kloster...
... der Sachsen aufgeschrieben haben, darunter etwa das Lehnrecht, Strafrecht sowie das Familien- und Erbrecht.Kloster...
Frankfurt/Main - Bei einem Erbfall haben Pflichtteilsberechtigte das Recht, Grundbucheinträge einzusehen, die den Erblasser betreffen. Das Grundbuchamt darf nicht die Vorlage eines Erbscheins verlangen, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main.In dem verhandelten Fall hatte der Erblasser drei Kinder und vererbte alles seiner Witwe (Aktenzeichen: 20 W 72/11), wie die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) berichtet.
... Neustadt an der Weinstraße (Aktenzeichen: 5 K 301/11), wie die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.In dem verhandelten Fall war eine Frau in einem Feld tot aufgefunden worden. Nach Einschätzung der Polizei war ein Verbrechen nicht auszuschließen, die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Die Polizei beauftragte daraufhin ein Bestattungsinstitut mit der Überführung der Leiche. Das Ermittlungsverfahren wurde später allerdings...
... des Partners der Wille des anderen noch besteht. Darüber informiert die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) und verweist auf einen Beschluss des Oberlandesgerichts München (Aktenzeichen: 31 Wx 249/10).In dem verhandelten Fall hatte der Ehemann 1971 für sich und seine Frau ein gemeinschaftliches Testament aufgesetzt, dem die Frau 1977 durch eine schriftliche Erklärung beitrat. In dem Testament setzten sich die Eheleute gegenseitig und ihre beiden Söhne im...
... und während der Ehe ein gemeinschaftliches Testament aufgesetzt, wie die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) berichtet. In dem Testament setzten sich die beiden Ehepartner wechselseitig zu Alleinerben ein. 1987 ließ sich das Paar scheiden, nahm jedoch 1994 die Beziehung wieder auf. Im Februar 2009, einen Tag vor dem Tod des Mannes, heiratete das Paar erneut. Die Witwe beantragte einen Erbschein, der sie auf der Grundlage des gemeinschaftlichen Testaments als...
... Entscheidung des Amtsgerichts Meldorf (Aktenzeichen: 43 V 82/10) macht die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV) aufmerksam. In dem verhandelten Fall betrieb eine Gläubigerin die Zwangsvollstreckung gegen ihren Schuldner. Als dieser verstarb, wollte sie gegen dessen Witwe als Erbin die Zwangsvollstreckung fortsetzen. Dazu sollte ein Inkassounternehmen für die Gläubigerin einen Erbschein betragen.Das Amtsgericht wies den Antrag des Inkassounternehmens allerdings...
... das Brandenburgische Oberlandesgericht (Aktenzeichen: 13 U 79/10), wie die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.In dem Fall hatte der Großvater seinem Enkel mehrere Grundstücke als Schenkung überlassen, die dieser einige Zeit nach dem Tod seines Großvaters verkaufte. Seine Mutter und seine Tante, die beiden Töchter des Verstorbenen, waren je zur Hälfte Erbinnen geworden. Die Tante klagte, weil sie Auskunft über den Verkaufspreis haben wollte. Sie...
... unerbittlich. Es ging um den französischen Thron, auf den die Engländer mit Hinweis auf das Erbrecht Ansprüche erhoben. Als die Engländer die Oberhand gewannen, soll das Mädchen «himmlische Stimmen» gehört haben, die befahlen, den Prinzen zum König zu machen.Nichts Ungewöhnliches, denn die ersten Visionen hatte die Tochter wohlhabender Bauern bereits als 13-Jährige. Laut Gerichtsprotokoll sollen ihr die Heiligen Katharina und Margareta erschienen sein und der Erzengel Michael....
... entschied das Oberlandesgericht Hamm (Aktenzeichen: 15 W 167/10), wie die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.In dem Fall trat nach dem Tod der Eltern die gesetzliche Erbfolge zugunsten der drei Kinder ein. Es existierte allerdings ein Testament, in dem zwei der drei Geschwister als Erben eingesetzt wurden. Da der nicht berücksichtigte Sohn dachte, dieses Testament sei gültig, schlug er die Erbschaft aus jedem Berufungsgrund aus. Allerdings war das...
... - Erben und erben lassen? Wenn das so einfach wäre. Der Pflichtteil ist der größte Zankapfel im Erbrecht. Erbittert gestritten wird um das wer und das wie viel. Am Ende zählt Bares.Dass es im Streit um den Pflichtteil am Ende ausschließlich um Geld geht, gehört zu den wenigen sicheren Sachen. «Der Pflichtteil ist immer nur ein Geldanspruch», stellt Klaus Michael Groll, Gründungspräsident des Deutschen Forums für Erbrecht, fest. Wunschträume von Schmuck, Immobilien oder Gemälden...
Das Erbrecht ist als subjektives Recht das Recht (in Deutschland sogar Grundrecht nach Artikel 14 Grundgesetz), Verfügungen über das Eigentum oder andere veräußerbare Rechte zum Eintritt des eigenen Todes hin zu regeln und andererseits auch Begünstigter solcher Verfügungen zu werden (zu „erben“). Der Begriff Erbrecht bezeichnet im objektiven Sinn auch die Rechtsnormen, die sich mit dem Übergang des Vermögens einer Person (Erblasser) bei ihrem Tod auf eine oder mehrere andere Personen befassen.