Hilfen für die von der Schuldenkrise gebeutelten Eurostaaten erteilte EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag eine Absage - ausgerechnet in Barcelona, wo der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) ausnahmsweise tagte. Der Leitzins verharrt weiterhin auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent, über eine weitere Senkung diskutierte der EZB-Rat überhaupt nicht.Stattdessen nahm Draghi die Politik in die Pflicht. «Wir müssen einen Pfad für den Euro festlegen: Wo wollen wir in zehn Jahren...
Frankfurt/Main - Europas Währungshüter fordern nach ihrer jüngsten Geldflut Konsequenzen von Banken und Politik. «Es sind harte Reformen notwendig, um nachhaltiges Wachstum zu schaffen», mahnte EZB-Präsident Mario Draghi am Mittwoch in Frankfurt die Regierungen im Euroraum.
(dpa) - Europa ist nach Ansicht von EZB-Präsident Mario Draghi auf gutem Wege, die Staatsschuldenkrise zu überwinden. Es gebe Zeichen der Stabilisierung sowohl auf den Finanzmärkten als auch in der Wirtschaft insgesamt, sagte Draghi in Berlin. Für die Banken hätten sich zuletzt die Bedingungen, sich auf dem Anleihenmarkt zu finanzieren, wieder verbessert. Draghi sprach sich für eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik aus. Es gehe darum, die Eurozone weiter «auf den Pfad der...
Berlin - Europa ist nach Ansicht von EZB-Präsident Mario Draghi auf gutem Wege, die Staatsschuldenkrise zu überwinden. «Es gibt Zeichen der Stabilisierung sowohl auf den Finanzmärkten als auch in der Wirtschaft insgesamt, wenn auch noch auf niedrigen Niveaus», sagte Draghi am Montagabend in Berlin.Für die Banken hätten sich zuletzt die Bedingungen, sich auf dem Anleihenmarkt zu finanzieren, wieder verbessert.
... seines Interviews mit der «Bild»-Zeitung, das am Donnerstag veröffentlicht wurde, sagte der EZB-Präsident: «Das Schlimmste ist vorüber, aber es gibt auch noch Risiken. Die Lage stabilisiert sich.»Stark hielt dagegen: «Historisch wissen wir, dass jede besonders starke Expansion der Zentralbankbilanz mittelfristig zu Inflation führt.» Es sei nicht möglich, die gigantische Liquidität, rasch wieder aus dem Markt zu nehmen, sofern dies aufgrund anziehender Preissteigerungsraten...
... der ehemalige Wirtschaftsberater von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).Lob für Berlin kommt von EZB-Präsident Mario Draghi: «Deutschland ist ein Vorbild. Das alte europäische Sozialstaats-Modell ist nämlich tot, weil es viel zu oft nicht ohne Schulden auskam. Die Deutschen haben es neu erfunden - ohne übermäßige Schulden.» Draghis Kollege Jörg Asmussen hatte zuvor aber vor einer Immobilienblase gewarnt.Weidmann kritisierte in der «Süddeutschen Zeitung» (Donnerstag) den Sparkurs...
... seien nun Euro-Banknoten mit den drei verschiedenen Unterschriften des aktuellen und der früheren EZB-Präsidenten parallel in Umlauf. Alle anderen Merkmale der Banknoten seien gleich. Die Noten seien gleichermaßen gesetzliche Zahlungsmittel, betonte die Bundesbank.Nicht ohne Grund: Denn nachdem seinerzeit die ersten Scheine mit der Trichet-Unterschrift ausgegeben worden waren, waren die Bürger verunsichert. Viele Menschen hielten die neue Euro-Banknote mit dem Namenszug Trichets...
... Fokus. Zwar werden weder bei der Bank of England noch bei der EZB entscheidende Schritte erwartet. EZB-Präsident Mario Draghi dürfte aber mit zahlreichen Fragen zur Schuldenkrise und dem griechischen Schuldenschnitt konfrontiert...
... die EZB aus der Schusslinie, weil sie ihr umstrittenes Anleihenkaufprogramm zurückführen konnte. EZB-Präsident Mario Draghi sagte dazu vorige Woche der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung»: «Übrigens wurde die Wirkung des Dreijahrestenders unterschätzt ..., weil viele eine Ausweitung der Staatsanleihenkäufe von der EZB erwarteten, die berühmte "Bazooka". Vielleicht hätte ich den Tender als "Dicke Bertha" ankündigen sollen, dann hätten alle zugehört.»Bei der ersten Runde im Dezember...
(dpa) - EZB-Präsident Mario Draghi glaubt an den Erfolg des zweiten Hilfspakets für Griechenland. Mit dem Abschluss des umfangreichen Finanzpakets mache man klar: Europa helfe Griechenland, und wichtige internationale Institutionen wie der IWF helfen mit, sagte Draghi der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Griechenland habe begonnen zu handeln. Draghi erwartet außerdem eine ausreichende Beteiligung der Gläubiger an dem freiwilligen Forderungsverzicht für...
(dpa) - Die Regierungsparteien in Griechenland haben sich nach Angaben von EZB-Präsident Mario Draghi auf ein neues Sparpaket geeinigt. «Vor ein paar Minuten habe ich einen Anruf des griechischen Ministerpräsidenten bekommen, der mir sagte, dass eine Einigung erzielt wurde», sagte Draghi. Einzelheiten nannte der Italiener zunächst nicht. Zuletzt hatte es geheißen, es gebe in Athen vor allem noch Klärungsbedarf wegen der Renten. Auch in Athen verdichteten sich die Anzeichen, dass...
... Spekulationen über eine Beteiligung der EZB an den Verlusten entbehren jeder Grundlage», sagte EZB-Präsident Mario Draghi in Frankfurt. Er könne frühestens nach dem Treffen der Euro-Finanzminister am Abend sagen, was möglich sei. Draghi betonte, er lehne weiterhin «jeden Trick» ab, die EZB-Verträge zu umgehen. Diese verbieten der Notenbank die direkte Finanzierung von Staatsschulden.Die Notenbank ist einer der größten Schuldner Athens, weil sie seit Mai 2010 auf dem Sekundärmarkt...
(dpa) - Die Regierungsparteien in Griechenland haben sich nach Angaben von EZB-Präsident Mario Draghi auf ein neues Sparpaket geeinigt. Vor ein paar Minuten er einen Anruf des griechischen Ministerpräsidenten bekommen, der sagte, dass eine Einigung erzielt wurde, sagte Draghi in Frankfurt. Einzelheiten nannte der Italiener zunächst nicht. Zuletzt hatte es geheißen, es gebe in Athen vor allem noch Klärungsbedarf wegen der...
... ihr Engagement zur Lösung der europäischen Staatsschuldenkrise aus? Heute wird sich EZB-Präsident Mario Draghi erneut Fragen dazu gefallen lassen müssen. An der Zinsschraube dürfte die EZB zunächst nicht weiter drehen. Der Leitzins liegt ohnehin schon auf dem Rekordtief von 1,0 Prozent. Mit Milliarden für klamme Banken stützt die EZB zusätzlich die schwächelnde...
... des dauerhaften Rettungsschirms ESM tobt weiter. In Griechenland bleibt die Lage alarmierend.EZB-Präsident Mario Draghi schlug am Freitag düstere Töne an. Die Schuldenkrise werde andauern, die harten Sparprogramme bedrohten das Wachstum: «Viele der betroffenen Länder wachsen nicht.» Bei Griechenlands Schuldenschnitt rückt ein Ergebnis laut EU-Kommission in greifbare Nähe, viele Experten sind dennoch skeptisch.Forderungen nach einer Aufstockung des 500-Milliarden-Schirms ESM, der...