... die Nationalkicker dann die Trainingsmüdigkeit aus den Beinen und entfachten gegen schwache Israelis das erwartete Offensivfeuerwerk. Joachim Löw sah insgesamt eine «ordentliche Leistung gegen einen sehr defensiven, aufsässigen, rustikalen Gegner, die uns Rückenwind gibt und ein gutes Gefühl und Sicherheit für die nächste Woche». Der Bundestrainer hatte die Aufstellung im Vergleich zur 3:5-Niederlage am Samstag in der Schweiz komplett verändert. Von Torhüter Manuel Neuer bis...
... deutsche Mannschaft auf die EM vorbereitet und wir am Sonntag in den Urlaub gehen», sagte Trainer Eli Guttman auf einer Pressekonferenz in Leipzig. Von seiner Auswahl forderte er deswegen für die Partie am Donnerstag in der Leipziger WM-Arena großen Einsatz. «Das wird ein Spiel, in dem jeder zweimal rennen und kämpfen muss für jeden», sagte Guttman.Die 1:7-Niederlage beim bislang einzigen Duell in Deutschland 2002 in Kaiserslautern spielt nach seiner Meinung keine Rolle mehr in der...
Tel Aviv/Jerusalem - Israelische Archäologen haben ein fast 3000 Jahre altes Siegel mit dem Wort «Bethlehem» darauf ausgegraben. Dies sei der älteste bekannte Hinweis außerhalb der Bibel auf die Existenz der späteren Geburtsstadt Jesu, sagte der Archäologe Eli Schukron am Mittwoch.
Berlin - Mit seiner Israel-Kritik hat Günter Grass heftige Kritik auf sich gezogen. Nun gießt der Literaturnobelpreisträger weiteres Öl ins Feuer: Er rückt den israelischen Innenminister Eli Jischai in die Nähe von Stasi-Chef Erich Mielke und spricht mit Blick auf das von Jischai verhängte Einreiseverbot von einer «in Diktaturen übliche(n) Praxis».Sein 2006 abgelegtes Bekenntnis, als 17-Jähriger Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein, hatte Grass' moralische Autorität schon massiv untergraben.
... schon mit seinem Amtsantritt vor drei Jahren verhängt habe. Der Innenminister von der strengreligiösen Schas-Partei hatte Grass am Sonntag zur unerwünschten Person erklärt.Grass bezeichnete das Einreiseverbot nun in einem Text in der «Süddeutschen Zeitung» als «Zwangsmaßnahme», die an DDR-Methoden erinnere. Zuvor sei ihm zweimal die Einreise in ein Land verboten worden - in die DDR und Ende der 1980er Jahre nach Birma. Grass bezeichnete dies als «in Diktaturen übliche Praxis»...
... Weltfrieden und könne das iranische Volk mit einem Erstschlag auslöschen. Israels Innenminister Eli Jischai von der strengreligiösen Schas-Partei hatte im israelischen Rundfunk daraufhin gesagt, man müsse dem 84-jährigen Grass eigentlich den Literaturnobelpreis aberkennen. Jischai hat gegen Grass ein Einreiseverbot nach Israel verhängt.Englund erklärte in einem Beitrag, den er in seinem Blog auf Deutsch, Englisch und Schwedisch veröffentlichte: «Unter Bezugnahme auf die jüngste...
... «Es war unangemessen, Israel als eine Gefahr für den Weltfrieden zu bezeichnen oder die israelische Politik mit der des Iran zu vergleichen.» Aber es wäre auch falsch, nun Grass in der politischen Kultur Deutschlands zur Unperson zu erklären. «Günter Grass war immer ein streitbarer Literat, dessen inhaltliche Positionen heftiger Kritik ausgesetzt waren. Das galt immer auch für seine Auseinandersetzung mit der SPD und umgekehrt», betonte Nahles.In dem Gedicht «Was gesagt werden...
