Marius Borg Høiby: Höhere Haftstrafe statt Freispruch? Sohn von Königin Mette-Marit muss zittern
Marius Borg Høiby muss zittern. Dem Stiefsohn von König Haakon von Norwegen droht im Berufungsverfahren eine noch härtere Strafe als die bisherigen vier Jahre Haft. Inzwischen steht auch fest, welche Berufsrichterin gemeinsam mit vier Laien über das Schicksal von Königin Mette-Marits Sohn entscheiden wird.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Marius Borg Høiby droht höhere Haftstrafe nach Berufungsverfahren
- Sohn von Norwegen-Königin Mette-Marit muss vor neuer Berufsrichterin zittern
- Elisabeth Wittemann als zweite Berufsrichterin neben Frode Elgesem im Berufungsverfahren
- Bald kein Knast mehr? Marius Borg Høiby hofft auf Freispruch
Das Berufungsverfahren gegen Marius Borg Høiby, den Stiefsohn des norwegischen Königs Haakon, nimmt weiter Gestalt an. Wie das Borgarting-Berufungsgericht am 27. Oktober gegenüber "Se og Hør" bestätigte, wird Elisabeth Wittemann als zweite Berufsrichterin neben dem bereits bestimmten Vorsitzenden Frode Elgesem fungieren.
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Marius Borg Høiby muss zittern - höhere Haftstrafe statt Freispruch?
Marius Borg Høiby war im Juni dieses Jahres vom Bezirksgericht Oslo unter anderem wegen Vergewaltigung und Misshandlung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er bestreitet die Vorwürfe und legte gegen drei der Schuldsprüche Berufung ein. Die Anklagebehörde hingegen betrachtet das bisherige Strafmaß als zu gering. Dem Sohn von Königin Mette-Marit droht damit sogar eine härtere Strafe.
Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung und Misshandlung zu vier Jahren Knast verurteilt
Das Bezirksgericht Oslo sah es im Laufe der ersten Verhandlung als erwiesen an, dass Marius Borg Høiby zwei Vergewaltigungen begangen und seine damalige Partnerin Nora Haukland in der Beziehung misshandelt hatte. Doch gegen genau diese drei Schuldsprüche wehrt sich der 29-Jährige nun vor dem Berufungsgericht. Weitere Verurteilungen aus dem erstinstanzlichen Verfahren hat er hingegen nicht angefochten. Diese sind damit bereits rechtskräftig. Sein neues Verteidigerteam, bestehend aus Alexander Greaker und Daniel Storrvik, soll ihn nun in der nächsten Instanz vertreten.
Elisabeth Wittemann als zweite Berufsrichterin in Marius Borg Høibys Berufungsverfahren
Elisabeth Wittemann bringt mehr als 17 Jahre Erfahrung auf der Richterbank mit. Besondere Aufmerksamkeit erregte sie 2014, als sie den Prozess gegen den früheren TV-Tänzer Julio Kopseng leitete. Dieser wurde damals wegen sexueller Übergriffe auf insgesamt 19 Frauen zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt. Neben Wittemann werden der zweite Berufsrichter Frode Elgesem und fünf Laienrichter an Marius Borg Høibys Verfahren mitwirken. Die Laienrichter benötigen keine juristische Ausbildung, besitzen bei der Schuldfrage und der Beweiswürdigung jedoch dasselbe Stimmgewicht wie die beiden Berufsrichter.
Die Hürde für einen erneuten Schuldspruch ist klar definiert: Mindestens fünf der insgesamt sieben Richter müssen für eine Verurteilung votieren. Dabei gilt eine zusätzliche Bedingung. Wenigstens ein Berufsrichter muss unter den zustimmenden Stimmen sein. Gleichzeitig können Elgesem und Wittemann allein keine Verurteilung herbeiführen. Selbst wenn beide für schuldig stimmen, müssten mindestens drei der fünf Laienrichter diese Einschätzung teilen.
Bald kein Knast mehr? Marius Borg Høiby hofft auf Freispruch
Für das Berufungsverfahren sind insgesamt 16 Verhandlungstage angesetzt – vom 9. Februar bis zum 5. März 2027. Tatsächlich würde aber selbst ein Freispruch in allen drei angefochtenen Punkten Marius Borg Høiby nicht vollständig entlasten. Die übrigen, bereits rechtskräftigen Schuldsprüche blieben bestehen – das Gericht müsste dann eine neue Gesamtstrafe dafür festsetzen.
Marius Borg Høiby befindet sich seit Februar 2026 in Untersuchungshaft, die mittlerweile per elektronischer Fußfessel auf dem königlichen Anwesen Skaugum vollzogen wird. Diese Zeit wird auf eine etwaige Freiheitsstrafe angerechnet.
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fka/news.de/stg
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