Mette-Marit: Nach Lungen-OP – erst Erfolg, dann der Dämpfer für Kronprinzessin und Haakon
Nach der schweren Lungentransplantation gibt es für Mette-Marit endlich positive Nachrichten. Ihre Stiftung verzeichnet Rekordspenden und profitiert von großer Solidarität in Norwegen – wenn auch mit einem kleinen Dämpfer.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Rekordspenden für die Stiftung von Mette-Marit und Haakon
- Große Solidarität nach der Lungentransplantation der Kronprinzessin
- Jugendprojekt "Flyt" gewinnt immer mehr Unterstützer
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Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat eine neue Lunge erhalten. Bei der Transplantation kam es zwar zu einigen Komplikationen, inzwischen befindet sich die 52-Jährige jedoch auf dem Weg der Besserung. Nach einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens gibt es für Mette-Marit und ihren Ehemann Kronprinz Haakon nun weitere erfreuliche Nachrichten: Die gemeinsame Stiftung kann sich über so viele Spenden freuen wie nie zuvor.
Rekordspenden für die Stiftung des Kronprinzenpaares in Norwegen
Die vergangenen Monate waren für die norwegische Königsfamilie von zahlreichen Belastungen geprägt. Neben den Schlagzeilen um Mette-Marits Gesundheitszustand und weiteren familiären Krisen sorgt nun eine positive Entwicklung für Hoffnung.
Wie der norwegische Sender TV2 laut "Gala" berichtet, erzielte der Kronprinzenpaar-Fonds im Jahr 2025 Einnahmen in Höhe von 19,5 Millionen norwegischen Kronen. Das entspricht rund 1,77 Millionen Euro und bedeutet sowohl einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr als auch eine Verdopplung im Vergleich zu 2021.
Lungentransplantation löste große Solidarität aus
Nachdem Ende 2025 bekannt geworden war, dass Mette-Marit wegen ihrer Lungenfibrose auf eine Lungentransplantation vorbereitet wird, stieg in Norwegen die Zahl der Organspende-Registrierungen deutlich an. Die Operation erfolgte schließlich im Juni 2026.
Doch die Rekordeinnahmen der Stiftung gehen nach Angaben der Verantwortlichen nicht allein auf die große Anteilnahme rund um die Kronprinzessin zurück.
Geschäftsführerin Tonje Glorvigen Apeland erklärte: "Wir haben in den letzten Jahren unser Engagement von der Unterstützung fremder Projekte für Jugendliche auf ein eigenes Projekt für Jugendliche ausgeweitet."
Jugendprojekt "Flyt" überzeugt immer mehr Unterstützer
Im Mittelpunkt steht inzwischen das Programm "Flyt", das Jugendliche beim Übergang auf weiterführende Schulen begleitet und Schulabbrüche verhindern soll. Das Projekt wird gemeinsam mit Kommunen umgesetzt und wächst kontinuierlich.
Apeland betont: "Wir erhalten verstärkte Unterstützung von unseren guten Kooperationspartnern, um 'Flyt' an noch mehr Orten umsetzen zu können."
Mehr Projekte und ein größeres Engagement hätten letztlich auch zu den höheren Spendeneinnahmen beigetragen.
Trotz kleiner Verluste fällt die Bilanz positiv aus
Einen kleinen Dämpfer gibt es jedoch. Die Stiftung weist operativ weiterhin ein leichtes Defizit aus. Dieses wird jedoch durch hohe Finanzerträge vollständig ausgeglichen. Unter dem Strich steht deshalb dennoch ein positives Gesamtergebnis. Für Mette-Marit und Haakon dürfte der Erfolg ihrer Stiftung trotz dieses kleinen Dämpfers eine erfreuliche Nachricht sein. Gerade in einer Zeit voller persönlicher Herausforderungen ist die positive Entwicklung des Fonds ein wichtiges Zeichen. Während sich die Kronprinzessin weiter von ihrer schweren Operation erholt, zeigt das Ergebnis, dass ihr gesellschaftliches Engagement auf breite Unterstützung stößt.
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mlk/news.de
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