... bildeten weniger aus. Jetzt geht es wieder aufwärts, damit verbessert sich auch die Lage für Lehrstellenbewerber. Jugendliche sollten sich aber auch überregional nach einer Stelle umschauen. Und sie dürfen nicht nur Trendberufe im Blick haben.«Wir gehen davon aus, dass sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt weiter entspannen wird», sagt Andreas Pieper vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. «Das Angebot an Lehrstellen wird voraussichtlich wachsen und die Zahl der...
... Einzelhandelskauffrau.» Gerade bei Frauen sei das ein Problem: Die Hälfte aller weiblichen Lehrstellenbewerber strebe nur drei bis vier Berufe an. Dadurch sei das Rennen um die Plätze in diesen Berufen besonders eng.Oft sei das eine Imagefrage, sagte Pieper. «Berufe, die keinen attraktiven Namen haben, fallen durch den Rost.» Der Mediengestalter sei sehr beliebt, «weil die Medien bei Jugendlichen hoch angesehen sind». Weniger gefragt sei der Beruf des Produktionstechnologen, der...
... lässt der Aufschwung nach der Wirtschaftskrise eine verbesserte Ausgangslage für Lehrstellenbewerber erwarten. «Wenn der Aufschwung sich fortsetzt, ist die Hoffnung groß, dass sich das auch auf den Ausbildungsmarkt niederschlägt», sagte Pieper. Diese Hoffnung beziehe sich etwa auf Branchen wie den Maschinenbau. «Die Autobauer haben in der Krise ja sehr gelitten, da sieht es jetzt wieder besser aus.» Noch sei es aber zu früh für eine Prognose darüber, wie viele...
(dpa/tmn) - Entspannung auf dem Azubi-Markt: Im vergangenen Jahr sind weniger Lehrstellenbewerber gänzlich leer ausgegangen als früher. Das teilt die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit.Sie hat am 30. September 2010 rund 12 300 unversorgte Bewerber erfasst - das waren 3400 weniger als ein Jahr zuvor. Am Ende der Nachvermittlung gab es Anfang dieses Jahres noch 5800 Bewerber, die weiter auf der Suche waren, weil sie weder eine Lehrstelle oder etwa einen Platz für eine...
die Hälfe aller Lehrstellenbewerber muss, bevor er eine Lehre antreten kann, eine spezielle Förderung durchlaufen. Zwar sei die Zahl der von der Bundesagentur für Arbeit als «nicht ausbildungsreif» eingeschätzten Jugendlichen zwischen 2005 und 2008 wieder leicht zurückgegangen - und zwar von 55 Prozent auf 47,3 Prozent. Doch es sei noch immer schwierig, Schulabgängern dieser Gruppe einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Als ausbildungsreif gilt, wer ohne Probleme lesen...