... gegen Literaturnobelpreisträger Günter Grass stößt weiter auf Kritik. Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, nannte die Maßnahme übertrieben und populistisch. Innenminister Eli Jischai von der strengreligiösen Schas-Partei hatte Grass am Sonntag wegen dessen israelkritischen Gedichts zur unerwünschten Person erklärt. «Ich glaube, dass der Innenminister gar nichts von Deutschland versteht. Er betreibt Innenpolitik. Ich halte das für falsch»,...
... (dpa) - Israels Einreiseverbot gegen Günter Grass stößt weiter auf Kritik. Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, nannte die Maßnahme übertrieben und populistisch. Er glaube, dass Israels Innenminister gar nichts von Deutschland verstehe, sagte Primor in den ARD-«Tagesthemen». Für ihn sei Grass kein Antisemit. Zugleich kritisierte der Diplomat aber auch Grass' israelkritisches Gedicht. Die darin geäußerte Behauptung, Israel wolle den Iran auslöschen,...
Die israelische Zeitung «Haaretz» nannte dies am Montag «hysterisch» und eine «Überreaktion». Der israelische Historiker Tom Segev sprach im Interview mit «Spiegel Online» von einem «absolut zynischen und albernen Schritt des Innenministeriums». Auch in Deutschland gab es kritische Stimmen.Grass wollte sich auf dpa-Anfrage zum Einreiseverbot und zur weiteren Debatte um sein jüngstes Gedicht nicht äußern.Segev sagte, die Motivation des Ministers zu diesem Schritt sei der Versuch,...
(dpa) - Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, hat das von der israelischen Regierung gegen Günther Grass verhängte Einreiseverbot kritisiert. Die von Innenminister Eli Jischai verhängte Maßnahme gegen Grass sei übertrieben und populistisch, sagte er in den ARD-«Tagesthemen». «Ich glaube, dass der Innenminister gar nichts von Deutschland versteht», erklärte Primor. Für ihn sei Grass kein Antisemit. Zugleich kritisierte er aber auch Grass'...
... hatte sich verteidigt und seinen Kritikern Hass und eine Kampagne gegen ihn vorgeworfen.Der israelische Innenminister Jischai sagte nach Angaben seines Sprechers, das Gedicht von Grass habe darauf abgezielt, «das Feuer des Hasses auf den Staat Israel und das Volk Israel anzufachen». Grass wolle so «die Idee weiterbringen, die er früher mit dem Tragen der SS-Uniform offen unterstützt hat». Außerdem erklärte Jischai: «Wenn Günter Grass weiter seine verqueren und lügnerischen Werke...
... Grass darf wegen seines israelkritischen Gedichts nicht mehr nach Israel einreisen. Die israelische Regierung erklärte ihn am Sonntag zur Persona non grata, bestätigte ein Sprecher des Innenministers Eli Jischai. Auch in Deutschland geht die Kritik an dem 84-Jährigen wegen seines Gedichts weiter. In einem Beitrag für die Bild am Sonntag schrieb Außenminister Guido Westerwelle: «Israel und Iran auf eine gleiche moralische Stufe zu stellen, ist nicht geistreich, sondern...
... (dpa) - Israel hat Günter Grass zur Persona non grata erklärt. Ein Sprecher von Innenminister Eli Jischai bestätigte eine entsprechende Entscheidung. Als Persona non grata, also unerwünschte Person, darf Grass nicht mehr nach Israel einreisen. Der Literaturnobelpreisträger hatte in seinem Gedicht angeprangert, dass der Iran von einem atomaren Präventivschlag durch Israel bedroht sei, der das iranische Volk auslöschen könne. Zudem schrieb er, dass Israel den Weltfrieden gefährde....
... hatte sich verteidigt und seinen Kritikern Hass und eine Kampagne gegen ihn vorgeworfen.Der israelische Innenminister Jischai sagte nach Angaben seines Sprechers, das Gedicht von Grass habe darauf abgezielt, «das Feuer des Hasses auf den Staat Israel und das Volk Israel anzufachen». Grass wolle so «die Idee weiterbringen, die er früher mit dem Tragen der SS-Uniform offen unterstützt hat». Außerdem erklärte Jischai: «Wenn Günter Grass weiter seine verqueren und lügnerischen Werke...