Doha/Damaskus - Die Außenminister der Arabischen Liga haben UN-Vermittler Kofi Annan aufgefordert, einen Zeitplan für seine Mission in Syrien festzulegen.Der Ministerpräsident von Katar, Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani, sagte während einer Sondersitzung, an der auch Annan teilnahm: «Es ist nicht akzeptabel, dass Massaker und Blutvergießen weitergehen, während diese Mission endlos andauert.»Annan räumte ein, dass sein Sechs-Punkte-Friedensplan bislang nicht umgesetzt wurde.
Syrien wandelt sich immer mehr zu einem rechtsfreien Raum. Milizen massakrieren ungestraft Zivilisten. Revolutionäre üben Selbstjustiz. Außerdem mischen Al-Kaida-Anhänger mit. Die USA erwägen deshalb eine Intervention ohne UN-Mandat. Doch ein Militärschlag schürt nicht nur die Angst der Syrer.
Nach dem Massaker im syrischen Al-Hula erwägt Frankreichs Präsident François Hollande eine Militärintervention mit UN-Mandat. Washington ist dagegen und befürchtet ein «noch größeres Gemetzel». Doch reicht der diplomatische Schritt vieler Staaten, syrische Botschafter auszuweisen?
Washington - Mit Sonnenbrille im Weißen Haus: Die Musik-Legende Bob Dylan (71) ist von US-Präsident Barack Obama mit der US-Freiheitsmedaille («Presidential Medal Of Freedom») gewürdigt worden.
Damaskus/New York - Nach den jüngsten Gräueltaten in Syrien droht der französische Präsident François Hollande als erster westlicher Spitzenpolitiker mit einem Waffengang.
Damaskus/Berlin - Nach dem Massaker an mehr als 100 Zivilisten in Syrien wächst die internationale Empörung über das Regime von Präsident Baschar al-Assad.
Nach dem Massaker in Al-Hula lassen erste Staaten Taten sprechen: Australien, die USA und mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, weisen syrische Diplomaten aus. Amerika spricht sogar von einer möglichen militärischen Intervention, während Kofi Annan seinen Friedensplan noch zu retten versucht.