... einmal von der IOC- Evaluierungs-Kommission besucht. Der Abschlussbericht der Experten soll den IOC-Mitgliedern als Vorlage für die finale Abstimmung dienen.Die Bemühungen Dohas, die Spiele erstmals in ein Öl-Emirat zu bringen, scheiterten dagegen erneut frühzeitig. Der schwerreiche Gastgeber der Fußball-WM 2022 bot dem IOC angesichts der globalen Wirtschaftskrise zwar finanzielle Planungssicherheit, aber zu viele Aspekte sprachen gegen die Katerer. Der späte Austragungstermin im...
... für eine Mammutveranstaltung wie Olympia ohnehin zu klein. Ohne den Kandidaten Doha kämen die IOC-Mitglieder gar nicht erst in Versuchung, dem Charme der Petrodollars aus der Wüste zu erliegen. Bei Baku sind die fehlende Erfahrung beim Veranstalten von Großereignissen, mäßige Infrastruktur und die fragwürdige Menschenrechtssituation in Aserbaidschan die größten Mängel.Knapp zwei Monate vor der Eröffnungsfeier in London bereitet das IOC in Quebec seine Zukunft vor. Nie war es so...
... der «Bild»-Zeitung. «Europa hat uns verraten. Ich hätte nie gedacht, dass die europäischen IOC-Mitglieder lieber für Südkorea stimmen als für München.»Blatter hatte erklärt, Hoeneß habe mit seiner Kritik an der Vergabe der Fußball-WM nach Südafrika die afrikanischen Länder nachhaltig verprellt. «Ohne die zwölf afrikanischen Stimmen kriegt man keine Olympischen Spiele», hatte der Präsident des Fußball-Weltverbandes gesagt. Die Münchner Bewerbung um die Winterspiele 2018...
... indem das IOC den eigenen Augenschein wieder zulässt, durch die Besuche der Kandidatenstädte von IOC-Mitgliedern, und zwar in Gruppen und damit in kontrollierter Form? Und wie kann man den immer größeren Aufwand der Kandidaten begrenzen? Aus Südkorea ist bekanntgeworden, dass Pyeongchangs Bewerbung rund 100 Millionen Dollar gekostet hat....Rogge: «Wir sind total dagegen, die Besuche wieder einzuführen, und das aus gutem Grund. Übrigens würden die Kosten dafür nach unseren...
... beträgt zehn Millionen Dollar, wir müssen nicht mehr vom geborgten Geld leben.» Nun mussten IOC-Mitglieder keinen Jahresbeitrag mehr zahlen, ihre Auslagen wurden erstattet, sie wurden zu gehätschelten, umworbenen Akteuren in einer zunehmend materialisierten olympischen Welt. Das öffentliche Reden über Finanzen war im «alten» IOC ein Tabubruch. Drei Jahrzehnte später weist Rogge stolz darauf hin, dass der Kontostand des Ringe-Unternehmens auf eine halbe Milliarde Dollar angewachsen...
... Münchens 25:63-Stimmendebakel gegen Pyeongchang vor allem die Zerrissenheit der europäischen IOC-Mitglieder moniert. «Ich klage an: Die europäischen Mitglieder des IOC haben München verraten.» Am Wochenende schimpfte er in einem Interview der «Passauer Neue Presse» («blamabler kann man es nicht machen, furchtbar») - und forderte den bayerischen Verdienstorden für Münchens sächsische Frontfrau Katarina Witt.Rogge hatte allen Grund zur Milde und Gelassenheit. Mit Ovationen wurde...
... hatte nach dem 25:63-Stimmendebakel vor allem gegen die Zerrissenheit der europäischen IOC-Mitglieder gewettert: «Ich klage an: Die europäischen Mitglieder des IOC haben München verraten.» Es würden allein Eigeninteressen regieren. Das sei furchtbar, so der «Kaiser».Rogge betonte erneut, Pyeongchangs Sieg sei kein Trend. «Die erste Bedingung ist Qualität. Das nächste Mal könnten wir mit den Olympischen Spielen auch wieder in ein sogenanntes traditionelles Land gehen»,...
