Mette-Marit, Königin von Norwegen

Königin Mette-Marit von Norwegen

Mette-Marit, Königin von Norwegen, wurde am 19. August 1973 in Kristiansand in Norwegen geboren. Sie entstammt einer bürgerlichen Familie und heiratete den damaligen Kronprinzen Haakon am 25. August 2001. Zusammen hat das royale Ehepaar zwei Kinder: Kronprinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus. Aus einer früheren Verbindung hat Mette-Marit ihren Sohn Marius Borg Høiby in die Familie gebracht.

Erst seit August 2026 trägt sie den Königinnentitel - lange wurde spekuliert, ob sie aufgrund für diese Rolle überhaupt in Frage käme. In die Kritik geraten war Mette-Marit vor allem durch ihre Freundschaft mit dem US-Sexualverbrecher Jeffrey Epstein.

Mette-Marits Lungenerkrankung

Mette-Marit macht seit Jahren öffentlich auf ihre chronische Lungenkrankheit aufmerksam. Im Oktober 2018 gab das norwegische Königshaus bekannt, dass bei ihr eine seltene Form der Lungenfibrose diagnostiziert wurde. Diese Gewebeveränderung führt dazu, dass das Lungengewebe vernarbt, was das Atmen erschwert und die Belastbarkeit einschränkt. Im Sommer 2026 erhielt Mette-Marit eine lebensrettende Lungentransplantation.

Trotz ihrer Erkrankung setzt sie sich intensiv für soziale und kulturelle Anliegen ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Kunst und Literatur; so engagierte sie sich jahrelang als Sonderbotschafterin für das Hilfsprogramm UNAIDS der Vereinten Nationen, um junge Menschen im Kampf gegen HIV und AIDS zu unterstützen, und macht sich für psychische Gesundheit sowie die Linderung von Armut stark.

Mette-Marit von Norwegen

Urteil gefallen - Mette Marits Sohn kommt mit vier Jahren davon

Das Urteil ist gefallen: Marius Borg Høiby, der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, muss für vier Jahre ins Gefängnis. Nach einem der aufsehenerregendsten Strafprozesse Norwegens der vergangenen Jahre entschied das Osloer Amtsgericht am Montag über das Schicksal des 29-Jährigen. Das Strafmaß liegt deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft.