Mette-Marit: Norwegen-Königin öffentlich vorgeführt - hier wird sie zur Spott-Figur
Jetzt wird es richtig bitter für Mette-Marit: Ein norwegischer Künstler macht die Königin zur Wachsfigur – und setzt sie ausgerechnet neben Jeffrey Epstein. Für die Besucher wird die umstrittene Szene damit zur makabren Foto-Kulisse.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Mette-Marit erntet bitteren Spott
- Künstler macht Mette-Marit zur Wachsfigur – neben Jeffrey Epstein
- Besucher können sich zwischen die beiden Figuren setzen und Fotos machen
- Künstler Morten Viskum greift damit ein veröffentlichtes Epstein-Foto auf
Mette-Marit wird in Oslo auf besonders provokante Weise vorgeführt: In unmittelbarer Nähe zum norwegischen Königsschloss sitzt die Königin als lebensgroße Wachsfigur neben dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Die Installation greift damit ausgerechnet jene Bilder auf, die im Zusammenhang mit ihrer früheren Verbindung zu Epstein für Aufsehen sorgten.
Bitterer Spott für Mette-Marit: Künstler setzt sie neben Jeffrey Epstein
Die Installation trägt den Titel "The Beginning of the End" und ist seit dem 29. September im Open Art Market in Oslo zu sehen. Auf einem Sofa sitzen Mette-Marit und Epstein Seite an Seite. Dazwischen bleibt bewusst Platz für Besucher, die sich dort fotografieren lassen können.
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Die Wirkung ist unmissverständlich provokant: Mette-Marit wird gemeinsam mit Epstein inszeniert und damit öffentlich zum Gegenstand von Spott und Kritik. Als Vorlage diente ein Foto aus den veröffentlichten Epstein-Akten, das die damalige Kronprinzessin auf dem Sofa des US-Milliardärs zeigt.
Künstler schlüpft selbst in die Rolle von Epstein
Hinter der Aktion steckt der norwegische Künstler Morten Viskum. Er ist für provokante Arbeiten bekannt und stellt sich regelmäßig selbst als umstrittene Persönlichkeiten dar. Auch diesmal verkörpert er Epstein selbst.
Über die Vorlage für seine neue Arbeit sagte Viskum gegenüber "NRK": "Das Bild von ihr auf seinem Sofa hat sich mir ins Gedächtnis eingebrannt. Das ist das Erste, woran ich denke, wenn es um ihn geht".
Epstein-Kontakte bringen Mette-Marit erneut in Bedrängnis
Die Kunstaktion trifft Mette-Marit zu einem besonders brisanten Zeitpunkt. Veröffentlichte Dokumente machten in diesem Jahr deutlich, dass der Kontakt zwischen ihr und Epstein umfangreicher war als zuvor bekannt. Mette-Marit räumte im März gegenüber "NRK" ein, Epsteins Vergangenheit nicht gründlich genug überprüft zu haben. Unter Tränen erklärte sie zudem, manipuliert und getäuscht worden zu sein.
Während in Norwegen inzwischen parlamentarische Anhörungen zu Epsteins Verbindungen laufen, gehört Mette-Marit nicht zu den Befragten.
Die Installation in Oslo sorgt damit dafür, dass das belastende Epstein-Bild für die Königin nicht nur in den Schlagzeilen bleibt – sondern plötzlich als lebensgroße Wachs-Szene mitten in der Öffentlichkeit steht.
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sba/loc/news.de/stg
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