... die erfolglose Münchner Bewerbung, hatte nach der Wahlpleite die Zerrissenheit der europäischen IOC-Mitglieder gerügt: «Ich klage an: Die europäischen Mitglieder des IOC haben München...
... haben München verraten», erklärte Beckenbauer in einem Interview der Bild-Zeitung. Viele IOC-Mitglieder würden lieber an eine spätere Kandidatur des eigenen Landes denken und wollten so ihre Chancen nicht beschädigen. «Dann heben sie lieber die Hand für Korea als für München oder Annecy. Die Zerrissenheit, die unserem Kontinent solche Probleme bereitet, spiegelt sich im IOC wider. Es regieren allein Eigeninteressen. Ich finde das furchtbar», meinte der 65-Jährige,...
... haben München verraten», erklärte Beckenbauer in einem Interview der «Bild-Zeitung». Viele IOC-Mitglieder würden lieber an eine spätere Kandidatur des eigenen Landes denken und wollten so ihre Chancen nicht beschädigen.«Dann heben sie lieber die Hand für Korea als für München oder Annecy. Die Zerrissenheit, die unserem Kontinent solche Probleme bereitet, spiegelt sich im IOC wider. Es regieren allein Eigeninteressen. Ich finde das furchtbar», meinte der 65-Jährige, der...
... Aber die olympische Entwicklungshilfe für den südkoreanischen Skiort aus der Retorte war den IOC-Mitgliedern wichtiger. Die alpenländische Tradition war gegen die asiatische Reißbrett-Vision mit ihren 499 Schneekanonen chancenlos. Pyeongchangs historischer Wahlsieg hat die olympische Winterwelt um Südkorea erweitert.Auch Münchens Frontfrau Katarina Witt konnte ihren Seelenkater nicht weglächeln und erst recht nicht sofort an ein Weiterkämpfen denken. Nach dem Bewerbungs-Marathon...
... stand.»«Hankyoreh»: «Pyeongchang hat mit seinem Motto 'Neue Horizonte' auf die Herzen der IOC-Mitglieder gezielt.Da wir das einzige geteilte Land der Welt sind, werden wir weltweit mehr Aufmerksamkeit bekommen. Und wenn es hilft, eine friedvolle Atmosphäre zwischen Süd- und Nordkorea zu schaffen, wird das mehr wert sein als jeder wirtschaftliche Profit.»RUSSLAND:«Sport Express»: «Erstens war ein Austragungsort in Europa nicht zu erwarten, zweitens war die - bereits dritte -...
... der Beste wird gewinnen.»Für Katarina Witt war es München - für die überwältigende Zahl der IOC-Mitglieder jedoch Pyeongchang. «Es ist enttäuschend.» An der zweimaligen Eiskunstlauf-Olympiasiegerin, die aus ihrer aktiven Athletenzeit die Launen der Kampfrichter bei der Benotung kennt, lag die nächste deutsche Bewerbungspleite sicherlich nicht.Die 45-Jährige, die im Juli 2009 als Chefin des Kuratoriums angefangen hatte und 14 Monate später nach dem Rücktritt von Willy Bogner an...
... Ho (Vorsitzender des Bewerbungskomitees von Pyeongchang): «Ich denke, wir konnten die Herzen der IOC-Mitglieder mit unserer Präsentation bewegen. Ich spürte, dass uns die Emotionen den Sieg einbrachten, doch habe ich nicht solch einen großen Stimmenabstand erwartet. Ich hatte nur gehofft, dass wir die Mehrheit erhalten.»Kim Yu Na (südkoreanische Eiskunstlauf-Olympiasiegerin): «Ich bin heute genauso froh wie bei Wettbewerben. So viele Menschen haben so viel getan für die...
Präsentation war wunderbar, doch sie konnte die 95 IOC-Mitglieder nicht mehr umstimmen. Die Entscheidung für einen der drei Kandidaten hatte jeder dieser Damen und Herren höchstwahrscheinlich schon im Kopf als sie oder er ins südafrikanische Durban flogen. Insofern war die ganztägige IOC-Sitzung eine quälende Show. Man hätte ebenso gut alles in fünf Minuten über die Bühne bringen können. Nach welchen Kriterien die IOC-Mitglieder letztlich entschieden, wird ihr Geheimnis...