Mette-Marit: Erneute Sorge um die Kronprinzessin – sie fehlt an Haakons Seite

König Haakon VIII. lädt zu einem wichtigen Dinner im Palast. Und fast alle kamen. Nur eine fehlte an diesem besonderen Tag abermals – Königin Mette-Marit. Während die Sorge um die Königin wächst, ist es Mutter Sonja, die stets an Haakons Seite weilt.

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Einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte: Mette-Marit und König Haakon bei der Trauerfeier des verstorbenen Königs Harald im September. (Foto) Suche
Einer ihrer letzten öffentlichen Auftritte: Mette-Marit und König Haakon bei der Trauerfeier des verstorbenen Königs Harald im September. Bild: picture alliance/dpa/Pool NTB/Paul S. Amundsen
  • König Haakon ohne Mette-Marit beim Gouverneurs-Dinner – Königin Sonja springt ein
  • Nach Lungentransplantation – Königin muss lange auf öffentliche Auftritte verzichten
  • Mit 89 Jahren im Dauereinsatz – Sonja vertritt ihre Schwiegertochter
  • Norwegisches Königshaus unter Druck – Haakon führt royale Pflichten allein fort

Am gestrigen Dienstagabend hat König Haakon VIII. (53) die norwegischen Regionalgouverneure zu einem festlichen Dinner im Osloer Schloss empfangen. Die Veranstaltung begann laut offiziellem Terminkalender des Palastes um 20 Uhr und war eines der wenigen, offiziellen Ereignisse, die man im norwegischen Königshaus nicht verpassen sollte.

Gouverneurs-Dinner ohne Mette-Marit – Haakon zählt auf Mutter Sonja

Eine jedoch blieb auch an diesem Abend der Öffentlichkeit fern. An der Seite von König Haakon fungierte erneut seine Mutter Königin Sonja (89) als Gastgeberin. Königin Mette-Marit (53) fehlte bei dem Empfang – sie erholt sich weiterhin von ihrer Lungentransplantation im vergangenen Juni. Überraschend ist diese Tatsache allerdings nicht. Der norwegische Hof hatte Anfang Oktober bekannt gegeben, dass die Königin voraussichtlich bis Sommer 2027 keine offiziellen Pflichten übernehmen wird. Und dennoch wächst die Sorge um die norwegische Königin. Vor wenigen Wochen sprachen die Ärzte über den gesundheitlichen Zustand Mette-Marits. Demnach ein normales Leben nach der Lungentransplantation kaum möglich sei. Gerade in der Anfangszeit müsse man immer wieder mit Komplikationen rechnen.

Mette-Marits langer Weg zurück – nach der Lungentransplantation braucht sie Zeit

Mette-Marit unterzog sich im Juni einer Lungentransplantation und befindet sich seitdem in einer intensiven Genesungsphase.

Für König Haakon bedeutet dies, dass er über einen langen Zeitraum ohne seine Ehefrau bei offiziellen Anlässen auftreten muss. Diese Lücke füllt seine Mutter Sonja mit bemerkenswerter Zuverlässigkeit. Bereits beim Stortingsdinner am 22. Oktober hatte Haakon in seiner Rede den Gesundheitszustand seiner Frau thematisiert – ein Moment, der den emotionalen Druck verdeutlichte, unter dem der neue König seine Amtsgeschäfte führt.

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Königin Sonja – mit 89 Jahren unermüdlich im Einsatz

Für die verwitwete Königin war der gestrige Abend bereits der zweite große repräsentative Auftritt innerhalb weniger Wochen. Am 22. Oktober hatte sie Haakon beim ersten Stortingsdinner seiner Regentschaft begleitet, als die Mitglieder des norwegischen Parlaments ins Schloss geladen waren.

Auch international bleibt Sonja aktiv. Nur wenige Tage vor dem gestrigen Dinner war sie von offiziellen Terminen in Spanien zurückgekehrt. Ende Oktober hatte sie im Museo Picasso Málaga die Ausstellung "Munch–Picasso" eröffnet und anschließend die Norwegische Schule im südspanischen Benalmádena besucht, berichtet die "Bunte".

Norwegen-Royals unter Druck: Königliche Tradition in schweren Zeiten

Bei den am Dienstag geladenen Gästen handelte es sich um die sogenannten Statsforvaltere – die höchsten staatlichen Verwaltungsvertreter der norwegischen Regionen. Sie werden von der Regierung bestellt und sind unter anderem für die Kontrolle der Umsetzung staatlicher Beschlüsse zuständig. Das Dinner bot Haakon die Möglichkeit, mit diesen wichtigen Vertretern persönlich ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Empfang knüpfte der Monarch an eine lange Tradition festlicher Abendessen im Osloer Schloss an. Zugleich setzte er die repräsentativen Pflichten fort, die er seit dem Tod seines Vaters König Harald V. am 28. August wahrnimmt. Im großen Speisesaal des Schlosses kommen bei derartigen Anlässen traditionell kostbares Porzellan, historisches Tafelsilber und aufwendiger Blumenschmuck zum Einsatz. Details zum Menü oder zur Sitzordnung gab der Hof nicht bekannt.

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